| Wappen | Karte |
|---|---|
| Brasao kaiserlslautern.svg | Lage der Kreisfreien Stadt Kaiserslautern in Deutschland.PNG |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz |
| Kreis: | Kreisfreie Stadt |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 245 m ü. NN |
| Fläche: | 139,72 km² |
| Einwohner: | 98.470 (31. Oktober 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 705 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 67601-67663 (alt 6750) |
| Vorwahlen: | 0631 / 06301 |
| Kfz-Kennzeichen: | KL |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 12 000 |
| Gliederung des Stadtgebiets: | 18 Ortsbezirke mit 22 Stadtteilen |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Willy-Brandt-Platz 1 67653 Kaiserslautern |
| Website: | www.kaiserslautern.de |
| Politik | |
| Oberbürgermeister: | Bernhard J. Deubig (CDU) |
Sie hat den Status einer kreisfreien Stadt und ist Sitz der Kreisverwaltung des gleichnamigen Landkreises Kaiserslautern. Bekannt ist Kaiserslautern unter anderem durch seinen Fußballclub 1. FC Kaiserslautern.
Kaiserslautern hat rund 99.000 Einwohner und ist damit neben Trier, Mainz, Ludwigshafen und Koblenz eines der wichtigsten Zentren des Landes Rheinland-Pfalz. Zwischen 1969 und 2000 lag die Einwohnerzahl über der Grenze von 100.000, wodurch Kaiserslautern den Status einer Großstadt innehatte.
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Die Stadt wird von der Lauter durchflossen, die im Stadtinnern jedoch unterirdisch geführt wird. Die nächsten größeren Städte sind Ludwigshafen am Rhein, etwa 70 km östlich, Mainz etwa 80 km nordöstlich und Saarbrücken etwa 70 km westlich.
Kaiserslautern befindet sich auf einem Rotsandsteingebirge, welches ursprünglich von Muschelkalksedimenten überlagert war. Diese Sedimente wurden später jedoch ausgewaschen und im Westrich abgelagert.
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Kaiserslautern, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und liegen alle - außer der Gemeinde Elmstein, die zum Landkreis Bad Dürkheim gehört - im Landkreis Kaiserslautern:
Otterbach, Otterberg, Mehlingen, Enkenbach-Alsenborn, Fischbach, Hochspeyer, Waldleiningen, Elmstein, Trippstadt, Stelzenberg, Schopp, Krickenbach, Queidersbach, Bann, Kindsbach, Landstuhl, Ramstein-Miesenbach, Weilerbach, Rodenbach (Pfalz), Katzweiler
Kaiserslautern liegt innerhalb der gemäßigten Klimazone mit Niederschlägen zu allen Jahreszeiten. Im Vergleich zu anderen Regionen Deutschlands hat Kaiserslautern ein recht warmes und sehr sonniges Klima. Durch die Lage im Lee von Hunsrück und Eifel werden Niederschläge bei Nordwestwetterlagen meist abgehalten.
| Monat | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
| Maximal °C | 4 | 5 | 10 | 13 | 19 | 22 | 25 | 25 | 20 | 15 | 9 | 5 |
| Minimal °C | –1 | –2 | 2 | 3 | 8 | 12 | 14 | 13 | 9 | 6 | 3 | 1 |
Das Gebiet der Kaiserslauterer Kernstadt ist traditionell in "Fünftel" eingeteilt, die durch die Farben blau (Südwesten), weiß (Westen), gelb (Nordwesten), rot (Nordosten) und grün (Südosten) gekennzeichnet wurden. Diese Einteilung spiegelt sich noch beispielsweise in den althergebrachten Emailleschildern mit der Hausnummer, die durch die Farbe auch die Zugehörigkeit zum "Fünftel" angeben; auch die Farbe der alten, an Hauswänden angebrachten Straßenschilder oder Namen wie "Rote Apotheke" und "Grüne Apotheke" beziehen sich auf die Fünftel. Die Gliederung wurde durch die französische Besatzungsverwaltung im 18. Jahrhundert eingeführt. Eine Besonderheit besteht darin, dass die Gliederung nach Farben konzentrisch vom Betzenberg ausgeht, dem Epizentrum des "roten Fünftels". Verwaltungstechnisch haben die Fünftel keine Bedeutung mehr.
