| Kalisalz | |
| Chemismus | NaCl/KCl |
| Kristallsystem | kubisch |
| Kristallklasse | ___ |
| Farbe | transparent, blass- bis rotbraun (bei Eisenoxidgehalten) |
| Strichfarbe | weiß |
| Mohshärte | ______ |
| Dichte | ?? |
| Glanz | Glasglanz |
| Opazität | durchsichtig bis durchscheinend |
| Bruch | ?? |
| Spaltbarkeit | ?? |
| Habitus | würfelig |
| häufige Kristallflächen | ___ |
| Zwillingsbildung | ___ |
| Kristalloptik | |
| Brechungsindex | ___ |
| Doppelbrechung | ___ |
| Pleochroismus | ___ |
| optische Orientierung | ___ |
| Winkel/Dispersion der optischen Achsen | 2vz ~ ___ |
| weitere Eigenschaften | |
| chemisches Verhalten | ___ |
| ähnliche Minerale | ___ |
| Radioaktivität | nicht radioaktiv |
| Magnetismus | nicht magnetisch |
| besondere Kennzeichen | ___ |
Unter Kalisalz wird im allgemeinen eine Mischung aus verschiedenen Salzmineralien verstanden. Wirtschaftlich genutzt werden von diesen Salzmineralen lediglich Kaliumchlorid und Magnesiumsulfat.
Wichtige Bestandteile von "Kalisalz" sind:
Je nach Hauptbestandteil unterscheidet man zwischen kieseritischem, sylvinitischem und carnallititischem Kalisalz. Die meisten der weltweit abgebauten Lagerstätten weisen einen sylvinitisch oder carnallitisch ausgeprägten Rohstoff auf. Ausgedehnte Kieseritvorkommen gibt es hauptsächlich in Deutschland.
Die bergmännische Gewinnung kann entweder konventionell durch Bohren und Sprengen oder maschinell mittels Teil- und Vollschnittmaschinen erfolgen.
Da das gewonnenen Rohsalz lediglich einen durchschnittlichen Wertstoffgehalt von 20 bis 35 Prozent enthält, ist eine Aufbereitung in übertägigen Fabrikanlagen notwendig. Als Aufbereitungsverfahren kommen die Flotation, das Heißverlösen oder die elektrostatische Trennung in Frage. Je nach Aufbereitungsverfahren wird das Produkt anschließend getrocknet und veredelt, beispielsweise durch Granulierung.
Das K+-Ion ist das wichtigste Ion im Stoffwechsel der Pflanze zur Erhöhung des osmotischen Druckes und Quellungszustandes. Eine ausreichende Kalidüngung bewirkt eine bessere Anpassung der Pflanze an Trockenheit und Frosthärte. Indirekt wird die Standfestigkeit der Pflanzen erhöht. Kalimangel führt zu "Welketracht", Chlorosen an älteren Blättern sowie Nekrosen vom Blattrand aus (Randnekrose).
1. Kalk/Dolomit 2. Gips/Anhydrit 3. Steinsalz 4. Kalisalz 5. Ton
Dieser Prozess wiederholte sich, so dass wir in Europa heute von fünf Salzserien, auch Zechsteinserien genannt, sprechen.
Im Laufe der Zeit wurden diese Schichten mehrfach überdeckt (z.B. durch Sandstein). Da Salz unter Druck plastisch reagiert, folgt es dem geringsten Widerstand an Schwächelinien. Dies können z.B. Verwerfungen oder Klüfte sein. So entstanden Salzkissen, -mauern und Salzstöcke. Am Rande dieser Aufstiegssalze wurden mesozoische Gesteinsschichten mit aufgeschleppt und es kommt teilweise zu Aufwölbungen an der Oberfläche. Dies können kleinere Sättel sein, aber auch so bekannte Orte wie der "Hildesheimer Wald" oder Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland.
Salz | Bergbau | Pflanzenernährung | Dünger
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