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Königsberg (Preußen) war bis 1945 Hauptstadt der preußischen Provinz Ostpreußen (über die heutige, nunmehr zu Russland gehörende Stadt siehe Kaliningrad).

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Geografische Lage


Das Gebiet Königsbergs liegt zu beiden Ufern der Mündung des Flusses Pregel, der dort das Frische Haff erreicht. Dieses wiederum wird durch die schmale Halbinsel der Frischen Nehrung von der Ostsee abgegrenzt. Durch den Königsberger Seekanal zum 50 km entfernten Pillau besteht eine direkte Verbindung zum offenen Meer. Auf dem Straßen- bzw. Schienenweg ist Berlin etwa 650 km entfernt. Die Halbinsel Samland mit ihren Ostseebädern Cranz, Neukuhren, Palmnicken und Rauschen wird von den Königsbergern als Naherholungsgebiet genutzt.

Geschichte


Frühzeit

Bereits seit der Steinzeit befanden sich innerhalb des späteren Königsberger Stadtgebietes Siedlungen. Im 2. und 3. Jh. n. Chr. bewohnten die Goten Ostpreußen und später drangen baltische Pruzzen in deren Gebiet ein. Um 1225 wandte sich Herzog Konrad I. von Masowien um Hilfe gegen die Pruzzen an den Deutschen Orden, dem er als Gegenleistung das Culmer Land schenkte. 1231 begann der Deutsche Orden mit der Rückeroberung des von den baltischen Pruzzen besetzten Landes. Zur endgültigen Sicherung der zurück eroberten Gebiete rief der Deutsche Orden Siedler aus allen deutschen Landesteilen ins Land. prussische Dörfer: Juditten (prussisch: schwarz), Kosse (pr.: kleine krüppelige Bäume), Tragheim (pr.: Lichtung und Dorf), Sackheim (pr.: Kieferharz, Dorf), Laak (pr.: Haselstrauch), Ponarth (pr.: in der Nähe der Überschwemmung). Auch der spätere Name der Dominsel Kneiphof leitet sich vom Prussischen ab und bedeutet umflutet sein, überschwemmt werden. Die Dominsel wurde erst während der Ordenszeit 1327 befestigt und besiedelt.

Deutscher Orden

Das Land an der Ostsee war um das Jahr 1000 n. Chr. von den zu den Balten gehörenden Pruzzen bewohnt. 1255 errichtete der Deutsche Orden auf Veranlassung des böhmischen Königs Ottokar II. anstelle der eroberten und zerstörten prussischen Burg Tvankste zunächst eine hölzerne Burg namens Conigsberg, die 1257 durch einen Steinbau ersetzt wurde. Die Burg diente zum Schutz gegen die heidnischen Pruzzen.

Im Umfeld der Burg entstanden drei deutsche Städte namens Altstadt, Löbenicht und Kneiphof, die jeweils eine eigene Verwaltung, ihre Befestigung, einen Markt und eine Kirche erhielten. Ihre Bürger waren Deutsche, die vom Orden angesiedelt worden waren. Allgemein wird das Jahr 1255 (750-Jahrfeier 2005) als Entstehungsjahr der Gesamtstadt angesehen. Die Altstadt wurde 1256 im Gebiet des späteren Steindammes angelegt und wurde nach der Zerstörung durch die Pruzzen 1263 in dem Tal unterhalb des Schlossbergs wieder aufgebaut. Sie erhielt 1286 das Stadtrecht und wurde 1340 Mitglied der Hanse.

Die Kneiphofinsel war seit 1322 geistlicher Bezirk, für den zwischen 1330 und 1380 der Dom errichtet wurde. Nach dem Verlust der Marienburg 1457 wurde die Burg Sitz des Hochmeisters des Deutschen Ordens.

Preußen

1525 wandelte der Hochmeister Markgraf Albrecht von Brandenburg-Ansbach den Ordensstaat in das weltliche Herzogtum Herzogtum Preußen um und führte die Reformation im Lande ein. Da er nicht das gesamte Preußen i. S. des Ordensstaates vor 1466 regierte (seit 1466 gehörten Pommerellen und das Ermland als sog. königliches Preußen in Personalunion und seit 1569 (Lubliner Union) in Realunion zu Polen, war er nicht Herzog von, sondern nur Herzog in Preußen.

