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Kabinett Merkel - Seit dem 22. November 2005.
Amt Name Partei Parl. Staatssekretär
bzw. Staatsminister
Partei
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Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel CDU Dr. Maria Böhmer
Hildegard Müller
Bernd Neumann
CDU
CDU
CDU

-
Stellvertreter der Bundeskanzlerin (Vizekanzler) Franz Müntefering SPD - -
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Auswärtiges Dr. Frank-Walter Steinmeier SPD Gernot Erler
Günter Gloser
SPD
SPD

-
Inneres Dr. Wolfgang Schäuble CDU Peter Altmaier
Dr. Christoph Bergner
CDU
CDU

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Justiz Brigitte Zypries SPD Alfred Hartenbach SPD
-
Finanzen Peer Steinbrück SPD Karl Diller
Dr. Barbara Hendricks
SPD
SPD

-
Wirtschaft und Technologie Michael Glos CSU Peter Hintze
Hartmut Schauerte
Dagmar Wöhrl
CDU
CDU
CSU

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Arbeit und Soziales Franz Müntefering SPD Gerd Andres
Franz Thönnes
SPD
SPD

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Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Horst Seehofer CSU Dr. Gerd Müller
Dr. Peter Paziorek
CSU
CDU

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Verteidigung Dr. Franz Josef Jung CDU Dr. Friedbert Pflüger
Christian Schmidt
CDU
CSU

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Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Ursula von der Leyen CDU Dr. Hermann Kues CDU
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Gesundheit Ulla Schmidt SPD Marion Caspers-Merk
Rolf Schwanitz
SPD
SPD

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Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Wolfgang Tiefensee SPD Achim Großmann
Ulrich Kasparick
Karin Roth
SPD
SPD
SPD

-
Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Sigmar Gabriel SPD Astrid Klug
Michael Müller
SPD
SPD

-
Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan CDU Thomas Rachel
Andreas Storm
CDU
CDU

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Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Heidemarie Wieczorek-Zeul SPD Karin Kortmann SPD
-
Bundesminister für besondere Aufgaben
und Chef des Bundeskanzleramtes
Dr. Thomas de Maizière CDU - -

Personalfindungsprozess vor Beginn der Legislaturperiode


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Nachdem sich bei den Sondierungsgesprächen zwischen SPD und CDU/CSU nach der Bundestagswahl 2005 abgezeichnet hatte, dass beide Seiten einer großen Koalition den Vorrang vor allen anderen Optionen geben, gab die SPD am Donnerstag, dem 13. Oktober 2005 bekannt, welche Politiker sie für die ihr zustehenden acht Ministerien vorsieht. Die Vorschlagsliste für die von den Unionsparteien zu besetzenden sieben Ministerien wurde am Montag, dem 17. Oktober 2005 veröffentlicht. Am selben Tag begannen die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU/CSU, die auf eine Dauer von vier Wochen angesetzt waren.

Am 31. Oktober 2005 kündigte Franz Müntefering seinen Rückzug vom Parteivorsitz der SPD an; sein Eintritt in das geplante Kabinett wurde jedoch davon nicht berührt. Einen Tag darauf verkündete Edmund Stoiber seinen Verbleib als Ministerpräsident in Bayern, da durch den Rücktritt des SPD-Vorsitzenden die „Geschäftsgrundlage“ geändert worden sei und nicht ausreichend auf seine Forderungen zur Übernahme von Kompetenzen aus dem Wissenschafts- und Forschungsministerium eingegangen worden sei. Stattdessen wurde Michael Glos als Wirtschaftsminister benannt.

Am 11. November 2005 einigten sich SPD, CDU und CSU auf einen Koalitionsvertrag, der die politischen Ziele und Inhalte der schwarz-roten Koalition beschreibt. Dieser wurde auf Parteitagen von SPD, CDU und CSU am 14. November 2005 mit jeweils großer Mehrheit angenommen und am 18. November 2005 in einer schlichten Zeremonie im Paul-Löbe-Haus unterschrieben. Nachdem Angela Merkel am Vormittag des 22. November 2005 im Bundestag mit 397 Stimmen zur Bundeskanzlerin gewählt worden war, wurden die Minister ihrer Bundesregierung am Nachmittag desselben Tages vereidigt.

Siehe auch


Bundeskabinett (Deutschland) | 2005

Cabinet Merkel | Rząd Angeli Merkel | Regeringen Merkel | 梅克尔内阁

 

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