| Kölner Eishockey Gesellschaft „Die Haie“ mbH | |
|---|---|
| Gründungsjahr: | 1972 | Kölner Eishockeyclub „Die Haie“ e. V.
| Größte Erfolge | |
| Name: | Kölnarena |
| Kapazität: | 18.500 Zuschauer (offiziell) |
| Auslastung (Vorrunde 2005/06): | 323.779 (26 Spiele), ø12.453 |
| Platzierungen der letzten 7 Jahre | |
| 2005/2006 | Platz 3 (DEL) |
| 2004/2005 | Platz 6 (DEL) |
| 2003/2004 | Platz 6 (DEL) |
| 2002/2003 | Platz 2 (DEL) |
| 2001/2002 | Platz 1 (DEL) |
| 2000/2001 | Platz 5 (DEL) |
| 1999/2000 | Platz 1 (DEL) |
Die Kölner Haie sind ein Kölner Eishockeyclub, der 1972 durch die Abspaltung vom Kölner EK gegründet wurde. 1994 gehörte der Club zu den Gründungsvereinen der Deutschen Eishockey-Liga und ist bis heute DEL-Mitglied. Bereits seit 1973 spielen die Haie ununterbrochen in der obersten deutschen Eishockeyspielklasse und konnten in dieser Zeit acht Mal Deutscher Meister werden. Die Profiabteilung agiert als Gesellschaft mit beschränkter Haftung unter dem offiziellen Namen „Kölner Eishockeygesellschaft ‚Die Haie‘ mbH“, der Stammverein, in dem die Nachwuchs- und Amateurabteilung integriert ist, trägt seit 2005 wieder den Namen „KEC ‚Die Haie‘ e. V.“. Vorher hatte der Nachwuchs über mehrere Jahre hinweg als „Jung-Haie“ agiert. Die Farben beider Vereine sind rot, weiß und schwarz.
Gleich in der ersten Saison 1972/73 in der Oberliga gelang den Haien überlegen der Aufstieg in die Eishockey-Bundesliga, aus der sie nicht mehr absteigen sollten. In ihrem ersten Bundesliga-Jahr gab es stets Probleme im und um das Team. So beendete Mannschaftskapitän Siggi Stotz seine Karriere aufgrund einer Verletzung, es gab Unruhen im Vorstand und man entließ den Trainer und holte Ondrej Bendík an die Bande zurück. Dennoch schaffte man am Ende äußerst knapp den Klassenerhalt. Auch in der folgenden Spielzeit hatte man schlussendlich mit dem Abstieg nichts zu tun. 1975/76 wurde zur ersten großen Krisensaison der Haie. Der Streit innerhalb des Präsidiums gipfelte zu Jahresbeginn 1976 im Rücktritt des Präsidenten Rentergent, der auch wegen angeblicher Zahlungen an die offiziell noch als Amateure geltenden Spieler des KEC in die Kritik geraten war. Aufgrund des schwachen Abschneidens und der Turbulenzen im Verein – Mitte der Saison wurde zudem Trainer Bendík wegen anhaltender Erfolglosigkeit entlassen – gingen die Zuschauerzahlen stark zurück, was ein großes Loch in die Vereinskasse riss.
Nachdem dem KEC die anvisierte Titelverteidigung – wie auch allen anderen Meistern zwischen 1971 und 1987 – nicht gelang, holte der Präsident viele neue Spieler an den Rhein, unter anderem einen gewissen, 21 Jahre alten, Miroslav Sikora, der den Haien 20 Jahre lang als Spieler und Manager treu bleiben sollte. Mit dem daraus entstandenen Spitzenteam gelang den Haien der zweite Titelgewinn, der jedoch vom Rücktritt des Präsidenten überschattet wurde. Nachfolger von Dr. Erlemann wurde Heinz Landen – der Mann im Hintergrund beim KEC war dann Schatzmeister Clemens Vedder.