Mit der Eingemeindung der umliegenden Ortschaften 1969 erhielten die neuen Ortsteile einen Ortsbeirat sowie einen Ortsvorsteher; die Ortsbeiräte waren zu wichtigen, den Ortsbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören. Nachdem das Land Rheinland-Pfalz in seinem Kommunalrecht die Möglichkeit eröffnet hatte, auch in Städten solche Ortsbeiräte einzurichten, wurde die gesamte Stadt in 18 Ortsbezirke eingeteilt, um die Bürgernähe zu erhöhen. Dabei entfielen zehn auf die Kernstadt und zwar (mit amtlicher Nummerierung) 01 Innenstadt Ost, 02 Innenstadt Südwest, 03 Innenstadt West/Kotten, 04 Innenstadt Nord/Kaiserberg mit Engelshof, 05 Grübentälchen/Volkspark mit Eselsfürth, 06 Betzenberg, 07 Lämmchesberg/Universitätswohnstadt, 08 Bännjer-Rück/Karl-Pfaff-Siedlung, 09 Kaiserslautern-West mit Am Belzappel, Bahnheim, Fischerrück und Vogelweh, 10 Erzhütten/Wiesenthalerhof. Die anderen acht waren die eingemeindeten Stadtteile 11 Einsiedlerhof, 12 Morlautern mit Waldhof, 13 Erlenbach mit Gersweilerhof, 14 Mölschbach, 15 Dansenberg, 16 Hohenecken mit Espensteig, 17 Siegelbach, 18 Erfenbach mit Lampertsmühle und dem heute nicht mehr abgrenzbaren Stockborn. Die Ortsbeiräte waren bei wichtigen, den Ortsbezirk betreffenden Entscheidungen zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme oblag dann jedoch dem Stadtrat der Gesamtstadt Kaiserslautern. Nur einzelne Maßnahmen konnten die Ortsbeiräte in eigener Zuständigkeit allein entscheiden.
Ende 2002 wurden die Hauptsatzung der Stadt geändert und die Ortsbezirke für die Kernstadt wieder aufgelöst. Ortsbezirke bestehen seither nur noch für Einsiedlerhof, Morlautern, Erlenbach, Mölschbach, Dansenberg, Hohenecken, Siegelbach und Erfenbach.
Nach 1571 ließ Johann Casimir neben der Barbarossaburg ein Schloss bauen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt mehrfach umkämpft und besetzt. 1688 wurde die Stadt im Pfälzischen Erbfolgekrieg und danach im Spanischen Erbfolgekrieg 1703 erneut durch die Franzosen besetzt, Schloss und Burg wurden daraufhin gesprengt. Nach den Napoleonischen Kriegen kam Kaiserslautern 1801 unter französische Herrschaft und wurde Sitz einer Unterpräfektur. Nach den Befreiungskriegen wurde die Pfalz 1816 und damit auch Kaiserslautern bayerisch. In der Revolution von 1849 residierte in der Fruchthalle eine "Provisorische Regierung", die die Unabhängigkeit der Pfalz von Bayern proklamierte.
Nach 1850 entwickelte sich Kaiserslautern zu einer Industriestadt. Durch die Gründung von Einrichtungen wie der Kammgarnspinnerei und der Nähmaschinenfabrik Pfaff entwickelte sich die Stadt zum bedeutendsten Industriestandort der Pfalz.
Die Nachkriegszeit ist durch verkehrsgerechten Wiederaufbau der Stadt und Zuzug Tausender Vertriebener gekennzeichnet. Zugleich wurde der Raum Kaiserslautern zur größten US-amerikanischen Garnison außerhalb der USA. Die Eingemeindung umliegender Ortschaften bewirkte, dass Kaiserslautern 1969 zur Großstadt wurde. 1970 wurde die Universität gegründet.
