Köniz ist eine Gemeinde im Amtsbezirk Bern im Kanton Bern in der Schweiz.
Der Sage nach soll die Kirche auf eine Stiftung des burgundischen Königs Rudolf II. und seiner Gattin Bertha zurückgehen. Die Pfarrei umfasste nicht nur das heutige Gemeindegebiet, sondern auch die rund 5 km entfernte Gegend der späteren Stadt Bern. 1191 wurde sie somit Pfarrkirche der neu gegründeten Stadt, bis diese 1276 zu einer eigenen Pfarrei erhoben wurde.
Seit unbekannter Zeit bestand an der Kirche ein Stift der Augustinerchorherren, welches 1226 von König Heinrich VII., dem Sohn und Stellvertreter des römisch-deutschen Kaisers Friedrich II., dem Deutschen Orden geschenkt wurde. Der Orden errichtete an der Pfarrkirche eine Kommende, die zur Ballei Schwaben-Elsass-Burgund gehörte, sowie eine Niederlassung in Bern. Einer der Ordensbrüder amtete als Pfarrer. Mit der Entstehung der Pfarrei Bern wurde die dortige Niederlassung zur eigenständigen Kommende erhoben, deren Vorsteher der jeweilige Berner Stadtpfarrer war.
Die Kommende Köniz wurde 1528 anlässlich der bernischen Reformation säkularisiert, jedoch 1552 dem Orden auf Druck der katholischen Kantone wieder zurück gegeben. 1729 verkaufte der Orden die Kommende an Bern. Es wurde eine Landvogtei eingerichtet, die bis zum Untergang des Alten Bern 1798 bestand. Die politische Gemeinde Köniz in der heutigen Form entstand 1846.
| Dorf | Einwohner |
| Köniz | 6'925 |
| Wabern | 6'422 |
| Liebefeld | 4'908 |
| Spiegel | 4'506 |
| Schliern | 4'102 |
| Niederscherli | 2'273 |
| Niederwangen | 1'616 |
| Oberwangen | 1'085 |
| Schwanden | 987 |
| Thörishaus | 920 |
| Mittelhäusern | 910 |
| Ried | 825 |
| Gasel | 778 |
| Oberscherli | 491 |
| Hahlen | 300 |
| Liebewil | 155 |
| Moos | 115 |
| Ulmiz | 98 |
| Mengestorf | 96 |
| Oberried | 95 |
| Schlatt | 85 |
| Herzwil | 63 |
| Total | 37'955 |
Ort in der Schweiz | Ort im Kanton Bern | Schweizer Gemeinde
Köniz | Köniz | Köniz | Köniz | Köniz | Köniz (kommun, CH-BE)