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Ein Kanon ist eine Methode in der Bildenden Kunst, nach der die Maße der Proportionen des menschlichen Körpers als Grundlage einer Maßeinheit zueinander in ein Verhältnis gesetzt wird.

Eines der einflussreichsten Beispiele für eine Kanon in der europäischen Kunst ist die Proportionslehre des Vitruv aus dem 1. Jahrhundert vor Christus, die als Säulenordnung der Repräsentationsarchitektur von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert kanonisch („bindend“) war, und auf die sich etwa auch der Vitruvsche Mensch des Leonardo Da Vinci bezieht und das Modulor-Prinzip des Le Corbusier.

Stark kanonisiert ist etwa auch die traditionelle Chinesische Malerei oder Buddhistische Malerei.

Bildende Kunst

 

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