Die nächsten Spielzeiten standen im Zeichen der sportlichen Mittelmäßigkeit sowie der finanziellen Konsolidierung des Vereins. In der Saison 1980/81 erreichte der KEC zwar sportlich die Playoffs, jedoch wurde die Mannschaft wegen der Verstrickung in den Passfälscherskandal (Einsatz von Kanadiern bzw. US-Amerikaner als Deutsche Spieler, die aber nicht die deutsche Staatsangehörigkeit hatten), an dem Herr Vedder mitbeteiligt gewesen sein soll, in die Abstiegsrunde versetzt. Bis 1983 bildete sich eine schlagkräftige Mannschaft mit jungen, aufstrebenden Spielern, wie beispielsweise Miroslav Sikora, Gerd Truntschka, Uwe Krupp und Helmut de Raaf. Erfahrung brachten Spieler wie Udo Kießling und Uli Hiemer mit in das Team ein. Diese Mischung sollte in den folgenden Jahren das Geschehen in der Bundesliga beherrschen.
Ein Jahr später mussten sich die erneut als Favoriten angetretenen Haie mit Platz drei zufrieden geben. Angesichts der verheerenden Verletztenmisere – im Halbfinale gegen Mannheim trat man nur noch mit elf gesunden Feldspielern an – war dies jedoch ein achtbares Ergebnis. Überschattet wurde die Saison jedoch von dem Foul des Mannheimers Roy Roedger, der den KEC-Stürmer Steve McNeill mit der Schlägerspitze ins rechte Auge schlug. Nur dank mehrerer Operationen konnte ein Teil der Sehfähigkeit des Auges gerettet werden. Roedger wurde für viele Spiele gesperrt und schließlich zu einer Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 200.000 DM verurteilt. Für Aufsehen sorgte außerdem der Haie-Stürmer Peter Schiller, als er im Europapokalspiel gegen den HC Bozen, das der KEC mit 6:1 gewann, aus Langeweile mit dem Puck hinter das eigene Tor fuhr und Liegestütze machte.
Die Saison 1985/86, die erste Spielzeit, in der der ehemalige Haie-Spieler Hardy Nilsson als Trainer an der Kölner Bande stand, wurde für den KEC eine der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte. Von Beginn an dominierte man die Liga und ging als Spitzenreiter in die Playoffs. Dort verlor man lediglich ein Spiel, gewann in der ersten Endspielserie gegen die Düsseldorfer EG mit 3:0 Siegen und feierte verdient die Meisterschaft. Zuvor hatte man bereits im Europapokal den zweiten Platz belegt. Doch auch diese Saison sollte ihre tragische Randerscheinung haben: Der gerade erst 19-jährige Ralph Philipp, Neffe des langjährigen KEC-Stürmers Rainer Philipp, kam bei einem Autounfall ums Leben. Seitdem wird bei den Haien die Nummer 8, die das Nachwuchstalent gerade erst von seinem Onkel „geerbt“ hatte, nicht mehr an Spieler vergeben.
In der Saison 1986/87 gelang es dem KEC mit seinem 5. Meistertitel, zum ersten Mal das seit 1971 anhaltende Meistertrauma zu durchbrechen und den Titel zu verteidigen. In den Playoffs, in die man als Vorrunden-Zweiter gegangen war, verloren die Haie kein Spiel und bezwangen Schwenningen, die DEG und Mannheim in jeweils drei Spielen. Bereits vor der Saison hatte Clemens Vedder seinen Posten als Schatzmeister aus privaten Gründen geräumt.
Ein Jahr später machten die Haie den Titelhattrick perfekt als sie im Finale der Playoffs gegen den Sportbund Rosenheim das fünfte entscheidende Spiel mit 4:1 gewannen. Damit besiegten sie das Team, das als einziges in der Vorrunde besser platziert war. Zu Beginn der Playoffs stellte der KEC einen bis heute unerreichten Rekord auf: Inklusive der jeweils drei Siege gegen Frankfurt und Mannheim gewann das Team 20 Playoff-Spiele in Folge. Die dritte Meisterschaft in Serie sollte die letzte für den KEC in der Eishockey-Bundesliga bleiben.
