| Kalmus | ||||||||||||
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| Acorus calamus1.jpg | ||||||||||||
| : | Samenpflanzen (Spermatophyta) |
| : | Bedecktsamer (Magnoliophyta) |
| : | Einkeimblättrige (Liliopsida) |
| : | Kalmusartige (Acorales) |
| : | Kalmusgewächse (Acoraceae) |
| : | Kalmus |
Der Name Kalmus kommt aus dem Spätmittelhochdeutschen „kalmus“, aus dem Lateinischen „calamus“ und vom Griechischen „kálamos“: Rohr. Der Name wird heute auch als Fachausdruck für den "Zepter" des hethitischen Großkönigs verwendet. Das hethitische Reich existierte im 2. Jahrtausend v.Chr. in Kleinasien.
Die Kalmus-Arten sind in Nordamerika, Ägypten und von Europa bis Südostasien heimisch.
Kalmus ist eine Gattung schilfartiger Pflanzen und zählt zu den Röhrichtpflanzen. Sie besiedelt die Ufer von Flussläufen und Marschland.
Die Kalmusgewächse sind wahrscheinlich die basalste Gruppe der einkeimblättrigen Pflanzen. Die Pflanzen haben unifaziale schwertförmige Blätter, die zwittrigen Blüten sind unscheinbar, dreizählig, pentazyklisch (fünf Blütenblattkreise) und in Kolben angeordnet.
Aus Kalmus wird das „Kalmusöl“ gewonnen, das in der Heilkunde und bei der Parfüm- und Likörherstellung (hier hauptsächlich für Magenbitter) verwendet wird. Kalmus gilt als kräftigend und appetitanregend.
Das Kauen der Wurzel kann leichte Halluzinationen verursachen. Verantwortlich hierfür sind Asarone. Diese besitzen eine dem Meskalin ähnliche Struktur.
Kalmusgewächse | Gewürzpflanze | Heilpflanze
Acorus | Acorus | Kalmojuuret | Acorus | Tatarak | Acorus | Kalmusar
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"Kalmus (Gattung)".
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