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Trogbrücke Magdeburg.JPG | KanalbrueckeDigoin.jpg über die Loire bei Digoin]] WasserstrassenkreuzMinden.jpg Eine Trogbrücke ist ein Brückentyp, bei dem die Fahrbahnplatte nicht über den Hauptträgern (bzw. Längsträgern) angeordnet ist, wie bei einer Deckbrücke, sondern zwischen den Hauptträgern und tiefer liegt als die Oberkante der Hauptträger. Trogbrücken zeichnen sich durch eine geringe Bauhöhe aus und werden z. T. eingesetzt, um Fuß- und Radwege über Bäche oder kleine Flüsse zu führen. Des Weiteren existieren Trogbrücken für Schiffe. Sie führen meist Kanäle über Flüsse und bestehen aus einem mit Wasser gefüllten Trog. Im Gegensatz zu einem Aquädukt sind Trogbrücken offen und meist Teil eines Kanals, also eines stehenden Gewässers.

Die größte Trogbrücke Europas ist Teil des Wasserstraßenkreuzes bei Magdeburg. Dort führt der Mittellandkanal über die Elbe. Techn. Daten:

  • Gesamtlänge 918 m (Vorlandbrücke: 690 m und Strombrücke 228 m),
  • Trogbreite 34 m,
  • Wassertiefe 4,25 m,
  • max. Stützweite 106 m,
  • Stahlgewicht rd. 24.000 t,
  • Stahlbeton rd. 68.000 m³.

Besonders interessant an der Magdeburger Trogbrücke ist das System zu Eisfreihaltung im Winter. Dazu lässt man an den Seiten Luft aufsteigen, die eine Eisbildung zwischen Trogwand und der Wasserfläche verhindert. Somit kann das Eis die Trogwände nicht auseinanderdrücken.

Deutlich älter – und mit einer Länge von 662,69 m bis zur Eröffnung des Magdeburger Wasserstraßenkreuzes immerhin die größte Trogbrücke Europas – ist die 1896 frei gegebene Pont Canal in Briare (Region Centre in Frankreich) und die 35 m hohe und 305 m lange Pontcysyllte in Nordwales, die im ausgehenden 18. Jahrhundert von Thomas Telford konstruiert und nach zehnjähriger Bauzeit im Jahr 1805 eröffnet wurde.

Weitere Trogbrücken


Brücke nach Konstruktion

Weblinks


 

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