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Die Königshainer Berge liegen in der östlichen Oberlausitz westlich der Stadt Görlitz im Niederschlesischen Oberlausitzkreis. Sie befinden sich nördlich und südlich der gleichnamigen Gemeinde Königshain und sind ein ausgedehntes, meist bewaldetes Granitgebiet. Ihre höchsten Erhebungen sind der Ahlberg mit 411 m ü. NN in dem südlichen Teil den Kämpferbergen und der Hochstein mit 406 m ü. NN im nördlichen Teil. Die noch heute vorhandenen freistehenden Granitfelsen sind die Überreste von über 100 freistehenden und bis zu 24 m hohen Felstürmen. Aber in 200 Jahren intensiver Steinbruchtätigkeit sind fast alle dieser Türme abgetragen worden. Der Königshainer Granit wurde u.a. als Baumaterial für das Reichstagsgebäude in Berlin und den Leuchturm auf Kap Arkona verwendet. Der bedeutendste Felsen der Firstenstein fiel erst in den dreißiger Jahren der 20. Jahrhunderts den Steinbrucharbeiten zu Opfer. Auf dessen Gipfel befand sich eine Gedenksäule für den Pionier der wissenschaftlichen Erforschung des Gebietes, Carl Adolph Gottlob von Schachmann (1725-1789). Im Jahr 1975 wurde der Steinbruchbetrieb dann endgültig eingestellt. Heute zeugen das Granitabbaumuseum und zahlreiche Steinbruchlöcher und -seen vom früheren Abbau. Auf dem Hochstein befinden sich einige übriggebliebene freistehende Felstürme neben einem Aussichtsturm und der Bergbaude. Bekanntester jetzt noch existierender Felsturm ist der Totenstein. Dieser wurde vom preußischen König Friedrich Wilhelm IV. bei einem Besuch im Jahr 1844 unter Naturschutz gestellt. Der Felsen ist heute Naturdenkmal und auch die Umgebung des Hochsteins unter Naturschutz. Die gesamten Könighainer Berge sind Landschaftsschutzgebiet. An den freistehenden Felsen und in den Steinbruchlöchern wird seit den Siebziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts auch geklettert. Durch den Nordteil der Königshainer Berge führt in einem der längsten Autobahntunnel Deutschlands, die A 4 durch die Berge.

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Naturraum in Sachsen

 

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