| Landesflagge | Landeswappen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
- | Basisdaten | - | Landeshauptstadt: | Klagenfurt | - | Größte Stadt: | Klagenfurt | - | AT: | AT-2 | - | Homepage: | www.ktn.gv.at | - | Karte: Kärnten in Österreich | - | austria_ktn.svg | - | Politik | - | Landeshauptmann | Dr. Jörg Haider (BZÖ) | - | Regierende Parteien | Konzentrationsregierung BZÖ, SPÖ, ÖVP | - valign="top" | Sitzverteilung im Landtag (36 Sitze): | BZÖ 15 SPÖ 14 ÖVP 4 Grüne 2 FPÖ 1 | - valign="top" | letzte Wahl: | 7. März 2004 | - valign="top" | nächste Wahl: | 2009 | - | Bevölkerung | - | Einwohner: | 559.404 (Stand: 15. Mai 2001) | - | - Rang: | 6. von 9 | - | Bevölkerungsdichte: | 59 Einwohner/km² | - | Geografie | - | Fläche: | 9.535,97 km² | - | - davon Land: | 9.364 km² (98,2 %) | - | - davon Wasser: | 172 km² (1,8 %) | - | - Rang: | 5. von 9 | - bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | 46° 22' - 47° 08' n. Br. | - bgcolor="#FFFFFF" | 12° 39' - 15° 04' ö. L. | - bgcolor="#FFFFFF" | Ausdehnung: | Nord-Süd: 68 km | - bgcolor="#FFFFFF" | West-Ost: 177 km | - bgcolor="#FFFFFF" | Höchster Punkt: | 3798 m Großglockner | - bgcolor="#FFFFFF" | Tiefster Punkt: | 348 m Lavamünd | - | Verwaltungsgliederung | - valign="top" | Bezirke: | 2 Statutarstädte 8 Bezirke | - | Gemeinden: | 132 | - | - davon Städte: | 17 | - | - davon Marktgemeinden: | 40 | - | Karte: Kärnten und Bezirke | - | Map_at_kaernten_bezirke_kfz.png | |||||||||||
Mit Karantanien hängt auch das alte slowenische Korotan zusammen, aus dem das heutige slowenische Koroška oder Koroška (ursprünglich Adjektiv *korot-sk-) abgeleitet wurde.
Das Land wird von mehreren Tälern durchzogen, von denen die größten das Möll-, das Drau-, das Gail-, das Rosen-, das Jaun- und das Lavanttal sind. Der bedeutendste Fluss Kärntens ist die Drau. Die Wasserkraftwerke der ehemaligen „Draukraft“ liefern 12 % des Stroms für ganz Österreich.
Ein wichtiges Phänomen des Klagenfurter Beckens und der angrenzenden Täler ist die winterliche Temperaturumkehr. Der Kaltluftsee und damit meist auch die Nebeldecke reicht dabei häufig in Höhen bis 1.000 m NN. Die Temperatur in Höhenlagen zwischen 1.000 und 1.400 m sind daher oft um 15 °C höher als im Tal. Der Kärntner Kältesee ist der größte der Ostalpen.
| Klimadaten einiger Orte | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Station | Seehöhe (m) | Jahresnieder- schlag (mm) | Temperaturmittel (°C) | Zeitraum | ||
| Jahr | Jänner | Juli | ||||
| Sonnblick | 3105 | 1620 | -5,7 | -12,5 | 1,8 | 1961-1990 |
| Heiligenblut | 1315 | 857 | 4,1 | -5,8 | 13,9 | 1977-1990 |
| Bad Bleiberg | 904 | 1336 | 5,5 | -5,3 | 15,4 | 1961-1990 |
| Nassfeld | 1525 | 2121 | 3,2 | -4,3 | 11,8 | 1961-1978 |
| Friesach | 634 | 748 | 6,7 | -4,7 | 16,7 | 1961-1990 |
| Klagenfurt | 447 | 902 | 7,6 | -4,8 | 18,3 | 1961-1990 |
| St. Andrä-Winkling | 468 | 811 | 7,4 | -4,3 | 17,7 | 1961-1990 |
Der Niederschlag folgt dem mitteleuropäischem Muster mit Niederschlagsminima im Winter (Feber) und Maxima im Sommer. In den südlichen Landesteilen (Gailtal, Gailtaler Alpen, Karawanken) kommt als südalpisches Element ein zweites Niederschlagsmaximum im Spätherbst (Oktober/November) infolge der Adria-/Genua-Tiefs. Der Niederschlag im Sommer erfolgt vielfach über Starkregen, besonders Gewitter. Generell sinken die Jahresniederschlagsmengen von West nach Ost. Die Gebirge im Nordwesten und im Süden erhalten besonders hohe Niederschläge (über 2.000 mm pro Jahr), während die übrigen Landesteile sich im Regenschatten befinden. Trocken sind vor allem die Bereiche Krappfeld (750 mm), Görtschitztal und Unteres Lavanttal (800 mm), aber auch das nördliche Klagenfurter Becken, das Möll- und Liesertal.
