Schwarzenbergplatz Denkmal.jpg Karl Philipp Fürst zu Schwarzenberg (* 15. April 1771 in Wien; † 15. Oktober 1820 in Leipzig) war ein Feldmarschall aus dem Haus Schwarzenberg.
1789 nahm er als 18-Jähriger an dem sog. Türkenkrieg unter Ernst Gideon von Laudon teil. 1809 war er österreichischer Botschafter in Paris. 1812 kämpfte er auf der Seite Napoleons als Kommandant des österreichischen Korps in der Grande Armée gegen Russland. 1813 wechselte er die Seiten und kämpfte als Kommandant der Hauptarmee der Verbündeten in der Völkerschlacht bei Leipzig gegen Napoleon und zog 1814 an der Spitze dieses Heeres in Paris ein.
Karl philipp fuerst zu schwarzenberg.jpgIn Wien ist der Schwarzenbergplatz nach ihm benannt, auf dem auch ein Reiterdenkmal ihm zu Ehren steht.
Karl Philipp ist erster Majoratsherr der sog. Secundogenitur und Stammvater der Worliker Linie. Er heiratete am 28. Jänner 1799 Maria Anna geb. Gräfin von Hohenfeld und Witwe nach Fürst Paul Anton II. Esterházy (*20. Mai 1767 gest in Wien am 2. April 1848).
Mann | Österreicher | Militärperson (Altösterreich) | Militärperson (Österreich-HRR) | Geboren 1771 | Gestorben 1820 | Schwarzenberg
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