Die zunächst wiederaufblühende Industrie, die sich z.B. 1966 durch die Ansiedlung von Opel zeigte, war jedoch durch die militärische Nutzung großer Flächen in ihren Entwicklungsmöglichkeiten gehemmt, in den 1970er-Jahren kam die Industrie in die Krise. So folgten 1981 der Konkurs der Kammgarnspinnerei, Entlassungen bei Pfaff, Opel usw. Weitere Probleme entstanden durch die Verkleinerung der amerikanischen und den Abzug der französischen Garnison. Heute sieht sich Kaiserslautern, unterstützt durch Konversionsprojekte des Landes, auf dem Weg zu einer "Wissenschafts- und IT-Stadt". Ein erfolgreiches Projekt in diesem Zusammenhang ist die Einrichtung des sog. PRE-Parks.
Die römisch-katholischen Bewohner gehörten anfangs zum Bistum Worms. Nach dessen Auflösung 1801 gehörten sie zum Bistum Mainz und seit 1817 zum Bistum Speyer.
Die Pfarrgemeinden der Stadt haben sich heute zum „Pfarrverband Kaiserslautern“ zusammengeschlossen.
Zu den sonstigen christlichen Gemeinden gehören zum Beispiel die Selbständige Lutherische Gemeinde "St. Michaelis", die Altkatholische Gemeinde, die Adventgemeinde, die Neuapostolische Gemeinde, die Evangelisch-Methodistische Gemeinde sowie mehrere Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden. Es gibt eine Zusammenarbeit in Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK).
Seit 1991 haben sich auch die Freien Christengemeinden im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden in Kaiserslautern niedergelassen, zu denen die Pfingstgemeinde, die „Lagerhauskirche“ und „Der Fels“ gehören.
Kaiserslautern hat auch eine jüdische Gemeinde mit über 300 Mitgliedern; hier befindet sich in einem ehemaligen Geschäftshaus auch die einzige Synagoge der Pfalz. Die 1886 gebaute Synagoge am heutigen Synagogenplatz wurde im Frühjahr 1938 von der Stadt erworben und im folgenden Sommer, also vor der so genannten Reichskristallnacht, aus „stadtplanerischen Gründen“ gesprengt. In einem Projekt der TU Darmstadt wurde die Synagoge im Jahr 2001 virtuell rekonstruiert.
Ferner leben in Kaiserslautern etwa 1.500 Muslime. Der türkische „Moschee-Verein“ betreibt in einem umgebauten Geschäftshaus eine eigene Moschee.
Außerdem gibt es in Kaiserslautern drei Freimaurerlogen (die beiden Logen „Galilei“ und „Wolfgang Amadeus Mozart“, beide unter der Verfassung der „Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland“, A.F.u.A.M.v.D.), sowie die zur American Canadian Grand Logde (ADGL) gehörende Loge „Galilei-George Washington“.
Die Einwohnerzahl lag seit der Mitte des 16. Jahrhunderts bis etwa 1800 stets zwischen 1000 und 3000. Zwischen 1802 und 1834 verdoppelte sich die Einwohnerzahl auf ca. 7000. Mit Beginn der Industrialisierung in der Mitte des 19. Jahrhunderts setzte ein starkes Bevölkerungswachstum ein, 1900 lebten bereits 48.000 Menschen in der Stadt. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs zählte man ca. 70.000 Einwohner, nach Kriegsende waren es noch etwa 56.000.
Durch Zuzug stieg die Einwohnerzahl Kaiserslauterns auf über 86.000 in den 1960ern. Durch die Eingemeindung mehrerer umliegender Orte überschritt die Stadt 1969 die Grenze von 100.000 Einwohnern, wodurch Kaiserslautern zur Großstadt wurde. Im Jahre 2000 sank die Einwohnerzahl der Stadt jedoch wieder unter die Grenze von 100.000.