Auch in den beiden folgenden Spielzeiten lief bei den Haien nicht alles wie geplant. 1990/91 hatte das Team mit vielen Verletzungen zu kämpfen, schaffte aber dennoch als Spitzenreiter die Qualifikation für die Playoffs. Dort erreichte man durch Siege gegen Hedos München und den BSC Preussen das Finale gegen die DEG. Nachdem der KEC einen 0:2-Rückstand aufgeholt hatte, unterlag man aber im entscheidenden fünften Spiel mit 0:4. 1991/92, als der 19-jährige Jozef Stümpel seine internationale Karriere begann, sorgten Unruhen im Umfeld von Beginn an für Probleme. So wurde zunächst der sicher geglaubte Ausbau des Eisstadions von der Stadt abgelehnt. Kurz nach Saisonstart verließ der gerade erst verpflichtete Ray Whitney die Haie in Richtung Nordamerika. Als dann der Saisonstart missglückte, geriet Trainer Nilsson in die Kritik und nach dem Ausscheiden im Viertelfinale gegen Mannheim, begann ein Machtkampf hinter den Kulissen, der in Rücktritten mehrerer Vorstandsmitglieder gipfelte.
Zur Saison 1992/93 wurde das Geld erneut knapp bei den Kölner Haien. Trotz einiger Abgänge und nur mittelmäßiger Zugänge erreichte das Team nach der Vorrunde den zweiten Platz. In den Playoffs setzte man sich zunächst gegen Kaufbeuren (3:0) und Mannheim (3:1) durch, bevor man im Final erneut auf die DEG traf. In einer der spannendsten Serien der Bundesliga-Geschichte entschied am Ende der Heimvorteil zugunsten der Düsseldorfer, die das letzte Spiel an der Brehmstraße mit 2:1 nach Verlängerung gewannen.
Die Geldsorgen der Haie verschlimmerten sich noch, als Präsident Landen kurz nach Ende der Saison einen Herzinfarkt erlitt und ins Koma fiel. Die kurz zuvor neu ernannten Ulrich Simon (Vizepräsident) und Jörg Dickhäuser (Geschäftsführer) wirtschafteten den Verein fast zugrunde, bis sich insgesamt sieben Millionen DM Schulden angesammelt hatten und Spielergehälter teilweise nicht mehr gezahlt werden konnten. Präsident Landen kündigte zudem seinen Rücktritt zum Ende der Saison 1993/94 an. Bernd Schäfer III. sollte, zunächst als Interimspräsident, den Verein sanieren. Trotz des Chaos im Vorstand qualifizierte sich der KEC als Fünfter sicher für die Playoffs, wo man im Halbfinale dem späteren Meister Hedos München unterlag.
In der Saison 1995/96 erreichte der Verein nach Platz Eins nach der Vorrunde erneut das Finale, wo man wieder einmal auf die DEG traf. Doch nachdem der KEC das erste Spiel für sich entschieden hatte, gelang kein weiterer Sieg mehr und es blieb nur die Vizemeisterschaft. Zudem erreichten die Haie im Dezember 1995 das Endspiel im Europapokal, welches gegen Jokerit Helsinki erst im Penalty-Schießen verloren ging. Ein Jahr später, auch die Mannschaft der Haie war durch die sog. „Bosman-Entscheidung“ stark verändert worden, war man in der neu gegründeten European Hockey League (EHL) weniger erfolgreich und schied bereits in der Gruppenphase aus. In den DEL-Playoffs traf die Mannschaft im vierten Jahr in Folge auf Landshut. Diesmal jedoch gewannen die Bayern die Serie in vier Spielen und für die hoch gehandelten Haie war das Viertelfinale Endstation.