1544 wurde die erste evangelische Universität in Königsberg („Albertina“) von Herzog Albrecht gegründet. Der Rektor des Gymnasiums in Elbing, Willem van de Voldersgraft, kam zur Königsberger Albertina und war gleichzeitig ein Rat des Herzogs. Der preußische Historiker Christoph Hartknoch beschrieb das Leben des Rates und Rektors in seiner Vita Guilielmi Gnaphei (Acta Borussica III).

1618 wurde durch Erbfolge Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg Herzog in Preußen.

Wie auch seine Vorgänger musste er vorübergehend die polnische Lehnshoheit über das Herzogtum anerkennen. Durch geschicktes Lavieren zwischen den europäischen Mächten gelang es dem Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg (dem „Großen Kurfürsten“), die volle Souveränität über das Herzogtum Preußen mit den Städten Altstadt, Kneiphof und Löbenicht, dem späteren Königsberg, zu erlangen (Verträge von Labiau 1656 und Wehlau 1657, Frieden von Oliva 1660). Zuvor musste er aber den Königsberger Aufstand niederschlagen, um weiter seine Steuern für sein stehendes Heer aufbringen zu können.

1701 wurde das Herzogtum Preußen zum Königreich erhoben und Kurfürst Friedrich III. krönte sich am 18. Januar in der Königsberger Schlosskirche als Friedrich I. zum König in Preußen. Erst Friedrich der Große konnte sich 1772 nach dem Erwerb Westpreußens inkl. Masurens König von Preußen nennen. Mit dem Erwerb des preußischen Königstitels setzte sich für die vom brandenburgischen Kurfürsten bzw. König in Preußen regierten Territorien die Bezeichnung Königlich preußische Staaten, kurz Preußen durch, so daß 1701 Preußen i. S. des preußischen Gesamtstaates entstand. „Preußen“ ist somit aus Brandenburg hervorgegangen und verdankt Ostpreußen seinen Namen.

17081710 hatte Ostpreußen große Bevölkerungsverluste durch die Pest. Diese wurden unter dem "Soldatenkönig" Friedrich Wilhelm I durch eine forcierte Ansiedlungs- und Wirtschaftspolitik größtenteils wieder ausgeglichen (beispielsweise 1732 Ansiedlung der Salzburger Exulanten, den letzten im Erzbistum Salzburg noch verbliebenen Protestanten, die durch Erzbischof Firmian vertrieben wurden). In den Kriegen Friedrichs des Großen 17401763 wurde Ostpreußen mit Königsberg wiederholt Kriegsschauplatz und 1758 von russischen Truppen besetzt.

1724 wurden am 13. Juni die drei Städte Altstadt, Kneiphof und Löbenicht zur Stadt Königsberg vereinigt.

1724 wurde in Königsberg der wohl berühmteste Sohn der Stadt, der Philosoph Immanuel Kant geboren. Kant soll in seinem Leben kaum seine Heimatstadt verlassen haben. Durch ihn wurde die Königsberger Universität zu einem Zentrum der Philosophie. Um 1800 zählte Königsberg mit etwa 60.000 Einwohnern zu den größten deutschen Städten.

1730 wurde in Königsberg Johann Georg Hamann geboren, den man den Magnus des Nordens nannte. Er war Philosoph und Schriftsteller. Der Schriftsteller, Musiker, Komponist und Jurist E.T.A. Hoffmann wurde 1776 in Königsberg geboren.

Als sich Friedrich II. 1772 an der ersten polnischen Teilung beteiligte, kam das Land an der unteren Weichsel als Westpreußen unter die Herrschaft der Hohenzollern. Seitdem unterschied man die Provinzen Westpreußen und Ostpreußen. Hauptstadt der letzteren war Königsberg.

Auch in den Napoleonischen Kriegen war Ostpreußen mit Königsberg Kriegsschauplatz, als Flucht- und Rückzugsgebiet der preußischen Armee und des Königs nach den Niederlagen gegen Napoleon 1807. Nach der Niederlage der Grande Armée Napoleons in Russland begann von Ostpreußen aus die organisierte Befreiungsbewegung gegen Napoleon, als am 30. Dezember 1812 Militärkonvention von Tauroggen zwischen dem preußischen General Yorck und dem russischen Befehlshaber Hans Karl von Diebitsch unterzeichnet wurde.

