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Karl_Marx.jpg Karl Heinrich Marx (* 5. Mai 1818 in Trier; † 14. März 1883 in London) war Philosoph, politischer Journalist und Kritiker der bürgerlichen Ökonomie.

Überblick


Marx gilt als Vordenker der frühen Arbeiterbewegung, zusammen mit Friedrich Engels, der wichtige Anregungen zur Kritik der politischen Ökonomie gab und nach Marx' Tod dessen letzte Arbeiten veröffentlichte. In seinem Hauptwerk Das Kapital, einer empirisch-mathematischen Wirtschaftstheorie, analysiert Marx die allgemeinen Grundgesetze der modernen kapitalistischen Produktionsweise, der Warenzirkulation, der Geldzirkulation und der Akkumulation des Kapitals. In seiner Analyse zeigt er weiter die grundlegenden Abhängigkeiten und Machtverhältnisse der Gesellschaftsmitglieder in einer kapitalistischen Gesellschaft auf.

Das Kapital kann von zwei Standpunkten aus betrachtet werden. Erstens, vom Standpunkt des Kapitaleigners, der die dargestellten Gesetzmäßigkeiten und Verhältnisse zum Aufbau und zur Verbesserung seiner Wirtschaft und Produktion nutzt. Zweitens, vom Standpunkt des Angestellten, der damit die Verhältnisse versteht und sich gegen eine Unterdrückung wehren kann. Beide Standpunkte sind in ihren Grundlagen hier erstmals dargestellt und heute noch aktuell. Unsere heutige kapitalistische Gesellschaft fußt auf den in diesem Werk dargestellten Grundlagen. Mit dem Kapital, das Marx im Rahmen des von ihm bereits 1846 in dem unveröffentlichten Manuskript Die deutsche Ideologie entworfenen Konzepts des historischen Materialismus erarbeitete, wurde Marx zum Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus, eine (von Engels in Absetzung zu sozialistischen Weltverbesserungs-Utopien gewählte) Bezeichnung, die weitgehend synonym mit Kommunismus und auch Marxismus wurde.

Eine seiner zentralen Thesen in Bezug auf den Kapitalismus war, dass die Interessen von Kapitalisten und Lohnarbeitern in unvereinbarem Gegensatz stehen und der Kapitalismus sich nur entwickelt und floriert, indem er "... zugleich die Springquellen alles Reichtums untergräbt: die Erde und den Arbeiter" (Das Kapital Bd. I, S. 530).

Diese Inhalte werden aber von späteren marxistischen Strömungen durchaus gegensätzlich interpretiert: Das reicht von der demokratisch-sozialreformerischen Politik der Sozialdemokratie bis zu denen des "Realen Sozialismus" der ehemaligen Sowjetunion oder der Volksrepublik China u.a.m. (vergleiche auch Artikel Kommunistische Partei).

Zu Marx´ bekanntesten Werken neben dem Kapital zählt das zusammen mit Friedrich Engels verfasste Kommunistische Manifest, publiziert im Februar des europäischen Revolutionsjahres 1848. Bereits dessen Stil - in der Vorbereitungszeit vom "Katechismus"-Typ auf den "Manifest"-Typ umgestellt - machte es alsbald zu einer Viele hinreißenden Lektüre. Heute ist auch die Schrift "Die Deutsche Ideologie" beider Autoren von Bedeutung, darin auch die kurzen elf Thesen über Feuerbach, die einen ganz anderen Wirkungsweg nahm. Da das Werk vor allem für die Verständigung der Autoren untereinander verfasst war, wurde es erst 1932 veröffentlicht.

Ein weiteres wichtiges Werk von Marx ist die Kritik des Gothaer Programms (vgl. Gothaer Programm) der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) von 1875, der Vorgängerpartei der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, in dem er in Auseinandersetzung mit dem Programm der sich damals auf ihn berufenden Arbeiterpartei wichtige Aspekte der politischen Organisation des Proletariats postuliert. In seiner Kritik wendet er sich gegen die ("kompromisslerische") Anpassung der Partei an den eher reformorientierten Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (ADAV), mit dem sich die Vorgängerpartei, die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) zur SAP vereinigt hatte.

Leben


Jugend und politische Anfänge (1818-1841)

KarlMarx3.jpg | Karl Marx Geburtshaus Trier.jpg in Trier (Geburtshaus, Brückenstraße 10)]] Karl Marx wurde 1818 als drittes Kind des Advokat-Anwaltes (Hirschel) Heinrich Marx (* 1777; † 1838) und Henrietta Marx (* 1788; † 1863; geborene Presborck) in Trier geboren.

Heinrich Marx stammte aus einer bedeutenden Rabbinerfamilie (ursprünglich Marx Levi). 1824 konvertierte sein Vater zum Protestantismus, da er als Jude unter der preußischen Obrigkeit sein - unter napoleonischer Regierung angetretenes - Amt als Justizrat nicht hätte weiterführen dürfen. Gleichzeitig wurde auch Karl konvertiert.

Von 1830 bis 1835 besuchte Karl Marx das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Trier, wo er zusammen mit seinem Freund und späteren Schwager Edgar Freiherr von Westphalen mit 17 Jahren das Abitur ablegte. 1836 verlobte er sich in Trier mit dessen Schwester Jenny Freiin von Westphalen.

1835 ging er zum Jurastudium nach Bonn (wo er der „Landsmannschaft der Treveraner“ (Trierer) beitrat); ein Jahr später nach Berlin, wo das Jura-Studium in den Hintergrund trat gegenüber Philosophie und Geschichte. Hier stieß Marx zum Kreis der Jung- oder Linkshegelianer.

Hegel, der 1831 starb, hatte Zeit seines Lebens einen starken Einfluss auf die Universitäten und auf das intellektuelle Leben in Deutschland. Das Hegelianische Establishment (auch bekannt als Alt- oder Rechtshegelianer) meinte, dass die preußische Gesellschaft die Serie der dialektischen Entwicklungen beendet hatte: eine effiziente Bürokratie, gute Universitäten, Industrialisierung und ein hoher Beschäftigungsgrad. Die Linkshegelianer, zu denen Marx gehörte, erwarteten weitere dialektische Änderungen, eine Weiterentwicklung der preußischen Gesellschaft, die sich mit Problemen wie Armut, staatlicher Zensur und der Diskriminierung der Menschen, die sich nicht zum lutherischen Glauben bekannten, zu befassen hatte.

1841 promovierte Marx per Post an der Universität Jena mit einer Arbeit zur Differenz der demokritischen und epikureischen Naturphilosophie zum Doktor der Philosophie. Auf eine Professur rechnend zog Marx hierauf nach Bonn; doch verwehrte die Politik der preußischen Regierung ihm - wie Ludwig Feuerbach, Bruno Bauer u.a. - die akademische Laufbahn, denn Marx galt als ein führender Kopf der oppositionellen Linkshegelianer.

Um diese Zeit gründeten liberale Bürger in Köln die Rheinische Zeitung für Politik, Handel und Gewerbe als gemeinsames Organ der verschiedenen oppositionellen Strömungen von monarchistischen Liberalen bis zu radikalen Demokraten; Marx wurde ein Hauptmitarbeiter des Blattes, das am 1. Januar 1842 erstmals erschien. Im Oktober 1842 übernahm Marx die Leitung der Zeitung, welche von da an einen radikal oppositionellen Standpunkt vertrat. Die preußische Obrigkeit verhängte zunächst eine doppelte, dann dreifache Zensur, die jedoch von Marx´ Redaktion regelmäßig unterlaufen wurde; zum 1. April 1843 wurde schließlich das Erscheinen der Zeitung untersagt.

Übergang zum Kommunismus (1842-1849)

Marx3.jpg | Iishmarx.jpgseite des Manifests der Kommunistischen Partei ]]

Ebenfalls 1843 heiratete Marx seine Verlobte Jenny von Westphalen. Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor, von denen nur drei Töchter überlebten: Jenny, Laura und Eleanor.

Im gleichen Jahr übersiedelte Marx nach Paris und begann dort, zusammen mit Arnold Ruge, die Deutsch-Französischen Jahrbücher herauszugeben. Von ihnen erschien allerdings nur die erste Ausgabe; die Fortsetzung scheiterte teils an den Schwierigkeiten der heimlichen Verbreitung in Deutschland, teils an den bald zutage tretenden prinzipiellen Differenzen zwischen den beiden Redakteuren. Ruge blieb der Hegelschen Philosophie und der bürgerlichen Demokratie verhaftet; Marx begann, sich mit politischer Ökonomie zu beschäftigen und durch Kritik an den französischen Sozialisten einen eigenständigen kommunistischen Standpunkt zu entwickeln.

Wegen gemeinsamer Arbeit an den Deutsch-Französischen Jahrbüchern war Marx in Briefwechsel mit Friedrich Engels getreten, der ihn im September 1844 einige Tage besuchte; damit begann eine lebenslange enge Zusammenarbeit. Deren erstes Ergebnis war eine Streitschrift Die heilige Familie. Gegen B.* Bauer und Konsorten (März 1845), zu der Engels allerdings nur zehn Seiten beigetragen hat. Zu diesem Zeitpunkt waren beide noch Anhänger des Philosophen Feuerbach. Bemerkenswert ist ausserdem, dass Marx hier zwar gegen die Berliner Junghegelianer um seinen ehemaligen Mentor Bruno Bauer polemisiert, einen Angehörigen dieser Gruppe aber nicht erwähnt: Max Stirner, dessen Buch Der Einzige und sein Eigentum im Oktober 1844 erschienen war und von Engels in einem Brief an Marx (19. Nov.) zunächst vorwiegend positiv eingeschätzt wurde.

Marx beteiligte sich an der Redaktion des in Paris erscheinenden deutschen Wochenblattes Vorwärts, das den Absolutismus der deutschen Länder - besonders Preußens - angriff, unter Marx' Einfluss bald mit deutlich sozialistischer Ausrichtung. Die preußische Regierung setzte deswegen seine Ausweisung aus Frankreich durch.

Anfang 1845 siedelte Marx nach Brüssel über, wohin Engels ihm folgte. Bei einer gemeinsamen Studienreise nach England im Sommer 1845 knüpften sie Verbindungen zum revolutionären Flügel der Chartisten. Marx gab im Dezember 1845 die Preußische Staatsbürgerschaft auf, nachdem er erfahren hatte, dass die preußische Regierung vom belgischen Staat seine Ausweisung erwirken wollte.

Marx sah Stirners Buch kritischer als Engels und überzeugte diesen in einer Antwort auf o.g. Brief von seiner Auffassung. Gleichwohl schien er sich Stirners Kritik an Feuerbach partiell zu eigen zu machen und verfasste im Frühjahr 1845 seine (erst postum veröffentlichten) Thesen über Feuerbach. Erst im Herbst 1845, nachdem Marx die Verteidigung Feuerbachs gegen die Kritik Stirners an ihm sowie Stirners Replik darauf gesehen hatte, entschloss er sich, selbst eine Kritik Stirners (Sankt Max in Die deutsche Ideologie) zu schreiben. In diesem Zusammenhang löste er sich philosophisch von Feuerbach und entwarf das Basiskonzept für sein späteres Werk, den historischen Materialismus. Er zog es nach einigem Zögern allerdings vor, seine Stirner-Kritik nicht zu veröffentlichen (dies geschah erst postum, auszugsweise 1903, vollständig 1932 in der MEGA).

In Brüssel veröffentlichte Marx 1847 das Buch Elend der Philosophie. Antwort auf Proudhons 'Philosophie des Elends' (Original französisch als Misère de la philosophie. Réponse à la philosophie de la misère de M. Proudhon), eine Kritik der ökonomischen Theorie Proudhons und darüber hinausgehend der kapitalistischen Gesellschaft selbst. Außerdem schrieb er gelegentlich Artikel für die Deutsche-Brüsseler-Zeitung.

Anfang 1846 gründeten Marx und Engels in Brüssel das Kommunistische Korrespondenzkomitee, dessen Ziel inhaltliche Einigung und organisatorischer Zusammenschluss der revolutionären Kommunisten und Arbeiter Deutschlands und anderer Länder war; so wollten sie den Boden für die Bildung einer proletarischen Partei bereiten.

So traten sie auch in Verbindung mit dem sozialistischen Bund der Gerechten Wilhelm Weitlings, in dem Marx 1847 Mitglied wurde. Noch im selben Jahr setzte er die Umgründung zum Bund der Kommunisten durch und erhielt den Auftrag, dessen Manifest zu verfassen. Dieses wird im Revolutionsjahr 1848 veröffentlicht und geht als Kommunistisches Manifest (eigentlich: Manifest der Kommunistischen Partei) in die Geschichte ein.

Kurz darauf löste die französische Februarrevolution in ganz Europa politische Erschütterungen aus; als diese Brüssel erreichten wurde Marx verhaftet und aus Belgien ausgewiesen. Da ihn inzwischen die neu eingesetzte provisorische Regierung der französischen Republik wieder nach Paris eingeladen hatte, kehrte er dorthin zurück; nach Ausbruch der deutschen Märzrevolution ging Marx nach Köln. Dort war er einer der Führer der revolutionären Bewegung in der preußischen Rheinprovinz und gab die Neue Rheinische Zeitung. Organ der Demokratie heraus. Diese konnte am 19. Mai 1849 zum letzten Mal erscheinen, bevor die preußische Reaktion ihr Erscheinen unterband und Marx als Staatenlosen auswies.

