article


Karl-Franzens-Universität Graz
- bgcolor="#FFFFFF"
Rektor: Univ.-Prof. Dr.
Alfred Gutschelhofer

bgcolor="#FFFFFF"
Gründungsjahr: 1585
bgcolor="#FFFFFF"
Ort: Graz
bgcolor="#FFFFFF"
Fakultäten: 5
bgcolor="#FFFFFF"
Institute: 72
bgcolor="#FFFFFF"
Absolventen pro Jahr: ca. 2.400
bgcolor="#FFFFFF"
davon Doktoranten ca. 200
bgcolor="#FFFFFF"
immatrikulierte Studierende: 21.267 (Stand: Wintersemester 04/05)
bgcolor="#FFFFFF"
davon Studentinnen: 61% (Stand: Wintersemester 04/05)
bgcolor="#FFFFFF"
Mitarbeiter: ca. 3.000
bgcolor="#FFFFFF"
davon wissenschaftliche ca. 2.000
bgcolor="#FFFFFF"
Anschrift: Universitätsplatz 3
A-8010 Graz

bgcolor="#FFFFFF"
Website: www.uni-graz.at

Die Karl-Franzens-Universität (Carola-Franciscea) Graz ist die größte Universität der Steiermark und nach der Universität Wien die zweitälteste Universität Österreichs. Ihr Name leitet sich von Erzherzog Karl II. von Innerösterreich, sowie Kaiser Franz II./I. ab. Im Wintersemester 2004/2005 waren 21.267 Studierende gemeldet, 61% Frauen und 39% Männer. Der AusländerInnenanteil betrug 2002/2003 16% .

Gliederung


Sie ist gemäß § 20 Absatz 4 des Universitätsgesetzes (UG) 2002 in 5 Fakultäten gegliedert:

  • Katholisch-Theologische Fakultät
  • Rechtswissenschaftliche Fakultät
  • Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
  • Geisteswissenschaftliche Fakultät
  • Naturwissenschaftliche Fakultät

Die Medizinische Fakultät wurde durch das Universitätsgesetz 2002 im Laufe des Jahres 2003 mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 2004 in eine eigene Universität ausgegliedert, die Medizinische Universität Graz.

Geschichte


Die Gründung der Universität erfolgte im Jahre 1585 durch Erzherzog Karl II. von Innerösterreich und wurde im selben Jahr an die Societas Jesu übergeben mit dem Ziel allen sozialen Schichten eine elitäre Ausbildung angedeihen zu lassen.

Nach der Aufhebung des Jesuitenordens im Jahre 1773 wurde die Universität vom Staat übernommen. Das Ziel der Ausbildung war das Heranziehen braver Staatsdiener und die Vermittlung ausschließlich praktisch verwertbarer Kenntnisse. 1778 wurde die juridische Fakultät gegründet und 1782 erfolgte die Umwandlung der Universität in ein Lyzeum, sowie Schaffung des medizinisch-chirurgischien Studiums.

Die Wiedererrichtung der Universität durch Kaiser Franz II./I. erfolgte 1827. Nach der Universitätsreform Wilhelm von Humboldts wurde 1848 die Lehr- und Lernfreiheit eingeführt. Die Universität wird Träger der Wissenschaft, die Studenten sollen im Studium in das wissenschaftliche Forschen eingeführt werden ("Bildung durch Wissenschaft"). Es wird eine starke Hochschulautonomie geschaffen. Diese Grundstruktur blieb - abgesehen von der Zeit 1938-45 - im Wesentlichen bis 1975 erhalten.

Nach der Annexion Österreichs im Jahr 1938 kam es zu zahlreichen Entlassungen. Darunter befanden sich auch die Nobelpreisträger Otto Loewi, Victor Franz Hess und Erwin Schrödinger.

Die Universitätsreform von 1975 bringt das Ende der Professorenuniversität und die Mitbestimmung von Assistentinnen und Assistenten, sowie Studierenden in allen Gremien. Seit Ende der fünfziger Jahre verzehnfachte sich die Zahl der Hörer. Weitere entscheidende Einschnitte brachte das Inkrafttreten des Universitätsorganisationsgesetzes 1993, das eine Teilautonomie ("Teilrechtsfähigkeit") ab 3.12.2000 ermöglichte, sowie die Weiterführung dieser Entwicklung zur Vollautonomie und selbständigen Rechtsperson im Rahmen des Universitätsgesetzes 2002.

Die Universitätskirche der Karl-Franzens-Universität ist seit 1985 die Leechkirche.

Nobelpreisträger


Weitere namhafte Forscher


Verweise


Weblinks


Graz | Universität in Österreich | Coimbra Group

University of Graz | Université de Graz | Universitas Graecensis | Карл-Франценс Универзитет Грац

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Karl-Franzens-Universität Graz".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld