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Die Kanalkapazität ist Teil der informationstheoretischen Beschreibung des Kanals. Sie gibt an, wie hoch die maximale Bitrate ist, die über einen Kanal fehlerfrei übertragen werden kann.

Claude Shannon zeigte am Modell der Zufallscodes, dass die Kanalkapazität durch Kodierung erreicht werden kann.

Definition


Die Kanalkapazität C für einen diskreten gedächtnisfreien Kanal ist das Supremum aller fehlerfrei erreichbaren Raten. Sie lässt sich auch als Maximum der Transinformation angeben, kurz C = max_{p(X)} I(X; Y).

Einheit


\left\frac{\rm bit}{\rm s} \right oder bit/s. Oft auch bps (inkorrekt).

Beispiele


  • Die Kanalkapazität des binären Auslöschungskanales (Binary Erasure Channel, BEC) ist:
    C = 1 -\delta,
    mit der Auslöschungswahrscheinlichkeit \delta.

  • Die Kanalkapazität des bandbegrenzten Gaußkanales (Additive White Gaussian Noise, AWGN) ist:
    C = W \log_2 \left( 1 + \frac{S}{N_0 W} \right).
    Dabei steht W für die Kanalbandbreite, S für die Sendeleistung und N_0 für die Rauschleistungsdichte. Durch erhöhen der Bandbreite W auf unendlich bei gleichzeitiger Fixierung der Sendeleistung S ergibt sich als höchstmögliche Rate R die ultimative Shannon-Grenze
    R < C_\infty = \frac{E_b}{N_0} = \ln 2 = 0{,}69 = -1{,}6~{\rm dB},
    wobei E_b = \frac{S}{R} die pro Informationsbit normalisierte Sendeenergie darstellt.

Siehe auch


Nachrichtentechnik | Digitale Signalverarbeitung

Пропускателна способност | Channel capacity | Przepustowość

 

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