Marx' Analyse des Kapitalismus


Marx entwickelte aus der Kritik der klassischen politischen Ökonomie seine Mehrwert- und Ausbeutungstheorie als Theorie der Akkumulation des Kapitals.

Er kritisierte das herrschende kapitalistische Wirtschaftssystem als unterdrückerisches Gewaltverhältnis zur Ausbeutung der Arbeiterklasse durch die Kapitalistenklasse. Der Staatsgewalt warf er die Absicherung dieser Unterdrückung mittels bürgerlichem Recht und politischer Ordnung vor.

So sind im bürgerlichen Recht alle Untertanen ideell gleichgestellt. Nach Marxscher Auffassung bemäntelt das nicht nur den Gegensatz von Arbeit und Besitz, es stellt ihn sogar her: Die Gleichbehandlung von materiell ungleich Ausgestatten sorge dafür, dass sich die ökonomischen Unterschiede auswirkten - zum Schaden der Lohnarbeiter. Mit dem Recht auf Eigentum werde die Eigentumslosigkeit der breiten Massen erhalten, weil sie so von der Verfügung über Produktionsmittel getrennt seien. Darum sei die bürgerliche Freiheit auch nur so viel wert wie die ökonomischen Mittel der Personen. Für die mittellosen Arbeiter bedeute sie den Zwang, ihre Arbeitskraft den Kapitalisten zur Ausbeutung anzubieten. Laut Marx ist der Lohnarbeiter "frei in dem Doppelsinn, dass er als freie Person über seine Arbeitskraft als seine Ware verfügt, dass er andrerseits andre Waren nicht zu verkaufen hat, los und ledig, frei ist von allen zur Verwirklichung seiner Arbeitskraft nötigen Sachen." (Karl Marx, "Das Kapital", Berlin/DDR 1962, S. 183).

Die bürgerliche Demokratie lehnte Marx als politischen Überbau dieser Unterdrückung ab: Mit der Rechtsordnung stehe die Herrschaft des Eigentums fest, zur Wahl stehe nur noch das Exekutiv-Personal dieses Zweckes. Die Interessen der lohnabhängigen Massen würden dabei den gegensätzlichen Interessen des bürgerlichen Gemeinwesens untergeordnet: Im Dienste des Wirtschaftswachstums sollen die Profite der Kapitalisten steigen und darum die Lohnarbeit, also der Lebensunterhalt der arbeitenden Klasse billig ausfallen. Diese Rechnung ginge zu Lasten der Proletarier aus, die für einen beschränkten Lohn möglichst lange und möglichst intensiv arbeiten müssten.

Der kommunistische Gegenentwurf zur bürgerlichen Gesellschaft ist eine gesellschaftliche Assoziation, worin die verrichtete Arbeit zum Mittel wird für die Bereicherung und Erweiterung des Lebensprozesses, statt der Vermehrung des Kapitals zu dienen. Dafür müssten die Proletarier das Privateigentum an den Produktionsmitteln abschaffen und eine gemeinsame Planwirtschaft zur bestmöglichen Versorgung aller mit möglichst wenig Aufwand einrichten. Marx und Engels empfahlen den Arbeitern, sich für die Abschaffung der bürgerlichen Demokratie zu entscheiden und eine kommunistische Revolution einzuleiten. Sie hätten dann allerdings mit einer "proslavery rebellion" (Pro-Sklaverei-Revolte) der alten Mächte zu rechnen.

Marx' Nachwirkung und Kritiker


Marx-Kritiker

Marx monument karlsbad.jpg in Tschechien ]] Die wirtschaftswissenschaftliche Kritik an Marx' ökonomischer Theorie beruft sich unter anderem auf Böhm-Bawerk, der sich kritisch mit der marxschen Wirtschaftstheorie befasste. Die Produktion von Maschinen erfordere nicht nur Arbeit im ökonomischen Sinn, sondern auch zeitweiligen Konsum-Verzicht zur Anhäufung notwendigen Kapitals. Böhm-Bawerk begründete so Zinsen, ohne die Böhm-Bawerk zufolge niemand zu sparen bereit wäre, um später aus dem Konsumverzicht profitieren zu können. Niemand würde zur Erhöhung des Sozialprodukts beitragen wollen. Jedoch zeigt Böhm-Bawerk damit, dass er den Ursprung von Mehrwert und Profit und dessen gesellschaftlich kapitalistische Verteilung, welche Marx beschrieb, in seiner Gänze nicht nachvollzogen hat und weiterhin in dem von Marx im Kapital (u.a. Bd.3 Kapitel 48) angeprangerten kapitalistischen Scheinvorstellungen verhaftet blieb.

