Die Küstenschifffahrt wird vornehmlich mit Kümos (Küstenmotorschiffen) und Rhein-See-Schiffen betrieben. Kümos und Rhein-See-Schiffe haben nur einen relativ geringen Tiefgang (3 - 5 Meter) und sind damit in der Lage auch kleine Häfen entlang der Küste anzulaufen. Die Tragfähigkeit der Kümos beträgt dabei in den meisten Fällen entweder 499 BRT/BRZ oder 999 BRT/BRZ (Bruttoregistertonnen/Bruttoraumzahl). Bei sehr großen Kümos auch 1.5999 BRT/BRZ. Bei Kümos mit 999 BRT/BRZ spricht man von "fett gemachten Kümos". Die Tragfähigkeitsgrenzen von 499 BRT/BRZ, 999 BRT/BRZ und 1.599 BRT/BRZ stehen dabei im direkten Zusammenhang mit der Personalstärke an Bord.
Das Ziel der Küstenschifffahrt ist, Ladungsgüter von kleinen an der Küste liegenden Häfen, sowie größeren Binnenhäfen zum Beispiel an Rhein, Mass, Wal, untereinander zu verteilen und Waren die für Übersee bestimmt sind zu den großen Seehäfen zu bringen, wo diese Waren dann auf (wesentlich größere) Seeschiffe verladen werden. Kümos und Rhein-See-Schiffe befahren neben den Küsten auch die gesamte Ostsee sowie England. In den letzten Jahren hat in der Küstenschifffahrt insbesondere die Bedeutung des Containerverkehrs enorm zugenommen. Kümos dienen hierbei als sogenannte Feederschiffe in der Funktion als Zubringer und Verteiler von Containern.
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"Küstenschifffahrt".
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