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Daten
Bauzeit: 1964–1971
Höhe über Talsohle: 50 m
Höhe über Gründungssohle: 58 m
Höhe der Mauerkrone: 978 m ü. NN
Speicherraum: 765 Mio. m³
Stauziel: 976,6 m ü. NN
Wasseroberfläche bei Vollstau: 340 km²
Mauervolumen:
Kronenlänge: m
Kronenbreite: m
Basisbreite: m
Einzugsgebiet: 157.000 km²
Leistung der HWE: 215 m³/s

Die Kafue-Talsperre des gleichnamigen Flusses in Sambia dient der Stromerzeugung und der Bewässerung. Ihre anfängliche Leistung betrug 600 KW, seit dem Ausbau 1972 beträgt sie 900 KW. Der Fluss hat eine durchschnittliche Wassermenge im Jahr von 280 kbm/s.

Vom Wasserdurchfluss dienen:

  • 215 kbm/s der Stromerzeugung (ZESCO),
  • 8,3 kbm/s der Bewässerung von staatlichen Zuckerrohrfeldern (Zambia Sugar Company),
  • 2,4 kbm/s der Bewässerung von privaten Zuckerrohrfeldern,
  • 4,5 kbm/s der Industrie und privaten Haushalten (Lusaka Urban District Council),
  • 25,0 kbm/s dem ökologisch notwendigen konstanten Durchfluss.

Der Kafue Damm ist wegen seiner eigenen geringen Speicherkapazität eingebunden in ein System von mehreren Dämmen. Dazu gehören der vorgelagerte Itezhitezhi-Damm im Kafue-Nationalpark, der neben einer Stromerzeugung von 80 MW mit seiner Speicherkapazität von 4.925 Mio kbm für den kontinuierlichen Zufluss zur Kafue-Talsperre gedacht ist, und der in Planung befindliche (avisierter Bauanfang 2008), der Kafue-Talsperre nachgelagerte Untere-Kafue-Schlucht-Damm, der die noch vorhandenen 200 m Höhenunterschied zur Stromerzeugung nutzen soll. Geplant sind 750 MW.

Der Bau der Dämme und Talsperren am Kafue hat politische Ursachen. Sambia wollte in der Energiegewinnung unabhängig werden vom Kariba-Damm, den es damals mit dem weißen Rhodesien teilte. Da die Gewinnung von Kupfer sehr energieintensiv ist, fürchtete Sambia um seine Staatseinnahmen.

Weblink


Stausee | Staumauer | See in Sambia

 

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