Marx aber widersprach explizit der Existenzberechtigung von Profit und propagierte Arbeit für die planmäßige Produktion von Gebrauchsgütern statt für die ökonomische Wertschöpfung; dafür sollte die Arbeiterklasse das Privat-Eigentum an den Produktionsanlagen abschaffen und in gesellschaftliche Nutzung übernehmen.

Auch die Marxsche Krisen-Theorie wird kritisch gesehen. Weil sie auf einer anderen Ebene (der Produktion des Mehrwerts) ansetzt, ist sie mit heutigen Wirtschaftstheorien unvereinbar. Auch ist es diskussionswürdig, dass technischer Fortschritt in erster Linie arbeitssparend sein soll, wie Marx es behauptete.

Zu den bekanntesten Marx-Kritikern zählt Karl Popper, wobei dieser allerdings ausdrücklich die sozialen Anliegen des Marxismus würdigt und nur bestimmte philosophische Aspekte - vor allem jene der Immunisierung gegen Kritik - bemängelt.

Fälschlich wurde Marx eine antisemitische Haltung unterstellt, vor allem im Zusammenhang mit seiner Schrift "Zur Judenfrage". Tatsache ist aber, dass er in diesem Text die rechtliche Gleichstellung der Juden fordert. Er führt aus, dass in einem modernen Staat die Religion Privatsache sei. Andererseits identifiziert Marx polemisch die Juden vor allem im zweiten Teil der Schrift einseitig mit "Schacher" und scheint populäre Vorurteile zu bedienen. Marx, der 1843, zum Zeitpunkt der Niederschrift, 25 Jahre alt war, hat sich in seinem späteren Wirken in einigen Punkten korrigiert. Sicher ist, dass Marx, selbst jüdischer Abstammung, als Vertreter einer atheistischen Philosophie weder vom Judentum noch vom Christentum etwas hielt.

Marxistische Diskussionen

Innerhalb des heutigen Marxismus, der in zahlreiche sich teilweise völlig widersprechende Richtungen geteilt ist, werden beinahe alle Elemente der marxschen Theorie kontrovers diskutiert. Besonders umstrittene Punkte sind zum Beispiel:
  • die Rolle der Arbeiterklasse und ihr Verhältnis zu anderen sozialen Bewegungen
  • die Definition (und Organisation) von "sozialistischer Demokratie"
  • die Voraussetzungen einer sozialistischen Umgestaltung einer Gesellschaft
  • verschiedene Fragen der Wertschöpfung
  • Verhältnis Basis und Überbau (Marxismus)

Zahlreiche Werke von Marx sind nicht vollendet (er starb dafür zu früh) und auch der Marxismus ist kein abgeschlossenes System. Dies ermöglicht sowohl verschiedenste Interpretationen der Werke von Marx und Engels als auch ein verschiedenes Maß an Einordnung der Theorie, bzw. einzelner Elemente, in einen historischen Kontext.

Auch haben Marx und Engels einige ihrer Ansichten mit der Zeit geändert. Z.B. gibt es widersprüchliche Aussagen darüber, ob eine sozialistische Revolution zwingend in einem hoch entwickelten kapitalistischen Land stattfinden muss, oder ob die Phase des Kapitalismus nicht sogar unter besonderen Umständen übersprungen werden kann, wie Marx in seinem Brief an Wera Iwanowna Sassulitsch schreibt

Der Sozialwissenschaftler Richard Albrecht hat in den letzten Jahren versucht, drei Marxsche Hinweise zur empirischen Analyse metropolischer Gegenwartsgesellschaften zu nutzen; es geht einmal um (i) Gesellschaft und (ii) Technologie als Schlüsselbegriffe marxischer Sozialtheorie und um (iii) Pauperismus als empirische Leitkategorie:

(i) ausgehend vom Engels/Marxschen Hinweis, dass "nicht das Bewusstsein das Leben, sondern das Leben das Bewusstsein" bestimmt (Marx/Engels: Die deutsche Ideologie; Marx-Engels-Werke/MEW 3, 27: "It is in fact not the consciousness dominating life but the very life dominating consciousness") verwies der Autor mit Blick auf so absurde Thesen wie: "There is no such thing as society, only men and women and their families" (Margaret Thatcher, deutsch etwa: "So etwas wie Gesellschaft gibt es nicht. Es gibt nur Männer, Frauen, und deren Familien") gegen jede reduktionistische, individualistische und obscuristische Soziologie darauf, dass, so Karl Marx, Gesellschaft "nicht aus Individuen sondern die Summe der Beziehungen, Verhältnisse aus* conditions that the individual actor is forming"). (ii) erinnerte der Autor an den von Karl Marx selbst nur beiläufig im ersten Band des "Kapital" in einer Fußnote erwähnten Begriff "Technologie" als Leitkategorie einer Sozialtheorie: "Die Technologie enthüllt das aktive Verhalten des Menschen zur Natur, den unmittelbaren Produktionsprozess eines Lebens, damit auch seiner gesellschaftlichen Lebensverhältnisse und der ihnen entquellenden geistigen Vorstellungen" (Das Kapital I, 1867, Kapitel 13, Anm. 89: "Maschinierie und große Industrie": "Technology discloses the active relation of man towards nature, as well as the direct process of production of his very life, and thereby the process of production of his basic societal relations, of his own mentality, and his images of society, too"). Der Autor unterschied diese umfassende Kategorie der Technologie von einem engeren Begriff von Technik im Rahmen einer subjektwissenschaftlich-handlungszentrierten Sozialpsychologie, welche Technik als spezielles gesellschaftliches Verhältnis versteht und im Anschluss an Ernst Bloch auch die Dimension möglicher Technik-Medien-Nutzung skizziert: "Technology Within Every-Day-Life: What People Could Do - What People Can Do - What People Do. Towards Another Psychology of Technology in 21th Century"

(iii) hat Richard Albrecht Hinweise von Karl Marx (und Friedrich Engels) zur "relativen Übervölkerung" ernstgenommen und als einen zentralen Ansatz gehaltvoller empirischer Sozialanalyse in die aktuelle Armutsdiskussion ("poverty line", "working poor") in Deutschland einzubringen versucht.

Andenken

Marx-Erinnerungsstätte-Stralau.jpg | Marx-Erinnerungstafel-Stralau.jpg Obwohl das Andenken des Politikers Marx naturgemäß umstritten ist, würdigte auch die Bundesrepublik Deutschland unter dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl Marx als Philosophen 1983 zum 100. Todestag mit einer Gedenkmünze und einer Briefmarke. In zahlreichen deutschen Städten (z.B. Berlin, Bonn, Ludwigsburg) gibt es nach Marx benannte Straßen.

In seiner Heimatstadt Trier kann das Karl-Marx-Haus besichtigt werden, was der Stadt im Sommer zahlreiche Touristen aus Asien beschert. Dieses Geburtshaus, heute Museum, stand in der Brückergasse 664 (heute Brückenstraße 10); schon im Oktober 1819 zog die Familie in ein kleines Wohnhaus in der Simeongasse (heute Simeonstraße 8), wo heute eine Gedenktafel an den berühmten Bewohner erinnert.

In Bonn erinnert in der Stockenstraße eine Gedenktafel an Marx' Studienzeit in Bonn 1835/36.

In London erinnert in der Deanstreet im Stadtteil Soho eine Gedenktafel an Marx, der dort eine Zeit lang mit Familie wohnte.

Vom 10. Mai 1953 bis zum 1. Juni 1990 hieß Chemnitz Karl-Marx-Stadt.

Privates Bekenntnis


Karl Marx trug sich in das Poesiealbum von Jenny Marx Longuet, seiner Tochter, ein. Wann dieser Eintrag getätigt wurde, ist unklar.

Frage Antwort
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Ihre Lieblingstugend Einfachheit
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- beim Mann Kraft
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- bei der Frau Schwäche
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Hauptmerkmal Zielstrebigkeit
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Auffassung vom Glück
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Auffassung vom Unglück
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Das Laster, das Sie entschuldigen Leichtgläubigkeit
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Das Laster, das Sie verabscheuen Kriecherei
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Abneigung Martin Farquhar Tupper, Veilchenpuder
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Lieblingsbeschäftigung in Antiquariaten stöbern
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Lieblingsheld Spartacus, Kepler
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Lieblingsheldin Gretchen
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Lieblingsdichter Dante, Shakespeare, Äschylus, Goethe
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Lieblingsschriftsteller Diderot, Lessing, Hegel, Balzac
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Lieblingsblume Lorbeer
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Lieblingsfarbe Rot
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Lieblings Augen- und Haarfarbe Schwarz
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Lieblingsnamen Jenny, Laura
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Lieblingsgericht Fisch
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Lieblingsmaxime Nihil humani a me alienum puto. (Deutsch: Nichts menschliches ist mir fremd. - Wörtlich: Ich halte nichts menschliches mir fremd.)
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Lieblingsmotto De omnibus dubitandum. (Deutsch: An allem ist zu zweifeln.)