Ein Widersehen gab es bereits ein Jahr später, als man erneut im Viertelfinale aufeinander traf. Die Haie, nach einer durchwachsenen Vorrunde mit viel Unruhe in der Mannschaft und im Umfeld als Dritter in die Endrunde gegangen, waren jedoch den hoch motivierten Landshutern unterlegen und gewannen kein Spiel. Auch in der folgenden Spielzeit gab es zu Beginn viele Probleme beim KEC: Wie im Vorjahr wurden Spieler kurz nach Saisonbeginn entlassen, das Mannschaftsgefüge stimmte nicht und die Leistungen des Teams stagnierten. Erst als mit Trainer Lahtinen, Co-Trainer Helland und Manager Miro Sikora die komplette sportliche Leitung ausgetauscht worden war, sorgte der später in der NHL sehr erfolgreiche Manager Andy Murray für mehr Ruhe im Verein und in der Mannschaft. In den Playoffs mussten die Haie jedoch erneut im Viertelfinale die Segel streichen. Gegen die Frankfurt Lions verlor man in einem dramatischen, entscheidenden fünften Spiel der Serie nach Penalty-Schießen.
In der Saison 1999/2000 wurde alles getan, um den Meistertitel wieder nach Köln zu holen. So galt die Mannschaft der Haie laut vieler Experten als eine der besten, die es in den letzten Jahren im deutschen Eishockey gab. So lief auch zunächst alles wie gewünscht: Im Dezember gewann man, als erstes deutsches Team nach 35 Jahren, den Spengler Cup in Davos, nach der Vorrunde belegte der KEC die Spitzenposition und in den Playoffs wurden die Augsburger Panther und die Berlin Capitals ohne Niederlage besiegt. Doch im Finale gegen die München Barons kam der Einbruch, die Haie verloren nach dem Auftaktsieg die anschließenden drei Partien und mussten den Barons den Titel überlassen. Ein Jahr später sollten die Hannover Scorpions maßgeblich über den Saisonverlauf der Haie entscheiden: Im Januar wurde Bob Leslie nach einer Niederlage gegen die Scorpions zum zweiten Mal von Lance Nethery auf dem Trainerposten abgelöst. An einem der letzten Spieltage machte der KEC gegen Hannover die Playoffs sicher, nachdem man sie erstmals zu verpassen drohte. Dort schied man dann gegen die Niedersachsen in drei Spielen aus.
Nach den erfolgreichen letzten Jahren galten die Haie auch 2003/04 wieder zu den Favoriten auf den Titel in der DEL. Und nach dem Pokalsieg 2004 gegen Kassel und dem vierten Platz nach der Vorrunde, erwartete man viel vom KEC-Team. Doch die von vielen Verletzungen im Laufe der Saison geplagten Haie konnten in der Viertelfinalserie gegen die Frankfurt Lions nicht gegenhalten und scheiterten am späteren deutschen Meister. Dennoch blieben viele positive Erinnerungen an die Saison, auch wegen des neuen Vereinsrekordes von 6.500 verkauften Dauerkarten sowie der Gründung der Alex-Hicks-Initiative durch den Haie-Stürmer. Ein Jahr später, Rodion Pauels war mittlerweile Sportkoordinator der Haie geworden, kam erneut das Aus im Viertelfinale. Nach einer weiteren schweren Saison mit vielen Langzeitverletzten, belegten die Haie den vierten Platz. In den Play-offs mussten sich die Haie gegen eine, aufgrund des Lockouts, stark mit NHL-Spielern verstärkte Mannschaft des ERC Ingolstadt im entscheidenden siebten Spiel in der Kölnarena mit 2:5 geschlagen geben.
In der Saison 2005/06 kam es nach zehn Jahren erstmals wieder zu einem Aufeinandertreffen mit der DEG in den Play-offs. Nachdem die Haie die Vorrunde auf Platz 5 beendet und im Viertelfinale in nur vier Spiele die Nürnberg Ice Tigers ausgeschaltet hatten, folgte eine denkwürdige Serie gegen den Erzrivalen. Im vierten Spiel lagen die Haie kurz vor Schluss zurück, als Bill Lindsay die Verlängerung ermöglichte, in der er auch den Siegtreffer markierte. Im entscheidenden Spiel an der Brehmstraße unterlagen die Haie jedoch mit 3:5 und schieden aus.