Die Zahl der Tage mit Schneebedeckung beträgt im Klagenfurter Becken und den großen Tälern 75-100 Tage, im Unteren Lavanttal noch weniger. In weiten Teilen der Gebirge liegt sie jedoch über 150 Tagen. Umgekehrt verhält es sich mit der Dauer der Vegetationsperiode (Tage über +5 °C): Sie beträgt im Hochgebirge unter 90 Tage, in großen Teilen des Landes 180 bis 220 Tage, im Drautal, im Klagenfurter Becken und im Unteren Lavanttal 220 bis 230 Tage.
| Bodennutzung 2003Statistik Austria, Statistisches Jahrbuch 2006 | |
|---|---|
| Kulturart | Fläche, ha |
| Ackerland | 64.453 |
| Haus- und Nutzgärten | 529 |
| Obstanlagen | 604 |
| Einmähdige Wiesen | 5.431 |
| Mehrmähdige Wiesen | 68.147 |
| Kulturweiden | 20.711 |
| Hutweiden | 7.246 |
| Almen und Bergmähder | 7.119 |
| Streuwiesen | 864 |
| Wald | 438.459 |
| Nicht mehr genutztes Grünland | 1.761 |
| anderes Kulturland | 285 |
| Gewässer | 13.190 |
| andere unproduktive Flächen | 8.981 |
57,6 % der Landesfläche (5.490 km²) sind von Wald bedeckt, rund die Hälfte davon sekundäre Fichtenforste. 15,6 % (1.500 km²) sind subalpine und alpine waldfreie Vegetation, 19,4 % bilden den agrarischen Hauptarbeitsraum (9,1 % Acker-Grünlandkomplexe und 10,3 % Wirtschaftsgrünland). 0,31 % sind größere Feuchtbiotope, 5,13 % (490 km²) Siedlungs- und Verkehrsflächen, 1,14 % Wasserflächen, 0,54 % Gletscher und 0,28 % Pistenflächen. Eine detailliertere Darstellung nach agrarischen Gesichtspunkten bietet die Tabelle.
Der größte Teil der Kärntner Fauna ist in den Waldgebieten Europas und Asiens beheimatet (baltische Tierwelt). Diese Arten wanderten ein, als sich Kärnten wieder bewaldete. Typische Vertreter sind Hirschkäfer (Lucanus cervus), das Große Nachtpfauenauge (Saturnia pyri) und die Kreuzotter (Vipera berus).
Vertreter des pontischen Faunenelements aus Osteuropa ist der Balkan-Moorfrosch (Rana arvalis wolterstorffi). Die aus dem Mittelmeergebiet zugewanderten Arten der illyrisch-mediterranen Fauna sind z. B. die Kroatische Gebirgseidechse (Archaeolacerta horvathi) und die Sandviper (Vipera ammodytes). Sie haben in Kärnten ihre nördliche Verbreitungsgrenze.
Etwa 150 Tierarten sind in Kärnten endemisch. Einige Beispiele sind Kärntner Schließmundschnecke (Macrogastra badia carinthiaca), Kärntner Rollassel (Armadillidium carinthiacum) und die Kärntner Gebirgsschnecke (Miramella carinthiaca).
In den letzten Jahrzehnten wurden auch etliche Neozoen heimisch. Neben den in Europa weitverbreiteten Arten wie Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss), Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata), Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris) oder Rosskastanienminiermotte (Cameraria ohridella) kommen in Kärnten auch seltenere Arten wie die afrikanischen Buntbarsche Hemichromis fasciatus und H. bimaculatus im Warmbach von Villach oder der Japanische Eichenseidenspinner (Antherea yamamai) vor.
