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Roth Karin.jpg Karin Roth geb. Steinhübel (* 6. Februar 1949 in Erkenbrechtsweiler) ist eine deutsche Politikerin (SPD).

Sie ist seit 2005 Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Von 1998 bis 2001 war sie Senatorin für Arbeit, Gesundheit und Soziales der Freien und Hansestadt Hamburg.

Leben und Beruf


Karin Roth ist die Tochter eines Steinmetzes und einer Postbeamtin und wuchs mit vier jüngeren Geschwistern auf. Nach dem Besuch der Volksschule begann sie 1963 eine Ausbildung bei der Deutschen Bundespost, wo sie bis 1971 als Verwaltungsangestellte tätig war. 1972 erwarb sie auf dem Zweiten Bildungsweg an der Akademie der Arbeit in Frankfurt am Main die Fachhochschulreife. Anschließend begann sie an der Fachhochschule in Frankfurt/Main ein Studium der Sozialarbeit, welches sie 1978 als graduiere Sozialarbeiterin beendete.

Daneben war sie von 1973 bis 1979 zunächst als Assistentin beim Hauptvorstand der Deutschen Postgewerkschaft und später als Abteilungsleiterin für Jugend und Frauenpolitik beim Deutschen Gewerkschaftsbund Rheinland-Pfalz in Mainz tätig.

Von 1979 bis 1993 war sie Referentin beim Vorstand der IG Metall in Frankfurt/Main. Dort war sie zunächst in der Abteilung Frauen beschäftigt und wechselte 1984 in die Abteilung Grundsatzfragen, wo sie für Energie- und Umweltpolitik zuständig war.

Von 1993 bis 1994 war sie zunächst stellvertretende Vorsitzende und ab Februar 1994 schließlich Vorsitzende des DGB-Landesbezirks Nordmark.

Partei


Seit 1972 ist Karin Roth Mitglied der SPD.

Abgeordnete


Seit 2002 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages.

Karin Roth ist stets über die Landesliste Baden-Württemberg in den Bundestag eingezogen.

Öffentliche Ämter


Am 1. April 1998 wurde Karin Roth als Senatorin für Arbeit, Gesundheit und Soziales in den von Ortwin Runde geführten Senat der Freien und Hansestadt Hamburg berufen. Belastet wurde der Neuanfang von Roth durch die Arbeit eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, der auf Antrag der CDU von der Bürgerschaft eingesetzt wurde, um die Vorgänge in ihrem Ressort aufzuklären, nachdem ihre Amtsvorgängerin Helgrit Fischer-Menzel wegen Begünstigung zurückgetreten war.

Anfang September 1998 vereinbarten Roth und der Präsident des Landesarbeitsamts Nord Rahmenbedingungen, um die Arbeitsvermittlung von Sozialhilfeempfängern künftig von den Arbeits- und den Sozialämtern gemeinsam vornehmen zu lassen. Massiv kritisiert wurde Roth von den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege im Herbst 1999 wegen der geplanten Einführung von Ausschreibungen bei Sozialprojekten, die per Zuwendung aus dem Staatshaushalt finanziert werden. In die Schlagzeilen geriet Roth wegen ihrer schleppenden Informationspolitik während der BSE-Krise zu Jahresanfang 2001 und nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Großbritannien wegen Pannen bei den Kontrollen von importiertem britischen Schweinefleisch.

Nachdem die Rot-Grüne Koalition bei der Bürgerschaftswahl 2001 ihre Mehrheit verloren hatte, schied Karin Roth am 31. Oktober 2001 aus dem Amt.

Am 23. November 2005 wurde Karin Roth als Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in die von Bundeskanzlerin Angela Merkel geleitete Bundesregierung berufen.

Siehe auch


Weblink


Frau | Deutscher | Bundestagsabgeordneter | Politiker (Hamburg) | SPD-Mitglied | Geboren 1949

 

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