| Saison | Liga | Vorrunde | Playoffs/Sonstiges |
|---|---|---|---|
| 1972/73 | Oberliga | 1. Platz | Aufstieg in die Bundesliga |
| 1973/74 | Bundesliga | 8. Platz | |
| 1974/75 | Bundesliga | 7. Platz | |
| 1975/76 | Bundesliga | 6. Platz | |
| 1976/77 | Bundesliga | 1. Platz | Deutscher Meister |
| 1977/78 | Bundesliga | 3. Platz | |
| 1978/79 | Bundesliga | 1. Platz | Deutscher Meister |
| 1979/80 | Bundesliga | 6. Platz | |
| 1980/81 | Bundesliga | 9. Platz | |
| (Passfälscherskandal, dem KEC werden 20 Punkte abgezogen, Einführung der Playoffs) | |||
| 1981/82 | Bundesliga | 2. Platz | Play-offs: 2:0 Siege im Viertelfinale gegen den Berliner SC; 1:2 Siege im Halbfinale gegen den Mannheimer ERC; 2:1 Siege in den Spielen um Platz 3 gegen den EV Landshut |
| 1982/83 | Bundesliga | 4. Platz | Play-offs: 1:3 Siege im Halbfinale gegen den EV Landshut; 0:2 Siege in den Spielen um Platz 3 gegen den SB Rosenheim |
| 1983/84 | Bundesliga | 2. Platz | Deutscher Meister nach den Play-offs: 3:0 Siege im Halbfinale gegen den Mannheimer ERC; 3:2 Siege im Finale gegen den EV Landshut |
| 1984/85 | Bundesliga | 2. Platz | Play-offs: 3:1 Siege im Viertelfinale gegen die Düsseldorfer EG; 0:3 Siege im Halbfinale gegen den Mannheimer ERC; 2:0 Siege in den Spielen um Platz 3 gegen den ESV Kaufbeuren |
| 1985/86 | Bundesliga | 1. Platz | Deutscher Meister nach den Play-offs: 3:0 Siege im Viertelfinale gegen den Schwenninger ERC; 3:1 Siege im Halbfinale gegen den ECD Iserlohn; 3:0 Siege im Finale gegen die Düsseldorfer EG |
| 1986/87 | Bundesliga | 2. Platz | Deutscher Meister nach den Play-offs: 3:0 Siege im Viertelfinale gegen den Schwenninger ERC; 3:0 Siege im Halbfinale gegen die Düsseldorfer EG; 3:0 Siege im Finale gegen den Mannheimer ERC |
| 1987/88 | Bundesliga | 2. Platz | Deutscher Meister nach den Play-offs: 3:0 Siege im Viertelfinale gegen Eintracht Frankfurt; 3:0 Siege im Halbfinale gegen den Mannheimer ERC; 3:2 Siege im Finale gegen den SB Rosenheim |
| 1988/89 | Bundesliga | 1. Platz | Play-offs: 3:0 Siege gegen den EV Landshut im Viertelfinale; 1:3 Siege im Halbfinale gegen die Düsseldorfer EG; 1 Sieg u. 1 Unentschieden in den Spielen um Platz 3 gegen den Mannheimer ERC |
| 1989/90 | Bundesliga | 2. Platz | Play-offs: 3:0 Siege im Viertelfinale gegen den Mannheimer ERC; 0:3 Siege im Halbfinale gegen den SB Rosenheim; 1:1 Siege in den Spielen um Platz 3 gegen den Schwenninger ERC (besseres Torverhältnis zugunsten des KEC) |
| 1990/91 | Bundesliga | 1. Platz | Play-offs: 3:1 Siege im Viertelfinale gegen den EC Hedos München; 3:2 Siege im Halbfinale gegen BSC Preussen; 2:3 Siege im Finale gegen die Düsseldorfer EG |
| 1991/92 | Bundesliga | 3. Platz | Play-offs: 1:3 Siege im Viertelfinale gegen den Mannheimer ERC |
| 1992/93 | Bundesliga | 2. Platz | Play-offs: 3:0 Siege im Viertelfinale gegen den ESV Kaufbeuren; 3:1 Siege im Halbfinale gegen den Mannheimer ERC; 2:3 Siege im Finale gegen die Düsseldorfer EG |
