Als Carbonate werden die Salze der vollständig dissoziierten Kohlenstoffsäure bezeichnet. Das zugehörige zweifach negativ geladene Anion ("Säurerest") ist das Carbonat-Ion CO32-.
Carbonate sind ionische Salze und deshalb bei Raumtemperatur in der Regel kristalline Feststoffe. Das Carbonat-Anion bringt keine Eigenfarbe in die Verbindungen ein, sodass deren Farbe ggf. durch das betreffende Kation bestimmt wird. Carbonate sind geruchlos. Mit Ausnahme der Alkali-Carbonate sind sie schlecht wasserlöslich.
Konproportionierung zwischen Kohlensäure und Carbonat: Calciumcarbonat + Wasser + Kohlenstoffdioxid --> Calciumhydrogencarbonat
Diese Reaktion spielt sich bei der Lösung von Kalkstein in kohlensäurehaltigen Grundwasser ab. Sie ist der Ursprung der Wasserhärte.
Dissoziation in Wasser: Magnesiumcarbonat --> Magnesiumion + Carbonation
Zerfall beim Erhitzen: -Calciumcarbonat --> Calciumoxid + Kohlenstoffdioxid
Dies ist die Reaktion bei der Herstellung von Branntkalk.
Siehe auch :Carbonat-Silicat-Zyklus
Man gibt Bariumhydroxidlösung (Barytwasser)in ein Gärröhrchen (Carbonatröhrchen), an dem am einen Ende ein Stopfen angebracht ist. In ein passendes Reagenzglas gibt man das Carbonat, übergießt es mit einer Säure (Salzsäure, Schwefelsäure) und verschließt es schnell mit dem Stopfen am Carbonatröhrchen. Nun erhitzt man das Gemisch im Reagenzglas im Wasserbad, wobei nach und nach die Bariumhydroxid-Lsg getrübt wird und das Carbonat in sie weiß ausflockt.
Kalziumcarbonat kommt in Kalkstein, in Zement, in Beton vor und wird zum Bau von Gebäuden verwendet. Außerdem ist Kalkstein im Düngermittel zu finden.
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"Carbonate".
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