article

Wappen Karte
Coat of arms de-be koepenick 1987.png
Details
Map de-be koepenick.png
Basisdaten
Bundesland: Berlin
Stadtbezirk: Bezirk Treptow-Köpenick
Geografische Lage:
Höhe: 34 m ü. NN
Einwohner: 59.561
(Quelle: StaLa Stand 31. Dez. 2004)
Postleitzahlen: 12459, 12555, 12557, 12559, 12587
Website: BA Treptow-Köpenick
Rathaus_Köpenick_Innenhof.JPG | Walter Lerche Kinder mit Schildkröte 1972.jpg, im Hintergrund das Schloss Köpenick]]

Köpenick ist heute ein Ortsteil im Bezirk Treptow-Köpenick im Südosten von Berlin, gelegen am Zusammenfluss von Spree und Dahme. Durch die Tat des Hauptmann von Köpenick wurde Berlin-Köpenick weltberühmt.

Bis zur Verwaltungsreform am 1. Januar 2001 gab es einen eigenständigen Stadtbezirk Köpenick. Neben dem Ortsteil Köpenick gehörten weitere Ortsteile zu dem deutlich größeren Bezirk Köpenick.

Der heutige Ortsteil Köpenick umfasst alle Stadtteile der ehemaligen Großstadt Köpenick. Im Sprachgebrauch werden neben der Köpenicker Insel (Alt-Köpenick) auch die nördlich gelegenen Stadtgebiete am Bahnhof Köpenick (Dammvorstadt, Kietzer Vorstadt) zu Köpenick im engeren Sinne gezählt. Zum Ortsteil Köpenick gehören jedoch auch die anderen Vorstädte Köpenicks, etwa die südlicher gelegene Köllnische Vorstadt. Köpenick ist Heimat des Fußballclubs 1. FC Union Berlin (momentan 4.Liga) sowie des Damen-Volleyball Erstligisten Köpenicker SC.

Geografie


Der Ortsteil Köpenick liegt an der Mündung der Dahme in die Spree. Die Spree verbindet Köpenick mit dem Müggelsee und der Berliner Innenstadt. Kurz vor dem Zusammenfluss von Spree und Dahme liegt in der Dahme die Schlossinsel mit dem 2004 renovierten Köpenicker Schloss. In Köpenick befindet sich mit 115 Meter die höchste natürliche Erhebung Berlins, die Müggelberge.

Geschichte


Bereits zur Zeit der Slawen, die der Stadt mit Copnic (Inselort) den Namen gaben, bestanden an dieser Stelle Burgen. Mitte des 12. Jahrhunderts befand sich hier die Hauptburg und Hauptansiedlung des slawischen Stammes der Sprewanen unter ihrem Fürsten Jaxa von Köpenick.

Im Jahr 1209 findet sich die erste Erwähnung in Dokumenten unter dem Namen Copenic. Im Wappensaal von Schloss Köpenick auf der Schlossinsel Köpenick ließ König Friedrich Wilhelm I. von Preußen im Jahre 1734 den Hochverratsprozess gegen seinen Sohn, den späteren Friedrich II. von Preußen, durchführen. Die Cöpenickiade des Schusters Wilhelm Voigt (Der Hauptmann von Köpenick) macht die Stadt mit dem 16. Oktober 1906 überregional bekannt. Am 1. Oktober 1920 wird Cöpenick durch die Bildung von Groß-Berlin 16. Verwaltungsbezirk von Berlin. Seit 1. Januar 1931 wird Köpenick mit K geschrieben. Am 21. Juni 1933 ereignete sich die Köpenicker Blutwoche, hunderte Nazi-Gegner wurden von der SA verhaftet, misshandelt oder getötet. 2001 erfolgte die Fusion des Bezirks Köpenick mit dem Bezirk Treptow zum Bezirk Treptow-Köpenick.

Der Bezirk Köpenick hatte mit 12.776 ha (14,3 % der Fläche Berlins) die größte Ausdehnung aller Berliner Stadtteile. Mit seinen 116.000 Einwohnern (ca. 3,3 % der Bevölkerung Berlins) ist Köpenick am dünnsten besiedelt. Köpenick wird manchmal die "Grüne Lunge Berlins" genannt.

Bis 2002 gab es in Köpenick in der Nähe von Uhlenhorst eine große Sendeanlage für UKW und Mittelwelle mit einem 248 m hohen, gegen Erde isolierten selbststrahlenden Sendemast. Die Funktion dieser Anlage hat bezüglich des UKW-Sendebetriebs der Fernsehturm am Alexanderplatz und bezüglich des MW-Sendebetriebs eine Reusenantenne in Zehlendorf bei Oranienburg übernommen.

Der slawische Fürst Zacza da Copnic ließ wahrscheinlich im 12. und 13. Jahrhundert ein Wasserschloss bauen. Von seinem Namen wurde Cöpenick abgeleitet. 1245 nahmen die Markgrafen Johann I. und Otto III. die Burg nach langen Auseinandersetzungen mit dem Wettiner Markgrafen von Meißen, Heinrich dem Erlauchten, sowie dem Erzbischof von Magdeburg, Wilbrand von Käfernburg, in ihren Besitz. Sie wurde 1558 im Auftrag des baufreudigen Kurfürsten Joachim II. Hektor durch ein Jagdschloss ersetzt. Er löste ein Defizit in der Staatskasse aus, während die Privatwirtschaft davon profitierte.

Prinz Friedrich, der Thronfolger des amtierenden Kurfürsten und spätere Friedrich III., initiierte 1688 das heutige Schloss Köpenick. Er gewann den niederländischen Maler Rutger van Lagerveldt als Architekten.

Ortslagen/Siedlungen


Die heutige Ortsteil Köpenick entstand aus der ehemals eigenständigen Großstadt Köpenick. Diese enthält eine ganze Reihe von Stadtteilen und Stadtquartieren, darunter:

Weblinks


Ort in Berlin

Köpenick | Köpenick | Köpenick

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Berlin-Köpenick".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld