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Beim Kaninhop werden Kaninchen (meist Zwergkaninchen) dazu animiert, über eine Strecke mit Hindernissen zu springen. Die Kaninchen tragen dabei ein Geschirr (Brust- und Bauchgurt) und werden von ihren Besitzern an einer Leine geführt. Weitere Wettbewerbsvarianten sind der einfache Hoch- oder Weitsprung. Die gegenwärtigen Rekordmarken für diese Disziplinen liegen bei drei Metern in der Länge und fast einem Meter in der Höhe.

Ablauf des Wettbewerbes


Kaninhoppning-king of joyride.jpg Am Anfang wird eine Hindernisbahn aufgebaut, die dem Parcours beim Springreiten ähnelt. Der entscheidende Unterschied ist, dass die Hindernisse hier bedeutend kleiner sind. Danach werden die Kaninchen an einer Leine durch die Bahn geführt. Das Kaninchen, das seine Strecke in der kürzesten Zeit bei geringster Anzahl Fehler bewältigt, ist der Gewinner. Als Fehler gelten das Reißen einer Querlatte oder 3 leichte Korrekturen durch den Kaninchenhalter.

Aufgrund des unterschiedlichen Könnens der teilnehmenden Tiere ist es üblich, diese in verschiedene Schwierigkeitsklassen einzuteilen. In der leichten Klasse müssen z. B. acht Hindernisse, die maximal 25 Zentimeter hoch sind, bewältigt werden. Für die Tiere in der höchsten Klasse stehen dagegen zwölf Hindernisse mit bis zu 50 Zentimetern Höhe auf dem Programm. Bei jedem Wettspringen kann das Kaninchen Punkte sammeln und somit seinen Status verbessern.

Ursprung


Diese Sportart entstand vor ca. 35 Jahren in Schweden. Schwedische Kaninchenzüchter wollten ihre Tiere damit ursprünglich nur beschäftigen. Ende der 1970er Jahre gründete sich der erste schwedische Club, der seine Kaninchen nach den Regeln des Springreitens trainierte. Mittlerweile gibt es mehrere Kaninhopvereine in fast allen europäischen Ländern. Auch im deutschsprachigen Raum erfreut sich dieser Sport zunehmender Beliebtheit.

Die besten Tiere messen sich in Landes- oder Europameisterschaften.

Weblinks


Sportart

Kaninhop | Rabbit Show Jumping | Kanihyppy | Kaninhoppning

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Kaninhop".

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