| 1993/94 | Bundesliga | 5. Platz | Play-offs: 4:3 Siege im Viertelfinale gegen den EV Landshut; 0:3 Siege im Halbfinale gegen den EC Hedos München |
| 1994/95 | DEL | 6. Platz | Deutscher Meister nach den Play-offs: 4:0 Siege im Achtelfinale gegen die Kaufbeurer Adler; 4:1 Siege im Viertelfinale gegen die Adler Mannheim; 3:1 Siege im Halbfinale gegen den BSC Preussen; 3:2 Siege im Finale gegen den EV Landshut |
| 1995/96 | DEL | 1. Platz | Play-offs: 3:0 Siege im Achtelfinale gegen den EC Hannover; 3:0 Siege im Viertelfinale gegen die Augsburger Panther; 3:1 Siege im Halbfinale gegen den EV Landshut, 1:3 Siege im Finale gegen die Düsseldorfer EG |
| 1996/97 | DEL | 2. Platz | Play-offs: 1:3 Siege im Viertelfinale gegen den EV Landshut |
| 1997/98 | DEL | 3. Platz | Play-offs: 0:3 Siege im Viertelfinale gegen den EV Landshut |
| 1998/99 | DEL | 5. Platz | Play-offs: 2:3 Siege im Viertelfinale gegen die Frankfurt Lions |
| 1999/2000 | DEL | 1. Platz | Play-offs: 3:0 Siege im Viertelfinale gegen die Augsburger Panther; 3:0 Siege im Halbfinale gegen die Berlin Capitals; 1:3 Siege im Finale gegen die München Barons |
| 2000/01 | DEL | 2. Platz | Play-offs: 0:3 Siege im Viertelfinale gegen die Hannover Scorpions |
| 2001/02 | DEL | 6. Platz | Deutscher Meister nach den Play-offs: 3:0 Siege im Viertelfinale gegen die Krefeld Pinguine; 3:2 Siege im Halbfinale gegen die München Barons; 3:2 Siege im Finale gegen die Adler Mannheim |
| 2002/03 | DEL | 2. Platz | Play-offs: 4:3 Siege im Viertelfinale gegen die Kassel Huskies; 3:0 Siege im Halbfinale gegen die Adler Mannheim; 2:3 Siege im Finale gegen die Krefeld Pinguine |
| 2003/04 | DEL | 4. Platz | Play-offs: 2:4 Siege im Viertelfinale gegen die Frankfurt Lions |
| 2004/05 | DEL | 4. Platz | Play-offs: 3:4 Siege im Viertelfinale gegen den ERC Ingolstadt |
| 2005/06 | DEL | 5. Platz | Play-offs: 4:0 Siege im Viertelfinale gegen die Nürnberg Ice Tigers; 2:3 Siege im Halbfinale gegen die DEG Metro Stars |
Verteidiger
Stürmer
Meiste Tore
Beste Scorer
Meiste Strafzeiten
| Nr. | Position | Name | Geburtsdatum | Vertrag | Vorige Saison bei | Nationalität |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 33 | Torwart | Oliver Jonas | 14. Mai 1979 | bis 2007 | Kölner Haie | Flag of Germany.svg |
| 41 | Torwart | Timo Pielmeier (3) | 7. Juli 1989 | bis 2007 | Kölner Haie | Flag of Germany.svg |
| 4 | Verteidiger | Lasse Kopitz | 21. Mai 1980 | bis 2007 | Kölner Haie | Flag of Germany.svg |
| 12 | Verteidiger | Mirko Lüdemann | 15. Dezember 1973 | bis 2008 | Kölner Haie | Flag of Germany.svg |
| 22 | Verteidiger | Stéphane Julien | 7. April 1974 | bis 2008 | Kölner Haie | Flag of Canada.svg |
| 35 | Verteidiger | Andreas Renz | 12. Juni 1977 | bis 2007 | Kölner Haie | Flag of Germany.svg |
| 81 | Verteidiger | Torsten Ankert (3) | 12. Juni 1988 | bis 2008 | Kölner Haie | Flag of Germany.svg |
| 88 | Verteidiger | Michael Hrstka (2) | 22. Januar 1986 | bis 2006 | Kölner Haie | Flag of Germany.svg |
| -- | Verteidiger | Mats Trygg | 1. Juni 1976 | bis 2008 | Iserlohn Roosters | Flag of Norway.svg |
| -- | Verteidiger | Sören Sturm (3) | 15. Dezember 1989 | Kölner Junghaie | Flag of Germany.svg | |
| -- | Verteidiger | Jason Marshall | 22. Februar 1971 | bis 2007 | Mighty Ducks of Anaheim | Flag of Canada.svg |
| 10 | Stürmer | Bill Lindsay | 17. Mai 1971 | bis 2007 | Kölner Haie | Flag of Canada.svg/Flag of the United States.svg |
| 17 | Stürmer | Sebastian Furchner | 3. Mai 1982 | bis 2008 | Kölner Haie | Flag of Germany.svg |
| 18 | Stürmer | Kai Hospelt | 23. August 1985 | bis 2007 | Kölner Haie | Flag of Germany.svg |
| 27 | Stürmer | Ivan Čiernik | 30. Oktober 1977 | bis 2008 | Kölner Haie | Slovakia flag 300.png |
| 37 | Stürmer | Tino Boos | 10. April 1975 | bis 2007 | Kölner Haie | Flag of Germany.svg |
| 71 | Stürmer | Dave McLlwain | 9. Juni 1967 | bis 2007 | Kölner Haie | Flag of Canada.svg |
| 77 | Stürmer | Daniel Hatterscheid (2) | 18. September 1984 | bis 2006 | Kölner Haie | Flag of Germany.svg |
| 79 | Stürmer | Henry Martens (2) | 24. Mai 1987 | bis 2006 | Kölner Haie | Flag of Germany.svg |
| 87 | Stürmer | Philip Gogulla | 31. Juli 1987 | bis 2009 | Kölner Haie | Flag of Germany.svg |
| 91 | Stürmer | Moritz Müller (1) | 19. November 1986 | bis 2007 | Kölner Haie | Flag of Germany.svg |
| -- | Stürmer | Daniel Rudslätt | 8. September 1974 | bis 2007 | Djurgardens IF | Flag of Sweden.svg |
| -- | Stürmer | Bryan Adams | 20. März 1977 | bis 2007 | Iserlohn Roosters | Flag of Canada.svg |
| -- | Stürmer | Alexander Oblinger (3) | 17. Januar 1989 | bis 2009 | Jung-Adler Mannheim | Flag of Germany.svg |
| Trainer | Doug Mason | 20. August 1955 | bis 2007 | Iserlohn Roosters | Flag of Canada.svg | |
| Co-Trainer | Clayton Beddoes | 10. November 1970 | bis 2007 | Iserlohn Roosters | Flag of Canada.svg | |
| Torwart-Trainer | Rupert Meister | 11. März 1965 | Kölner Haie | Flag of Germany.svg |
| Der Spieler besetzt eine Ausländerlizenz |
(C) = Mannschaftskapitän/(A) = Assistenten des Kapitäns
(Stand: 7. Juni 2006)
Seit der Saison 1998/99 tragen die Kölner Haie ihre Heimspiele nun in der über 18.500 Zuschauer fassenden, neuen Halle im rechtsrheinischen Stadtteil Deutz aus. Das erste Tor in der Kölnarena schoss Chris Snell (damals Frankfurt Lions); erster Kölner Schütze war Brian McReynolds. 2000 konnten die Haie mit über 18.500 Zuschauern bei einem Liga-Heimspiel den bisherigen Europarekord brechen. Aufgrund des großen Fassungsvermögens sind die Haie zur Mannschaft mit dem größten Zuschauerzuspruch in der DEL aufgestiegen. Im europaweiten Vergleich der Zuschauerzahlen lagen die Haie in der Saison 2005/06 mit einem Schnitt von 12.453 Besuchern pro Spiel hinter dem SC Bern auf dem zweiten Platz.