Von 1829 bis 1878 waren die beiden Provinzen Ost- und Westpreußen als Provinz „Preußen“ mit Königsberg als Provinzhauptstadt vereinigt. Nach der 1878 vollzogenen Trennung wurde Königsberg Hauptstadt der Provinz Ostpreußen. Seit 1867 war es Teil des Norddeutschen Bundes, seit 1871 gehörte es zum Deutschen Reich.

Königsberg war auch Verwaltungssitz des gleichnamigen Regierungsbezirkes und Sitz zahlreicher Behörden. 1860 wurde der Bau der Preußischen Ostbahn, die Königsberg an Berlin anschloss und die Stadt zu einem wichtigen Knotenpunkt im innereuropäischen Verkehr machte, vollendet. Im neu gegründeten Deutschen Reich erlebte Königsberg einen wirtschaftlichen Aufschwung.

Nach dem Ersten Weltkrieg

Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die das Wachstum der Stadt behindernden Festungsanlagen geschleift. Durch den Versailler Friedensvertrag war Ostpreußen vom übrigen Reichsgebiet abgetrennt worden, was insbesondere zu großen wirtschaftlichen Problemen führte. Diese wurden durch eine gezielte Wirtschaftspolitik (siehe Ostmesse) und andere Maßnahmen (siehe Seedienst Ostpreußen) gemildert.

Im Jahr 1920 eröffnete Reichspräsident Friedrich Ebert im Königsberger Tiergarten die erste Ostmesse, die bis 1941 regelmäßig abgehalten wurde. 1919 wurde der von Hans Hopp entworfene erste zivile Flughafen Deutschlands in Königsberg-Devau in Betrieb genommen. Die Eröffnung des neuen Hauptbahnhofes am südlichen Stadtrand im Jahre 1929 ermöglichte die Umgestaltung des ehemaligen Bahnhofsgeländes. Die ehemaligen Festungsanlagen wurden in einen Grüngürtel mit zahlreichen Parks umgewandelt, der schließlich 602 Hektar umfassten.

Zweiter Weltkrieg und unmittelbare Nachkriegszeit

Im Zweiten Weltkrieg kam es nach dem deutschen Einmarsch in die UdSSR zu einigen kleineren Bombenabwürfen durch sowjetische Flugzeuge auf Königsberg, die mit dem Vorrücken der deutschen Streitkräfte jedoch bald zum Erliegen kamen. Danach blieb Königsberg aufgrund seiner entfernten Lage im Nordosten des damaligen Deutschland lange Zeit von den Kriegsgeschehnissen verschont, bis es in den Nächten vom 26. zum 27. August 1944 sowie vom 29. zum 30. August 1944 von britischen Bombern stark zerstört wurde. Königsberg brannte mehrere Tage lang. Der historische Stadtkern, bestehend aus den Stadtteilen Altstadt, Löbenicht und Kneiphof war praktisch vollständig zerstört, darunter der Dom, das Schloss, sämtliche Kirchen der Innenstadt, die alte und die neue Universität sowie das alte Speicherviertel.

Die Zahl der Toten und Vermissten wird auf 4.200 geschätzt. Etwa 200.000 Königsberger waren obdachlos geworden. 3 Monate lang verteidigte sich Königsberg, abgeschnitten vom Rest Deutschlands gegen die Rote Armee (Schlacht um Königsberg). Wenige Wochen vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die zur "Festung" erklärte Stadt von sowjetischen Truppen eingenommen. Dabei wurden zahlreiche Grausamkeiten verübt, von denen das Massaker in der Gemeinde Metgethen (Massaker von Metgethen) vom Februar 1945 besonders bekannt ist. Die Militärführung der Stadt unter General Otto Lasch ergab sich am 9. April 1945. Zu diesem Zeitpunkt standen die russischen Soldaten bereits auf dem Universitätsplatz, unter dem sich der Bunker von Lasch befand. Der vorangegangene aussichtslose Straßenkampf hatte auf beiden Seiten hohe Verluste gefordert.