Am 30. Juni 2005 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Kaiserslautern nach Fortschreibung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz 99.685 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern). Hinzu kommen knapp 48.000 US-Amerikaner (Soldaten, ehemalige Soldaten, amerikanische Zivilangestellte und ihre Familienangehörigen), die in Kaiserslautern und am Luftwaffenstützpunkt Ramstein Dienst tun und in Stadt und Landkreis wohnen. Die Kernstadt, ohne eingemeindete Dörfer, zählt etwa 85.000 Einwohner.
Durch ihre strategisch günstige Lage an einem der wenigen Pässe zwischen Rhein und Mosel („via regalis“) wurde die Stadt im Lauf ihrer Geschichte immer wieder zerstört. Auch die rasche Industrialisierung der Stadt im 19. Jahrhundert, die Bombardierung während des Zweiten Weltkriegs, der verkehrsgerechte Wiederaufbau nach dem Krieg und die Altstadtsanierung (Flächensanierung) der ausgehenden Sechziger- und frühen Siebzigerjahre führten zu wesentlichen Verlusten an historischer Bausubstanz.
Dennoch haben sich etliche bemerkenswerte Einzelgebäude, Ensembles und historische Grundrisse erhalten, auch wenn sie sich nicht zu einem pittoresken Ganzen fügen.
Barocke Bauten im Stadtgebiet findet man im rund um den Martinsplatz, in der Klosterstraße (Bistumshaus), am Rittersberg (Gasthaus Ritters) und in der Schillerstraße (Gasthaus „Zum Spinnrädl“). Klassizistische Bauten finden sich u. a. in der Friedenstraße (ehemalige Friedhofskapelle), in der Marktstraße (Adler-Apotheke), in der Scheidstraße/Ecke Matzengasse und in der Steinstraße 49 (Villa Karcher).
Als Industriedenkmal stehen auch die Bauten der ehemaligen Kammgarnspinnerei unter Denkmalschutz. Das weitläufige Gelände ist heute in die Gartenschau eingegliedert; im ehemaligen Kesselhaus befindet sich das Kulturzentrum "Kammgarn", Teile der Verwaltungsbauten nutzt die Fachhochschule.
Baudenkmale des Jugendstils sind selten in Kaiserslautern. Zu nennen sind das ehemalige Hotel Brenner gegenüber dem Bahnhof, die Goetheschule, das Wohnhaus Schumannstraße 10 und das Geschäftshaus Steinstraße 15. Bemerkenswert sind zwei ganz seltene Beispiele von sehr früh errichteten Lichtspieltheatern („Union“ von 1911, Kerststraße; „Central“ von 1913, Osterstraße), die noch heute als Kino genutzt werden.
Städtebaulich interessant ist der Erweiterungsplanung von Eugen Bindewald von 1887. Auf diese gehen zurück: die Ringstraßen im Osten des Stadtgebiets (Barbarossaring, Hilgardring, Benzinoring), das Quartier um den heutigen Kolpingplatz (Rondell mit Radialstraßen) sowie im Westen der Stadt der Stadtpark und der Marienplatz mit der Marienkirche. Diese bildet das Zentrum sternförmig auf sie zulaufender Straßen. 1912 wurde nach Plänen von Hermann Hussong der Waldfriedhof angelegt.
