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Die Kanaaniter (auch Kanaanäer) sind die ältesten bekannten Einwohner des syrisch-palästinensischen Gebietes, des biblischen Landes Kanaan, vorwiegend vor dem Auftreten der Israeliten im 13. Jh. v. Chr.

Die Kanaaniter waren in zahllosen Stadtstaaten organisiert; deren Stadtkönige agierten meist voneinander unabhängig gegen- und nebeneinander.

Nach der Besiedlung des Landes Kanaan durch die Israeliten lebten Kanaaniter und Israeliten im selben Land und existierten über einige hundert Jahre durch Religion (Jahwe und Baal-Kulte) nebeneinander. Durch die "Landnahme" der Hebräer und die wenigstens teilweise durch militärische Macht eroberten Städte ging der territoriale Besitz der Kanaanäer mit der Zeit an die Hebräer über, so auch Jerusalem, doch existierten die Abgrenzungen der Völker noch lange durch die Unterscheidung im Glauben.

In den Zeiten der beiden Staaten Israel und Juda, vor allem nach den Einigungsbestrebungen Davids und Salomos war die Vermischung beider Kulturen - der kanaannäischen und der israelitischen - nicht mehr aufzuhalten. Im nördlichen Palästina, bei den Phöniziern, blieb die bronzezeitliche, matriarchal bestückte Kultur der Kanaanäer bis in die Eisenzeit hinein enthalten.

Literatur


  • Manfred Claus:Das alte Israel

Historische asiatische Ethnie

Χαναναίοι | Kananejczycy

 

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