Im Jahr 2000 ist in der Nähe der Kölnarena darüber hinaus ein modernes Eishockeytrainingszentrum entstanden, in dem die Profimannschaft der Haie trainiert und die Nachwuchs- und Amateurmannschaften neben dem Training auch ihre Spiele abhalten können. Diese Halle ist auch Trainings- und Spielort der Fraueneishockeymannschaft Kölns, den Cologne Brownies.
Der Stammverein der Kölner Haie, der KEC „Die Haie“ e. V., beinhaltet heute alle Jugend- und Amateur-Mannschaften der Haie. 1998 fusionierte der Verein mit dem KEC „Die Jung-Haie“ e. V., um dem Nachwuchs bessere Bedingungen zum Training zu geben, und nahm dessen Namen an. Seit Beginn der Saison 2005/06 trägt der gemeinnützige Verein nun wieder den Namen KEC „Die Haie“ e. V.. Grundlage für die Zusammenarbeit des e. V. mit der Kölner Eishockeygesellschaft „Die Haie“ mbH, die für den DEL-Spielbetrieb zuständig ist, bildet ein Kooperationsvertrag. Zudem sitzen auch Vertreter der Gesellschaft im Vorstand des Stammvereins, so zum Beispiel Thomas Eichin und Rodion Pauels.
Neben dem Team in der Deutschen Nachwuchsliga hat der KEC „Die Haie“ e. V. in der Saison 2005/06 fünf weitere Mannschaften im Knaben-, Kleinschüler- und Bambini-Bereich für den Ligenbetrieb gemeldet. Sämtliche Teams spielen in der für sie höchstmöglichen Liga. Für Kinder ab vier Jahre bietet der Verein eine Eislaufschule an. Spiel- und Trainingsstätte des KEC ist die Kölnarena 2, in der auch die Geschäftsstelle untergebracht ist.
Seitdem bestreitet die Mannschaft regelmäßig Spiele und nimmt an nationalen und internationalen Turnieren teil. Zudem spielt das Team bei besonderen Anlässen, wie beispielsweise der Saisoneröffnung der Kölner Haie-Profis, gegen andere Traditionsteams bekannter Vereine. Zum Kader der Mannschaft gehören unter anderem Andreas Lupzig, Werner Kühn und der amtierende Eishockey Bundestrainer Uwe Krupp, hinter der Bande des Teams steht der ehemalige Haie-Trainer Ondrej Bendík.
Der KEC "Die Haie" Traditionsmannschaft e.V. verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Er organisiert und finanziert sich unabhängig von der Profiabteilung, der Kölner Eishockey Gesellschaft "Die Haie" mbH, sowie der Nachwuchsabteilung, dem Kölner Eishockey Club "Die Haie" e.V..
In der Anfangszeit der DEL gab es zwischen den Fans der Kölner Haie und denen der Eisbären Berlin eine Fanfreundschaft, die aufgrund der sportlichen Rivalität beider Vereine in den letzten Jahren jedoch etwas eingefroren ist. Zudem gibt es noch eine Freundschaft zu den Fans des SC Riessersee und denen vom EC Hedos München. Entstanden sind diese zu gemeinsamen Bundesliga-Zeiten. In den letzten Jahren sind aber auch diese Freundschaften eingeschlafen, da sich die sportlichen Wege der Mannschaften, und somit auch die Fans, nicht mehr regelmäßig trafen. Die engste Verbundenheit haben die Haie-Fans zu den Anhängern des schweizerischen Nationalliga-Clubs HC Lugano. In beiden Städten gibt es Fanclubs der jeweils anderen Mannschaft und mehrmals jährlich finden Besuche von Spielen statt.
Eine besondere Rivalität besteht zwischen den Fans der Haie und denen der DEG Metro Stars aus Düsseldorf. Dies rührt natürlich zunächst von der geografischen Nähe her. Aber auch die zahlreichen Duelle um die deutsche Meisterschaft seit den 1980er Jahren sowie die häufigen Spielerwechsel zwischen beiden Vereinen förderten diese Entwicklung. Eine Rivalität besteht außerdem zu den Fans der Adler Mannheim. Auch hier liegt der Ursprung in den ständigen Duellen um die Meisterschaft, vor allem seit Bestehen der DEL.
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Kölner Haie".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world