Der Kaiser-Franz-Joseph-Fjord ist eine vielverzweigte Bucht an der Ostküste von Grönland.
Der Fjord liegt südlich von Kap Franklin an der Gauß-Halbinsel bei etwa 73°16' nördl. Breite. Er ist von der Mündung bis zum nordwärts abgehenden Nordfjord durchschnittlich 22 km breit. Jenseits dieser Abzweigung zieht sich ein Arm nach Westen, dann nach nach Südwesten am Andrée-Land vorbei. Die Wassertiefe in der Mitte des Arms beträgt etwa 970 m.
Außer dem Waltershausen-Gletscher am Ende des Nordfjords, dessen Gletscherzunge bis 300 m über dem Meeresspiegel mit einer Mächtigkeit von 90 m hinabreicht, zeigen sich nach innen zu zahlreiche, steil abfallende Gletscher, von denen sich die Eisberge, mit denen der Fjord gefüllt ist, ablösen. Nach Südwesten zu erheben sich die Payer-Spitze mit 2.100 m und die Petermann-Spitze zu etwa 2.650 m Höhe. Östlich davon zeigt sich das Suess-Land und anschließend die Elle-Insel.
Von dort nach Südosten steht der Kaiser-Franz-Joseph-Fjord mit dem König-Oskar-Fjord und durch diesen mit zwei Armen dieses Fjords wieder mit der Grönlandsee in Verbindung.
Der Kaiser-Franz-Joseph-Fjord wurde 1870 von Julius Payer entdeckt und 1899 von A. G. Nathorst auf der "Antarctic" weiter erforscht, der auch den König-Oskar-Fjord entdeckte.
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"Kaiser-Franz-Joseph-Fjord".
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