Werke


  • Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie / Einleitung / Zur Judenfrage / Briefe an Ruge, allesamt erschienen in: Deutsch-Französische Jahrbücher, Paris 1844
  • Die heilige Familie oder Kritik der kritischen Kritik. Gegen Bruno Bauer & Consorten. Literarische Anstalt, Frankfurt am Main 1845
  • Die Deutsche Ideologie, 1845 bis 1846, postum erschienen Berlin 1932
  • Thesen über Feuerbach , 1845, erstmals in veränderter Fassung veröffentlich in: Friedrich Engels: Ludwig Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie, Dietz Verlag, Stuttgart 1888
  • Misère de la philosophie. Réponse à la philosophie de la misère de M. Proudhon. (deutsch Das Elend der Philosophie. Antwort auf Proudhons "Philosophie des Elends". Übersetzung von Eduard Bernstein und Karl Kautsky, 1885). A. Frank/C. G. Vogler, Paris/Brüssel 1847
  • Manifest der Kommunistischen Partei , auch bekannt als Das Kommunistische Manifest, zusammen mit Friedrich Engels, anonym erschienen, Bildungs-Gesellschaft für Arbeiter, London Februar 1848
  • Lohnarbeit und Kapital, 1849
  • Die Klassenkämpfe in Frankreich 1848-50, erschienen im ersten Heft der Neuen Rheinischen Zeitung 1850
  • Der Achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte, erstmals erschienen in der Zeitung Die Revolution, New York 1852
  • Enthüllungen über den Kommunistenprozess zu Köln und Die großen Männer des Exils, erschienen in der New-York Daily Tribune, 1852
  • Die britische Herrschaft in Indien / Die ostindische Kompanie, ihre Geschichte und die Resultate ihres Wirkens / Die künftigen Ergebnisse der britischen Herrschaft in Indien, allesamt erschinen in der New-York Daily Tribune, 1853
  • Lord Palmerston, 1853
  • Das revolutionäre Spanien, 1854
  • Lord John Russel, 1855
  • Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie. Rohentwurf. 7 Hefte, entstanden 1857 bis 1858, postum veröffentlicht im Verlag für fremdsprachige Literatur, Moskau 1939 bis 1941
  • Zur Kritik der politischen Ökonomie , 1859
  • Herr Vogt, 1860
  • Inauguraladresse und Satuten der Internationalen Arbeiterassoziation, 1864
  • Lohn, Preis, Profit, 1866
  • Das Kapital . Kritik der politischen Oekonomie.
    • Band 1: Der Produktionsprocess des Kapitals. Meissner, Hamburg 1867
    • Band 2: Der Circulationsprocess des Kapitals. Herausgegeben von Friedrich Engels, Meissner, Hamburg 1885
    • Band 3: Der Gesammtprocess der kapitalistischen Produktion. Herausgegeben von Friedrich Engels, Hamburg 1894
  • Das Kapital . Kurzfassung aller drei Bände. Hrsg. u. kommentiert von Wal Buchenberg. 2. verb. Aufl. Berlin 2005. ISBN 3-89700-430-5
  • Konfidentielle Mitteilung über Bakunin, 1869
  • Der Bürgerkrieg in Frankreich. Adresse des Generalrats der Internationalen Arbeiterassoziation an alle Mitglieder in Europa und den Vereinigten Staaten, Leipzig 1871
  • Kritik des Gothaer Programms, 1875, postum veröffentlicht 1891
  • Brief an Sassulitsch, 1881
  • Marx/Engels Briefwechsel, Dietz, Berlin 1949 Briefwechsel von 1844 bis 1883; 4 Bände

Werkausgaben

  • Karl Marx, Friedrich Engels: Werke (MEW = Marx-Engels-Werke; bekannt auch als Blaue Bände). 43 Bände, Dietz Verlag, Berlin Ost (ab 1989: Berlin) 1956-1990
  • Karl Marx, Friedrich Engels: Gesamtausgabe (MEGA = Marx-Engels-Gesamtausgabe). Dietz Verlag, Berlin Ost (ab 1989: Berlin) 1975ff
  • Karl Marx, Friedrich Engels: Ausgewählte Werke. Digitale Bibliothek Band 11 (CD-ROM), Directmedia, Berlin 1998 ISBN 3932544153