Hussong baute ab 1919 die schlossähnliche Wohnanlage in der Fischerstraße, die als Reparationsleistung vom Deutschen Reich bezahlt wurde und ursprünglich als Offizierswohnungen der französischen Besatzungsarmee vorgesehen war. Nachdem die Franzosen auf die Anlage verzichtet hatten, fiel sie an die 1921 gegründete Gemeinnützige Baugesellschaft (Bau AG). Im Auftrag der Bau AG errichtete Hussong zahlreiche Wohnbauten zur Bekämpfung der Wohnungsnot. Von Denkmalsrang sind der expressionistisch angehauchte „Bunte Block“ in der Königstraße/Marienstraße, der sog. Rundbau (Königstraße) über D-förmigem und der „Grüne Block“ (Altenwoogstraße/Mannheimer Straße) über A-förmigem Grundriss sowie die Pfaffsiedlung. Von Hussong stammt auch das Ausstellungshalle auf dem Gelände des heutigen Volksparks; die Anlage wurde durch Bomben 1945 zerstört, nur die monumentale Figurengruppe des Rossebändigers ist noch erhalten. Kaiserslautern Volkspark.jpg
Die Idee der Gartenstadt wurde in Kaiserslautern im „Bahnheim“ in Nachbarschaft des Reichsbahnausbesserungswerks umgesetzt. 1928 wurde am Schillerplatz das erste Gebäude in Stahlskelettbauweise errichtet (das „Fleischbein-Haus“ mit der Schillerplatz-Apotheke im Erdgeschoss), und mit dem Hauptpostamt am Bahnhof entstand 1930 das erste Dienstgebäude Süddeutschlands, das Ideen des Bauhauses aufgriff. Eine interessante Interpretation von gotischen Stilelementen im expressionistischen Geist zeigt die katholische Minoritenkirche Maria Schutz („Gelöbniskirche“) von 1928/29.
Das Bauwesen der nationalsozialistischen Zeit war geprägt durch die Siedlungsbewegung mit Errichtung von Großsiedlungen im Osten und Westen der Stadt, außerdem entstanden verschiedene Kasernenbauten. Bauwerke von Denkmalrang sind Erweiterungsbauten der Kammgarnspinnerei sowie die Autobahnbrücke über das Waschmühltal. Wegen der Erhebung zur Gauhauptstadt im Jahr 1939 wurden Parade- und Aufmarschplätze geplant; so hatte man im Vorgriff bereits im Sommer 1938 die Synagoge abgerissen. Die Umgestaltung kam während des Kriegs jedoch zum Erliegen, als Saarbrücken neue Hauptstadt des Gaus Saar/Pfalz wurde.
Ferner entstanden die Hochhaussiedlungen auf dem Betzenberg im Süden und dem Fischerrück im Nordwesten der Stadt. Mit Gründung der Universität wurde das Universitätswohngebiet in einer Mischung aus Mehrfamilien- und Einfamilienhäusern ausgewiesen.
Es entstanden eigens für die amerikanischen Soldaten neue Wohngebiete wie die „Vogelweh“ im Westen der Stadt, in denen sogar die Straßennamen amerikanisch sind. Von der amerikanischen Bevölkerung wird Kaiserslautern auch als K-Town bezeichnet.
Allerdings wurden einige Militärstandorte inzwischen aufgegeben, so zum Beispiel die Holtzendorff Kaserne, in der sich mittlerweile der sogenannte PRE-Park angesiedelt hat.
Aktuelle militärische Stützpunkte der Amerikaner in Kaiserslauretn sind das 21. Sustainment Command (Exp), die Community Facility, die Daenner Kaserne (mit General Support Center - Europe, Movement Control Team und Support Center), das Einsiedlerhof Training Anx , die Flugsimulation Einsiedlerhof Air Station, Hill 365 Radio Relay Fac, Army Depot, Equip Spt Center, Family Housing Anx No 3, Kapaun Administration Anx, die Kleber Kaserne (mit Transportation und Kaiserslautern Legal Center), die Panzer Kaserne (GE642), die Pulaski Barracks (mit Base Support Battalion), die Rhine Ordnance Barracks und das Vogelweh Family Housing Annex.
Gartenschau Kaiserslautern Dino.jpg
Vor allem der Süden von Kaiserslautern liegt im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen.
So befinden sich auch innerhalb der Gemarkung der Stadt zahlreiche Sehenswürdigkeiten des Pfälzer Waldes wie der Humbergturm, ein Aussichtsturm südlich der Stadt, der Wildpark am Betzenberg und das Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg, das als Spielstätte für Heimspiele des 1. FC Kaiserslautern dient. Kaiserbrunnen_kl.jpg Die beiden bekanntesten Burgen im Stadtgebiet sind die ebenfalls im Pfälzer Wald gelegenen Burgen Hohenecken, die den gleichnamigen südwestlichen Stadtteil Hohenecken überragt, sowie die östlich der Stadt liegende, im Wald versteckte Burg Beilstein.