Sowjetunion

Auf der Potsdamer Konferenz hatten die Siegermächte beschlossen, das nördliche Ostpreußen unter die Verwaltung der Sowjetunion zu stellen. Am 17. Oktober 1945 gliederte die UdSSR dieses Gebiet der Sowjetrepublik Russland zu und ernannte Königsberg zum Verwaltungssitz des neu gegründeten Kaliningradskaja Oblast (dt. "Bezirk Kaliningrad", kurzzeitig war der Name Kenigsbergskaja Oblast gebräuchlich). Zu diesem Zeitpunkt befanden sich ca. 150.000 deutsche Zivilisten, meistens Frauen, Kinder und Alte in der Stadt. Diese wurden von der russischen Besatzungsmacht festgehalten, um als Zwangsarbeiter in ihrer eigenen Heimat mißbraucht zu werden. Als 1948 die Deutschen aus Königsberg endgültig vertrieben wurden, waren von diesen 150.000 Menschen nur noch etwa 20.000 am Leben. Die "fehlenden" 130.000 Menschen waren den durch die Russen verursachten Seuchen, Hungersnöten zum Opfer gefallen bzw. schlicht und einfach ermordet worden. 1946 wurde Königsberg in Kaliningrad umbenannt.

Im Oktober 1947 wurde dann damit begonnen, die bis dahin noch in Königsberg und dem umliegenden Gebiet verbliebene deutsche Bevölkerung in Richtung Westen abzutransportieren.

Bevölkerung


KönigsbergSchloss.jpg | KönigsbergKaiserbrücke.jpg | KönigsbergMünzplatz.jpg Parallel mit der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung ist die Bevölkerungszahl von Königsberg kontinuierlich gestiegen. Um 1400 lebten ungefähr 10.000 Einwohner in der Stadt. 12.000 Menschen starben 1601/02 bei einer Pestepidemie. Im Jahre 1813 lebten 50.000 Einwohner in Königsberg. Im Jahr 1864 wurde Königsberg durch Überschreiten der 100.000 Einwohner-Grenze zur Großstadt. Durch zahlreiche Eingemeindungen stieg die Bevölkerungszahl bis 1910 auf 246.000 Einwohner an. Nach dem 1. Weltkrieg verlangsamte sich das Wachstum, 1925 lebten 287.000 Einwohner in Königsberg. Bis 1933 stieg die Einwohnerzahl durch zahlreiche Eingemeindungen auf 316.000. Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges lebten 372.000 Menschen in Königsberg.

Aus dem Jahre 1925 ist eine Aufgliederung der Bevölkerung nach Konfessionen bekannt:

Im Jahre 1523 wurde die erste evangelische Predigt im Königsberger Dom gehalten. Die erste katholische Gemeinde nach der Reformation wurde 1616 gegründet. Die erste Synagoge wurde 1756 eingerichtet.

Verkehr und Wirtschaft


Als erster moderner Verkehrsweg wurde 1828 die Chaussee nach Berlin (die spätere Reichsstraße 1 nach Berlin vollendet. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Straßennetz in Richtung Tilsit (1832), Gumbinnen (1835) und Labiau (1853) verlängert.

Die erste Eisenbahn in Ostpreußen verkehrte am 2. August 1853 von Königsberg nach Braunsberg. 1857 war die Preußische Ostbahn bis Berlin durchgehend befahrbar, 1860 wurde die durchgehende Bahnstrecke nach Sankt Petersburg eröffnet. 1868 konnte die von privaten Investoren erbaute Ostpreußische Südbahn fertiggestellt werden, die auf russischer Seite weiter bis Odessa führte. Diese Bahngesellschaft wurde 1903 verstaatlicht und der staatlichen Reichsbahndirektion Königsberg unterstellt. Am 19. September 1929 konnte der neue Königsberger Hauptbahnhof eröffnet werden. Ein Jahr später wurde auch ein neuer Nordbahnhof erbaut, der dem Verkehr auf die Halbinsel Samland diente. Am 22. Januar 1945 verließ der letzte Zug vor der Kapitulation der deutschen Wehrmacht den Königsberger Hauptbahnhof in Richting Berlin.

Am 26. Mai 1887 fuhr in Königsberg die erste meterspurige Straßenbahn. Am 15. Oktober 1943 folgte die erste Obus-Linie.

