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BASIL7.gif Als Kapellenkranz bezeichnet man im Kirchenbau die reihenmäßige Anordnung radialer Kapellen um einen halbrunden oder polygonalen Chor. Eine solche Anordnung ist vor allem für die Gotik typisch. Sind die Kapellen im Längsschiff angebaut, heißen sie im Unterschied zum Kapellenkranz Seitenkapellen.

Zu den Kirchen mit einem besonders ausgeprägten Kapellenkranz zählt beispielsweise der Kölner Dom. Hier umgeben eine Reihe von Kapellen den Dreikönigsschrein. Die Kapellen sind teilweise sehr reichhaltig ausgestattet. Die Stephanuskapelle enthält mit dem Gerokreuz beispielsweise das älteste erhaltene Großkruzifix Nordeuropas.

Siehe auch


Lettner, Chorumgang

Kirchenbau

 

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