Kranz_Koelsch.jpg | Koelsch.jpg Kölsch ist ein helles obergäriges Vollbier mit einer durchschnittlichen Stammwürze von 11,3 %. Welches Bier sich Kölsch nennen darf, regelt die Kölsch-Konvention.
In Brauhäusern wird das Kölsch vom Köbes gebracht. Hierzu verwendet er seit Ende des 19. Jahrhunderts auch den Kranz (siehe Bild) – ein Behältnis für bis zu 24 Stangen mit zwei Tragegriffen in der Mitte – je einer oben und im Boden. Vom Fass gezapft wird das Kölsch vom Zappes. In besonders traditionsbewussten Gasthausbrauereien gelangen dabei auch heute noch die ansonsten eher selten gewordenen Holzfässer zum Einsatz, aus denen dann ohne die heute üblichen mit Druckgas betriebenen Zapfanlagen wie früher nur mit einem zuvor eingeschlagenen Zapfhahn gezapft wird, weshalb das Bier bisweilen weniger spritzig als heute allgemein erwartet ausfallen kann.
Ein 10 Liter großes Fass mit Kölsch wird als Pittermännchen bezeichnet und erfreut sich zusammen mit den überall erhältlichen Zapfgarnituren bei privaten Feiern großer Beliebtheit.
Wie die meisten, insbesondere die komplexen obergärigen, Biere entwickelt das Kölsch seine volle geschmackliche Vielfalt erst ab einer gewissen Temperatur, weshalb es niemals "eiskalt", sondern bei wenigstens acht, besser zehn Grad genossen werden sollte.
Der Hopfen für das Kölsch stammt z. T. vom Niederrhein, aus der Gegend von Kerpen und Düren, genauso wie aus der Hallertau.
Während die meisten obergärigen Biere bei Temperaturen um 20 °C vergoren werden, geschieht dies bei den meisten Kölschbrauereien deutlich kühler, bei etwa 14 - 16 °C.
Ein dem Kölsch ebenfalls nahe verwandtes obergäriges Bier wurde bis in die jüngste Zeit in Aachen gebraut, am bekanntesten war die 1989 geschlossene Brauerei Degraa. In Bonn, das nicht zu den Gemeinden der Kölsch-Konvention zählt, wird das Bönnsch hergestellt und ausgeschenkt.
Unter dem Namen Echt Mölmsch und Jubiläums Mölmsch wurde von der Berg-Brauerei Mann aus Mülheim bis 1991 ein helles obergäriges Vollbier gebraut. Das Mölmsch entsprach Kölsch, nach der Kölsch-Konvention durfte es nicht so genannt werden, da es in Mülheim an der Ruhr gebraut wurde.
Wieß wird nicht aus Stangen getrunken, sondern aus Gläsern, die zwischen 0,3 und 0,5 Liter fassen.
Heute findet man Wieß wieder in einigen Kölner Brauhäusern (Dom, Peters, Hellers, Braustelle, Weißbräu), aber auch in der Neußer Gegend.
Dabei teilen sich die "großen Drei"
Siehe auch: Deutsches Bier
Kölsch (beer) | Kölsch | Kölsch | Kölsch (bière) | ケルシュ | Kölsch | Kölsch | Kölsch (För ze Drinke)
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"Kölsch (Bier)".
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