Im Stadtzentrum befindet sich die Gartenschau, die aus der ersten Landesgartenschau von Rheinland-Pfalz hervorging und die größte Dinosaurier-Ausstellung Europas beherbergt, das sogenannte Kulturzentrum Kammgarn, das in den Bauten der ehemaligen Kammgarn-Spinnerei beim jetzigen Gartenschaugelände untergebracht ist, der Japanische Garten Kaiserslautern und der Kaiserbrunnen am Mainzer Tor, der im Jahr 1987 von Gernot Rumpf geschaffen wurde.
Im Norden der Stadt im Stadtteil Siegelbach liegt der Zoo Kaiserslautern, sowie ein paar Kilometer östlich davon das Freibad Waschmühle mit dem größten Wasserbecken Europas.
Das Wappen der Stadt Kaiserslautern zeigt in Rot einen silbernen Pfahl, belegt mit einem steigenden blauen Fisch (Hecht). Die Stadtfarben sind Rot-Weiß. Der Pfahl ist bereits seit 1266 belegt und stellt den Bach Lauter dar, welche der Stadt den Namen gab. Ab 1373 ist der Fisch als Wappenfigur belegt. Die Form beider Symbole sowie die Wappenfarben wechselten im Laufe der Geschichte mehrmals. Doch sind die Stadtfarben Rot und Weiß seit 1545 nachweisbar. In seiner heutigen Form wurde das Wappen am 3. August 1842 von König Ludwig I. von Bayern genehmigt. In früheren Jahrhunderten enthielt das Siegel auch noch andere Symbole, zum Beispiel eine Zinnenmauer mit als Kirchtürmen gedeuteten Gebäuden.
Kaiserslautern unterhält eine Vielzahl von Städtepartnerschaften und -freundschaften. Die erste Partnerschaft entstand schon 1960.
| Städtepartnerschaft: |
Zu den überregional bekannten, in Kaiserslautern ansässigen industriellen Traditionsunternehmen gehören die Nähmaschinenfabrik Pfaff, die Eisenwerke Kaiserslautern (heute unter dem Namen General Dynamics Santa Bárbara Sistemas GmbH), die unter anderem militärische Schwimmfahrzeuge und Pontonbrücken produziert, die Gebr. Pfeiffer AG (Maschinen für die Zement- und Baustoffindustrie) sowie die ACO Guss GmbH (bis 1997 Guss- und Armaturwerk Kaiserslautern), die Industrie- und Bauguss herstellt, beispielsweise Kanaldeckel. Alle diese Unternehmen wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegründet.
Von der ehemals blühenden Textilindustrie ist heute nur noch die Spinnerei Lampertsmühle AG erhalten, andere Unternehmen wie die Kammgarnspinnerei sind in Konkurs gegangen. Industrielle Neuansiedlungen der neueren Zeit sind das Motoren- und Komponentenwerk der Adam Opel AG, in deren Werksgelände auch die Firma GKN Gelenkwellenwerk Kaiserslautern GmbH und das Logistikunternehmen Stute Verkehrs GmbH untergebracht sind, die C.P. Schmidt GmbH & Co. KG (Produktion von Verpackungen aus Pappe) sowie die Keiper GmbH & Co. KG, die Autositzkomponenten herstellt.
Die Stadt hat ein Studio des Südwestrundfunks (SWR) und des privaten RPR. Einige Bürger der Stadt stellen im Offenen Kanal Kaiserslautern (OK-KL) ein Fernsehprogramm zusammen. Als Tageszeitung erscheint die "Pfälzische Volkszeitung" als Regional- beziehungsweise Lokalausgabe der in Ludwigshafen ansässigen "Rheinpfalz", als kostenlose Wochenzeitung das "Wochenblatt Kaiserslautern". Ferner gibt es kostenlose, monatlich erscheinende Programm- und Szenezeitschriften (z.B. Pavillon, Linie 1).
