KISS ist ein Akronym aus dem Computer-Jargon und kann für folgende Ratschläge stehen:
Der Ausdruck geht wahrscheinlich auf Chuck Moore, den Erfinder der Programmiersprache Forth, zurück. Das KISS-Prinzip ist deshalb bisher auch hauptsächlich im Bereich der Informatik zu finden, wird aber inzwischen immer häufiger im allgemeinen Zusammenhang mit komplexen Planungsaufgaben und im Marketing verwendet. Dieses Designprinzip beschreibt die möglichst einfache, minimalistische, sowie im Nachhinein leicht verständliche Lösung eines Problems, welche meistens als die optimale Lösung angesehen wird.
Ein gutes Beispiel dafür in der Informatik ist das Internet, das auf der TCP/IP-Protokollfamilie basiert. Der einfache Aufbau hat dafür gesorgt, dass dieses Netz das rasante Wachstum seit dem Aufkommen des World Wide Web ohne größere Probleme überstanden hat, wobei es eigentlich für kleine Netze entwickelt wurde. Zu diesem Zeitpunkt konnte sich kaum jemand nur im Entferntesten vorstellen, dass die Vernetzung solche Ausmaße annehmen würde, wie es heute der Fall ist.
Das KISS-Prinzip ähnelt Ockhams Rasiermesser, welches besagt, dass in der Wissenschaft die Theorie zu bevorzugen ist, die weniger Annahmen machen muss, um gemachte Beobachtungen zu erklären. Vergleichbar ist auch das Prinzip der Einfachheit.
Das KISS-Prinzip ist auch in Werbung und im Marketing relevant, neben weiteren Prinzipien wie das AIDA-Modell (Attention, Interest, Desire, Action) und das MAYA-Prinzip (Most, Advanced, Yet, Acceptable).
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"KISS-Prinzip".
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