Karl-Heinz Riedle (* 16. September 1965 in Weiler im Allgäu) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler (Stürmer).
1988 trug Riedle mit seinen Toren maßgeblich zum ersten Meistertitel Werder Bremens nach dem Wiederaufstieg 1981 bei, der nach einigen gescheiterten Versuchen mit vorderen, darunter zweiten, Plätzen (1986 war Bremen bis zum letzten Spieltag Spitzenreiter, wurde dann aber noch am letzten Spieltag von Bayern München überholt) und dem Weggang der Leistungsträger Bruno Pezzey und Rudi Völler gerade in dieser Saison nicht erwartet worden war. 1995 und 1996 wurde Riedle mit Dortmund erneut Meister.
In der deutschen Nationalmannschaft spielte er von 1988 bis 1994. Dabei erzielte er in 42 Spielen 16 Tore. Riedle nahm an der WM 1990, der EM 1992 und der WM 1994 teil. Beim US-Cup 1993 erzielte Riedle im Spiel gegen die USA als erster deutscher Spieler der Neuzeit drei Kopfballtore in einer Halbzeit.
Zu seinen größten Erfolgen gehören zwei Tore im Champions League Finale 1997 im Münchener Olympiastadion gegen Juventus Turin, Endstand 3:1 für den BVB. Obwohl mit 1,79m nicht besonders groß, galt Riedle aufgrund seiner Sprungkraft als einer der kopfballstärksten Spieler der Welt. Daher auch sein Spitzname "Air Riedle".
Riedle besitzt ein 4-Sterne-Hotel und ein Kinder Fußball-Camp in Oberstaufen im Allgäu und ist zudem Berater beim Grasshopper-Club Zürich. Riedle wohnt in der Schweiz.
Mann | Deutscher | Fußballspieler (Deutschland) | Fußballweltmeister | Geboren 1965 | Sport (Augsburg)
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