Als Kai (im 17. Jahrhundert aus niederländisch kaai von französisch quai entlehnt) bezeichnet man einen durch Mauern befestigten Uferdamm – meist in Häfen oder an Flussufern zum Löschen und Laden von Schiffsladungen gelegen. Das Fahrwasser ist dort so tief, dass ein Schiff festmachen kann.
Die Kaimauer ist eine lotrechte oder fast lotrechte Mauer in massiver oder Pfahlrostbauweise, welche die Belastung durch Uferkräne, Eisenbahnwagen oder gestapelte Ladung tragen kann. Auf bzw. an der Kaimauer befinden sich Poller oder Ringe zum Festmachen der Schiffe. Um die Anlegefläche zu vergrößern, sind Kais häufig durch Piers und Molen ergänzt.
An den Flussufern großer Städte haben sich die einstmals wichtigen Transportaktivitäten zu Schiff nach außerhalb der Stadt verlagert. Der Name Kai ist jedoch für diese Uferbefestigungen erhalten geblieben. Sie dienen oft als Promenade oder Boulevard. Beispiele dafür sind der Quai d'Orsay (mit dem Außenministerium) am linken Seine-Ufer in Paris, der Bund in Shanghai oder der Franz-Josephs-Kai am stadtseitigen Ufer des Donaukanals in Wien.
Wharf | kajo (ŝipado) | بندرگاه | Kade
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"Kai (Hafen)".
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