Die Infrastruktur für die Verbreitung der Medien ist relativ gut: Neben zwei Anbietern für öffentliches WLAN (zur Versorgung der Privathaushalte) existiert ein Wimax-Testnetz. Seit der WM 2006 ist DVB-T-Empfang der öffentlich-rechtlichen Sender von den Standorten Dansenberg und Rotenberg (Richtung Gersweilerhof) möglich.
Die beiden bedeutendsten Kliniken sind zum einen das Westpfalz-Klinikum und zum anderen die Lutrinaklinik. Darüber hinaus gibt es in der Stadt mehrere Polizeiinspektionen sowie das Präsidium Westpfalz. Die Feuerwehr Kaiserslautern besteht aus einer Berufsfeuerwehr mit 100 Angestellten und einer freiwilligen Feuerwehr mit 250 Mitgliedern in vier Innenstadtzügen und sieben Ortsteilzügen. Der öffentlich-rechtliche Rettungsdienst in Kaiserslautern wird vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und dem Deutsche Rote Kreuz (DRK) betrieben. Daneben führt auch der Malteser Hilfsdienst (MHD) Krankentransporte und Rückholdienst durch. Zusammen mit der Johanniter Unfallhilfe (JUH) übernehmen diese Hilfsorganisationen die Breitenausbildung in Erste Hilfe, sowie Fahrdienste.
Die beiden Hochschulen im Stadtgebiet sind die Technische Universität Kaiserslautern, die 1970 als Teil der Universität Trier-Kaiserslautern gegründet und 1975 verselbständigt wurde. An die Universität angegliedert ist das überregional tätige Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung, das mittlerweile nach der Fernuni Hagen der zweitgrößte Fernstudienanbieter Deutschland ist. Die Fachhochschule Kaiserslautern entstand 1971 durch Vereinigung mehrere Bildungseinrichtungen, die zum Teil schon seit dem 19. Jahrhundert bestanden, unter anderem Staatliche Ingenieurschule für Bauwesen, Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen und Staatliche Ingenieurschule für Textiltechnik. Der Hauptstandort ist Kaiserslautern, Teile des Lehrangebots werden in Pirmasens und in Zweibrücken angeboten.
Bedeutende Kaiserslauterer Forschungseinrichtungen sind das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Fraunhofer Institut Experimentelles Software Engineering (Fraunhofer IESE), das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (Fraunhofer ITWM), das Institut für Oberflächen- und Schichtanalytik (IFOS) und das Institut für Verbundwerkstoffe (IVW). Im Aufbau befindet sich zur Zeit das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme. Die Technische Akademie Südwest e.V. (TAS) bietet berufsbegleitende Weiterbildung auf technischem Gebiet an. Die vom Bezirksverband Pfalz getragene ehemalige „Heimatstelle Pfalz“ heißt heute Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde. Das Institut betreibt historische Forschungen insbesondere zur pfälzischen Auswanderungsgeschichte. In dem Gebäude war auch die Pfälzische Wörterbuchkanzlei angesiedelt, die 1997 das Pfälzische Wörterbuch fertigstellte und jetzt an einem „Wörterbuch der deutschen Winzersprache“ arbeitet.
Neben dem Hauptbahnhof existieren in Kaiserslautern folgende Bahnhalte: Kennelgarten, Kaiserslautern Ausbesserungswerk, Vogelweh und Einsiedlerhof an der Ludwigsbahn, Galgenschanze und der inzwischen aufgelassene Haltepunkt Hohenecken an der Biebermühlbahn. Letzterer soll bis 2010 allerdings reaktiviert werden. An der Lautertalbahn werden die Haltepunkte Pfaffwerk, Kaiserslautern West und Lampertsmühle-Otterbach bedient. An der Verbindungsstrecke Kaiserslautern-Enkenbach lagen die inzwischen stillgelegten Haltepunkte Kaiserslautern Nord und Eselsfürth, die inzwischen stillgelegte Bachbahn von Lampertsmühle-Otterbach nach Reichenbach bediente im heutigen Stadtgebiet noch die Stadtteile Siegelbach und Erfenbach.
Die frühere Bedeutung Kaiserslauterns als Eisenbahnknotenpunkt ist nach der Stilllegung des Rangierbahnhofes Einsiedlerhof zurückgegangen. Kaiserslautern Hbf ist jedoch Haltepunkt im ICE-Netz der Deutschen Bahn AG. Für das Jahr 2007 ist die Inbetriebnahme der Transeuropäischen Hochgeschwindigkeitslinie Paris–Frankfurt (Rhealys) über Kaiserslautern geplant.
Seit der Integration des Westpfalz-Verkehrsverbunds (WVV) in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) gelten dessen Tarife in der gesamten Pfalz und bis über Mannheim und Heidelberg hinaus.
Die Einrichtung eines „City-Shuttle“ zwischen Hauptbahnhof und dem Universitätscampus wird derzeit diskutiert. Planskizzen sahen eine schienengebundene Bahn oder einen spurgeführten Bus vor. Nach neuesten Planungen wird ein von Mercedes entwickelter neuer Großraumbus namens „CapaCity“ für fast 200 Personen favorisiert.
Nächster Verkehrsflughafen ist der wenig frequentierte Flughafen Zweibrücken (63 km), es folgen die Budget-Flughäfen Hahn (105 km) und Baden-Airport (113 km) sowie das internationale Drehkreuz Frankfurt (103 km). Dort ist der Airbus A321 "Kaiserslautern" (Flugzeugkennung: D-AIRN) der Lufthansa stationiert.
An Kinos gibt es in Kaiserslautern das Kinocenter UCI Kinowelt, den Central Filmpalast und ein Spielfilm- und Programmkino mit dem Namen Union-Kino.
In der Fruchthalle finden gesellschaftliche Veranstaltungen und Konzerte statt, im Kulturzentrum Kammgarn Rock-, Jazz-, Blues- und Pop-Konzerte, Comedy und andere vergleiuchbare Veranstaltungen
Im Jugend- und Programmzentrum werden Kleinkunst und Musik angeboten
Das Gasthaus Step's am alten Westbahnhof bietet Gastronomie für Ältere mit Live-Musik sowie Jazz- und Latino-Nights. Das Irish House ist ein Irisches Pub mit Live-Musik.
An Bibliotheken sind die Stadtbibliothek, die Universitätsbibliothek mit einer Zentralsammlung und mehreren Fachbereichsbibliotheken, die Hochschulbibliothek (Bibliothek der Fachhochschule) sowie die Pfalzbibliothek (eine wissenschaftliche Spezialbibliothek des Bezirksverbands Pfalz zu pfalzspezifischen Themen) vorhanden. Der Bestand der genannten Bibliotheken ist über die WebsiteBibliothekskatalog Öffentliche Bibliotheken Rheinland-Pfalz im Internet recherchierbar. Daneben gibt es einige Schulbüchereien, auch einige Kirchengemeinden bieten kleine Büchereien an.
In der Reihenfolge der Verleihung des Ehrenbürgerrechts:
Die folgende Übersicht enthält bedeutende in Kaiserslautern geborene Persönlichkeiten, chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Kaiserslautern hatten oder nicht, ist dabei unerheblich. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Ort in Rheinland-Pfalz | Reichsstadt | Kaiserslautern
Кайзерслаутерн (град) | Kaiserslautern | Kaiserslautern | Kaiserslautern | Kaiserslautern | Kaiserslautern | Kaiserslautern | Kaiserslautern | カイザースラウテルン | 카이저슬라우테른 | Kaiserslautern | Kaiserslautern | Kaiserslautern | Kaiserslautern | Kaiserslautern | Kaiserslautern | Kaiserslautern | Кајзерслаутерн | Kaiserslautern | ไกเซอร์สเลาเทิร์น | Kaiserslautern | Kaiserslautern | 凯撒斯劳滕
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