Literatur


Marx Engels Denkmal Berlin.jpg | Nischel gross.jpg, genannt "Nischel"]]

Biografien

  • Franz Mehring: Karl Marx - Geschichte seines Lebens. Berlin 1918
  • W.I.Lenin, Karl Marx, Dietz Verlag, Berlin 1952, ISBN: B0000BKWCB
  • Maximilien Rubel: Marx-Chronik. Daten zu Leben und Werk. Hanser, München 1968
  • Richard Friedenthal: Karl Marx. Sein Leben und seine Zeit. Piper Verlag, München 1981, ISBN 349202713X
  • Francis Wheen: Karl Marx. Bertelsmann Stiftung Verlag, München 2001, ISBN 3570004953
  • Izumi Omura u.a. (Hrsg.), Familie Marx privat - Die Foto- und Fragebogen-Alben von Marx' Töchtern Laura und Jenny - Eine kommentierte Faksimileausgabe, Akademie Verlag 2005, ISBN 3-05-004118-8
  • Heinrich Gemkow: Karl Marx und Edgar von Westphalen - Studiengefährten in Berlin, in: Beiträge zur Marx-Engels-Forschung, Heft 1 und Heft 3, Marx-Engels-Abteilung im Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED, Berlin 1977 und 1978.

Monografien

  • Iring Fetscher: Marx. Herder Verlag, Freiburg/Basel/Wien 1999, ISBN 3451047284
  • Michael Heinrich: Kritik der politischen Ökonomie. Eine Einführung. Zweite durchgesehene und erweiterte Auflage, Schmetterling Verlag, Stuttgart, ISBN 3896575880
  • Ossip K. Flechtheim, Hans-Martin Lohmann: Marx zur Einführung. 4. Auflage, Junius, Hamburg 2003, ISBN 3885063786
  • Wal Buchenberg: Karl-Marx-Lexikon. Von Abfall bis Zusammenbruch. Berlin 2005. ISBN 3-89700-425-9
  • Alex Callinicos: Die revolutionären Ideen von Karl Marx. ISP-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3899001141

weitere Literatur

  • Helmut Fleischer: Marx und Engels. Die philosophischen Grundlinien ihres Denkens. 2. Aufl. K. Alber Freiburg/München 1974
  • Eberhard Gockel: Karl Marx in Bonn - Alte Adressen neu entdeckt. Ein Beitrag zum 2000-jährigen Bonn-Jubiläum sowie zum Bicentenaire der Französischen Revolution. Bonn 1999.
  • Wolfgang Fritz Haug(Hg.): "Historisch-Kritisches Wörterbuch des Marxismus" in 15 Bänden. Argument Verlag Hamburg 1994 ff. (Band 1: 'Abbau des Staates bis Avantgarde, bisher (03/2006) erschienen: Bd.1,2,3,4,5,6 I. und 6 II.)
  • Robert Kurz : "Marx lesen - Die wichtigsten Texte von Karl Marx für das 21. Jahrhundert". Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2000
  • Miloslav Ransdorf: Nové čtení Marxe I., Praha 1996
  • Helmut Reichelt: Zur logischen Struktur des Kapitalbegriffs bei Karl Marx. Diss. v. 10. Juli 1968, Wirtschafts-- u. sozialwissenschaftliche Fakultät. Universität Frankfurt (Main), Frankfurt, 1968, 265 S.
  • Helmut Reichelt: Zur logischen Struktur des Kapitalbegriffs bei Karl Marx. Mit einem Nachwort von Iring Fetscher. 4., durchges. Auflage. Zugleich: Diss. 1970, Wirtschafts- u. Sozialwiss. Fak. Universität Frankfurt (Main), Frankfurt am Main: Europäische Verlagsanstalt, 1973, 265 S., ISBN 3-434-45027-0
  • Rius: Marx für Anfänger. Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag GMBH: 1979
  • Wolfdietrich Schmied-Kowarzik: Die Dialektik der gesellschaftlichen Praxis. Zur Genesis und Kernstruktur der Marxschen Theorie. Alber Verlag, Freiburg/München 1981, ISBN 3495474463
  • Predrag Vranicki: Geschichte des Marxismus. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1974

Siehe auch


Weblinks


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