Für die Hansestadt Königsberg war der Seehandel von großer Bedeutung. Noch heute findet man in den anderen Hansestädten zahlreiche Verweise auf diese alte Verbindung, so z. B. im Hamburger Rathaus. Auch war hier eine bedeutende Fischereiflotte beheimatet. Gefischt wurde mit Segelkähnen v. a. auf dem Frischen Haff. Die Freude einiger Jugendlicher am gemeinsamen Segeln führte am 7. Februar 1855 zur Gründung des ersten deutschen Segelvereins, des SC RHE, in Königsberg.

Nachdem Ostpreußen nach dem Ersten Weltkrieg vom Reichsgebiet abgetrennt worden war, machte dies den Ausbau des Königsberger Hafens zum Hochseehafen erforderlich. Es wurden drei Hafenbecken geschaffen, ein Handels-, ein Industrie- und ein Holzhafen. Von Bedeutung für den Verkehr zum übrigen Reichsgebiet war der Seedienst Ostpreußen. Ebenfalls nach dem Ersten Weltkrieg wurde der schon bestehende Militärflugplatz 1919 zu einem zivilen Flughafen umgebaut, von dem Verbindungen nach Berlin, Stockholm und Moskau unterhalten wurden. Am 3. Dezember 1938 konnte schließlich die Autobahn Elbing – Königsberg dem Verkehr übergeben werden.

Das Königsberger Telefonnetz wurde 1883 eingerichtet und ist seit 1893 mit Berlin verbunden.

Von jeher war die Holzwirtschaft für Königsberg von großer Bedeutung. In ihrer Folge entstanden zwei große Zellstoff-Fabriken. Als Hafenstadt besaß Königsberg auch eine Werft und als Bahnknotenpunkt eine Waggonfabrik. Weltweit einmalig war die Bernsteinmanufaktur.

Neben der Hypothekenbank der Ostpreußischen Landschaft existierten in Königsberg außerdem die 1871 gegründete Königsberger Vereinsbank und die 1895 gegründete Norddeutsche Creditanstalt als Kreditinstitute.

Bedeutende Personen


In Königsberg waren bis 1945 die Wallenrodtsche Bibliothek und die Prussia-Sammlung zu Hause. Aufgrund der Kriegseinwirkungen sind heute lediglich noch Fragmentare in Kaliningrad zu finden.

Weitere bekannte Personen: siehe Liste der Söhne und Töchter der Stadt Königsberg

Kulinarische Spezialitäten


Siehe auch


Literatur


  • Andrea Ajzenstejn: Die jüdische Gemeinschaft in Königsberg - Von der Niederlassung bis zur rechtlichen Gleichstellung. 2004. ISBN 3-8300-1350-7
  • Robert Albinus: Königsberg-Lexikon, Würzburg 2002 3-88189-441-1
  • Richard Armstedt: Geschichte der königl. Haupt- und Residenzstadt Königsberg in Preußen. Reprint der Originalausgabe Stuttgart 1899.
  • Max Fürst: Gefilte Fisch und wie es weiterging, Dt. Taschenbuch-Verl. 2004, 3-423-13190-X
  • Fritz Gause: Die Geschichte der Stadt Königsberg in Preußen, 3.Aufl. Köln 1996 3-412-08896-X
  • Adalbert Goertz: Mennonite Baptisms 1770 - 1820 in Königsberg, East Prussia
  • Jürgen Manthey: KÖNIGSBERG - Geschichte einer Weltbürgerrepublik, Hanser 2005, ISBN 3446206191
  • Caspar Stein: Das Alte Königsberg, Sonderschrift des Vereins für Familienforschung in Ost- und Westpreußen Nr. 91, Hamburg 1998 3-931577-14-7
  • Michael Wieck: Zeugnis vom Untergang Königsbergs, Beck-Verlag 2005, ISBN 3406511155
  • Volker Frobath: Das Königsberger Gebiet in der Politik der Sowjetunion 1945-1990, Berlin Verlag 2001, ISBN 3-8305-0226-5
  • Fritz Gause, Geschichte der Stadt Königsberg in Preußen Band II, Köln; 2. Auflage 1996

Weblinks



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