Karl Millöcker (* 29. April 1842 in Wien; † 31. Dezember 1899 in Baden bei Wien) war ein österreichischer Operettenkomponist.
In Wien hatte er den Einakter Diana auf die Bühne gebracht; in Pest folgte die größere Operette Die Fraueninsel nach. Im Jahre 1869 nach Wien als Kapellmeister am Theater an der Wien berufen, bekleidete er diese Stelle bis 1883 und schrieb während dieses Zeitraums außer einer großen Anzahl von Possenmusiken (darunter die zu Drei Paar Schuhe) eine Reihe von Operetten, wie: Der Regimentstambour (1869), Ein Abenteuer in Wien (1870), Das verwunschene Schloß (mit Gesängen in oberösterreichischer Mundart, 1877), Gräfin Dubarry (1879), Apajune, der Wassermann (1880), Die Jungfrau von Belleville (1881) und endlich den unzähligemal aufgeführten Bettelstudenten (1881), der Millöckers Ruf vorzugsweise begründete, und dem Gasparone (1884), Der Feldprediger (1885), Die Sieben Schwaben (1887), Der arme Jonathan (1890), Das Sonntagskind (1892), Der Probekuß (1894) und Nordlicht (1896) nachfolgten. Millöckers Musik ist, wie sich erwarten lässt, leicht und prickelnd.
Auch gab Millöcker mehrere Jahre hindurch die Musikalische Presse, eine Sammlung von Klavierstücken, heraus.
Siehe auch: Liste von Operetten-Komponisten
Österreichischer Komponist | Komponist (Operette) | Geboren 1842 | Gestorben 1899
Karl Millöcker | Karl Millöcker | Karl Millöcker | Karl Millöcker
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