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Kırklareli (griech. Saranta Ekklesiai, bulg. Lozengrad) ist eine türkische Stadt innerhalb der gleichnamigen Provinz in Thrakien an der Grenze zu Bulgarien. Sie trug früher auch den Namen Kırkkilise ("40 Kirchen").

Geschichte und Sehenswürdigkeiten in der Stadt


Bereits in prähistorischer Zeit wurde die Region um Kırklareli besiedelt. Das Archäologische Institut der Universität İstanbul gräbt seit 1993 gemeinsam mit dem Deutschen Archäologischen Institut zwei vorgeschichtliche Siedlungen aus. Der neolithische Tell Aşağı Pınar datiert in einen Zeitraum zwischen ca. 5900 und 4800 v. Chr., die bronzezeitliche Siedlung Kanlıgeçit dagegen in das dritte Jahrtausend v. Chr. Weiterhin sind aus der Umgebung verschiedene eisenzeitliche Grabhügel bekannt. Zahlreiche Funde sind im kleinen Historischen Museum der Provinz Kırklareli ausgestellt.

Die Hızır Bey Moschee, die älteste in der Provinzhauptstadt Kırklareli, wurde 1388 erbaut. Unter Hızır Bey, einem osmanischen Offizier, wurde gleich neben der Moschee auch ein Hamam (Badehaus) errichtet. Das Kırklar-Denkmal aus dem 14. Jahrhundert, ein beeindruckendes Bauwerk bestehend aus 18 Säulen steht auf dem gleichnamigen Hügel zur Erinnerung an 40 Janitscharen, die bei der Eroberung des Gebietes 1368 unter Sultan Murat I. gefallen sind.

Besonders sehenswert ist die Yayla mahallesi, ein hochgelegenes Stadtquartier, das weitestgehend im Bauzustand des 19. Jahrhunderts verblieben ist.

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung


  • Vize (gr. Bizye) Hagia Sophia
  • Dubnisa Höhle in den Istranca-(Yıldız) Bergen mit einer Gesamtlänge von 2720 m.

Weblinks


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