Karl Heinrich Bauer (* 26. September 1890 in Schwarzdorf bei Mitwitz in Oberfranken, † 7. Juli 1978 in Heidelberg) war ein deutscher Mediziner, Professor an der Universität Heidelberg und deren erster Rektor zur Wiedereröffnung nach dem Zweiten Weltkrieg. Er war ebenfalls Mitglied in der Deutschen Burschenschaft.
Nach dem Ersten Weltkrieg ging er an das Pathologische Institut in Freiburg im Breisgau und erwarb dort Kenntnisse in Humangenetik. 1923 erwarb er in Göttingen seine Habilitation. Im weiteren Verlauf widmete er sich ganz der Krebsforschung und veröffentlichte 1928 die Mutationstheorie der Geschwulstbildung, welche erstmals die Entstehung von Krebserkrankungen erklären sollte.
Die von Bauer übernommene Heidelberger Universitätsklinik (1. Januar 1943) wurde zwar mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Einmarsch der Amerikaner geschlossen, durfte jedoch mit neuer Satzung und Weiterführung durch Bauer am 15. August 1949 bereits wieder öffnen. Ebenfalls 1949 veröffentlichte er Das Krebsproblem, eine Zusammenfassung der Probleme und Lösungen in der onkologischen Forschung.
Onkologe | Deutscher | Mann | Geboren 1890 | Gestorben 1978
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