Das Karl Ernst Osthaus-Museum ist ein städtisches Kunstmuseum in Hagen. Es ist nach dem Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus (1874-1921) benannt.
Ein neues Kunstmuseum, das städtische "Christian-Rohlfs-Museum", wurde 1930 in der Villa Post eröffnet. Es wurde in der Zeit des Nationalsozialismus gleichgeschaltet und 1934 in Karl Ernst Osthaus-Museum umbenannt. Aufgrund der Ausstellung Entartete Kunst verlor es einen großen Teil seiner Bestände, unter anderem etwa 400 Werke von Christian Rohlfs. Weitere Bestände gingen im Zweiten Weltkrieg verloren.
Bei der Wiedereröffnung des Museums Ende 1945 musste die Sammlung neu aufgebaut werden. Im Jahre 1955 konnte wieder in das alte Folkwang-Gebäude an der Hochstraße eingezogen werden, das später stark umgebaut wurde. Die Rekonstruktion der Jugendstil-Einrichtung wurde durch Spenden finanziert.
Seit den 1990er Jahren gibt das Museum auch wieder seine Schriften im eigenen Folkwang-Verlag, genannt Neuer Folkwang Verlag im Karl Ernst Osthaus-Museum Hagen heraus.
Aktuell ist das Osthaus Museum wegen Umbau und Erweiterung (Anbau des Emil Schumacher Museums) bis voraussichtlich ende August 2008 geschlossen.
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