Roth Karin.jpg Karin Roth geb. Steinhübel (* 6. Februar 1949 in Erkenbrechtsweiler) ist eine deutsche Politikerin (SPD).
Sie ist seit 2005 Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Von 1998 bis 2001 war sie Senatorin für Arbeit, Gesundheit und Soziales der Freien und Hansestadt Hamburg.
Daneben war sie von 1973 bis 1979 zunächst als Assistentin beim Hauptvorstand der Deutschen Postgewerkschaft und später als Abteilungsleiterin für Jugend und Frauenpolitik beim Deutschen Gewerkschaftsbund Rheinland-Pfalz in Mainz tätig.
Von 1979 bis 1993 war sie Referentin beim Vorstand der IG Metall in Frankfurt/Main. Dort war sie zunächst in der Abteilung Frauen beschäftigt und wechselte 1984 in die Abteilung Grundsatzfragen, wo sie für Energie- und Umweltpolitik zuständig war.
Von 1993 bis 1994 war sie zunächst stellvertretende Vorsitzende und ab Februar 1994 schließlich Vorsitzende des DGB-Landesbezirks Nordmark.
Karin Roth ist stets über die Landesliste Baden-Württemberg in den Bundestag eingezogen.
Anfang September 1998 vereinbarten Roth und der Präsident des Landesarbeitsamts Nord Rahmenbedingungen, um die Arbeitsvermittlung von Sozialhilfeempfängern künftig von den Arbeits- und den Sozialämtern gemeinsam vornehmen zu lassen. Massiv kritisiert wurde Roth von den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege im Herbst 1999 wegen der geplanten Einführung von Ausschreibungen bei Sozialprojekten, die per Zuwendung aus dem Staatshaushalt finanziert werden. In die Schlagzeilen geriet Roth wegen ihrer schleppenden Informationspolitik während der BSE-Krise zu Jahresanfang 2001 und nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Großbritannien wegen Pannen bei den Kontrollen von importiertem britischen Schweinefleisch.
Nachdem die Rot-Grüne Koalition bei der Bürgerschaftswahl 2001 ihre Mehrheit verloren hatte, schied Karin Roth am 31. Oktober 2001 aus dem Amt.
Am 23. November 2005 wurde Karin Roth als Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in die von Bundeskanzlerin Angela Merkel geleitete Bundesregierung berufen.
Frau | Deutscher | Bundestagsabgeordneter | Politiker (Hamburg) | SPD-Mitglied | Geboren 1949
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