| Anbau und Ernte von Feldfrüchten 2003Statistik Austria, Statistisches Jahrbuch 2005 | |||
|---|---|---|---|
| Feldfrucht | Anbaufläche (1.000 ha) | Ernte (t) | Ertrag (dt/ha) |
| Weizen | 2,9 | 14.145 | 48,4 |
| Roggen | 0,5 | 1.700 | 33,9 |
| Gerste | 8,4 | 36.669 | 43,6 |
| Hafer | 1,6 | 6.218 | 38,6 |
| Körnermais | 15,2 | 135.235 | 89,2 |
| Kartoffeln | 0,5 | 8.608 | 187,5 |
| Winterraps zur Ölgewinnung | 0,1 | 205 | 25,5 |
| Klee (insgesamt) | 3,2 | 23.706 | 73,1 |
| Silo- und Grünmais in Grünmasse | 8,1 | 374.867 | 461,7 |
| Wechselgrünland (Egart) | 12,2 | 71.921 | 58,9 |
| Wiesen einmähdig | 5,3 | 13.861 | 26,4 |
| Wiesen zwei- u. mehrmähdig | 73,4 | 377.295 | 51,4 |
2003 gab es in Kärnten rund 11.200 landwirtschaftliche Betriebe, davon rund 6.300 im Haupterwerb. In der Landwirtschaft gab es 45.247 Arbeitskräfte, davon 4.133 familienfremde. 1.314 Betriebe mit 22.945 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche waren vom InVeKoS geförderte Biobetriebe.
Im Jahr 2004 wurden 33.500 Milchkühe gehalten, die 198.200 t Milch lieferten. In Summe gab es 196.000 Rinder (Rang 6 in Österreich) und 146.000 Schweine (Rang 4) sowie 46.000 Schafe (Rang 5). Statistik Austria, Statistisches Jahrbuch 2006; Biobetriebe: *
In Kärnten wurden 2003 in Summe 1.901.100 Festmeter Holz eingeschlagen, das sind 11,1 % des österreichischen Gesamteinschlags. Davon sind 23.800 Festmeter Laubnutzholz, 1.568.100 Festmeter Nadelnutzholz und 309.200 Festmeter Brennholz.
Im Wintertourismus sind die unter anderem die Schigebiete Bad Kleinkirchheim, Naßfeld, Innerkrems und Gerlitzen Ziel österreichischer, deutscher und italienischer Urlauber.
Durch den Aufbau des Flughafens Klagenfurt mit erheblichen Landesmitteln in den letzten Jahren gelang Kärnten der Anschluss an den internationalen Flugreisetourismus. Die Anzahl der Nächtigungen in Kärnten insgesamt liegt bei ca. 13 Millionen pro Jahr. Da etwa 20 % der Beschäftigten in der Tourismusbranche arbeiten, gibt es starke saisonale Schwankungen in der Arbeitslosigkeit.
| Bevölkerungsentwicklung | |
|---|---|
| Datum | Einwohner |
| 31. 12. 1900 | 367.324 |
| 07. 03. 1923 | 370.432 |
| 17. 05. 1939 | 460.946 |
| 01. 06. 1951 | 474.764 |
| 21. 03. 1961 | 495.226 |
| 12. 05. 1971 | 525.728 |
| 12. 05. 1981 | 536.179 |
| 15. 05. 1991 | 552.421 |
| 15. 05. 2001 | 559.404 |
Die Mehrheit der Bevölkerung Kärntens ist deutschsprachig. Im Süden des Bundeslandes (vor allem in den Bezirken Villach-Land, Klagenfurt-Land und Völkermarkt) leben Angehörige der slowenischsprachigen Volksgruppe (laut Volkszählung von 2001: 14.010 Angehörige) als anerkannte Minderheit. Die Diskussion über die Volksgruppenrechte (z.B. zweisprachige Ortsschilder) wird sehr emotional geführt (siehe hierzu Ortstafelstreit)
| Religionen | ||
|---|---|---|
| Bekenntnis | Kärnten | Österreich |
| Katholisch | 77,2 % | 73,7 % |
| Evangelisch | 10,3 % | 4,7 % |
| Islam | 2,0 % | 4,2 % |
| Orthodox | 0,8 % | 2,2 % |
| ohne Bekenntnis | 7,9 % | 12,0 % |
Der größte Teil der Bevölkerung bekennt sich zur römisch-katholischen Kirche, der Anteil von Anhängern der evangelischen Kirche ist nach dem Burgenland (13,3 %) in Kärnten mit 10,3 % der zweithöchste in Österreich.
Die katholische Diözese Gurk ist in ihrem Umfang praktisch deckungsgleich mit dem Bundesland. Der Landespatron von Kärnten ist der Heilige Josef (19. März), die Heilige Hemma von Gurk (27. Juni) ist die Landesmutter. Die evangelische Superintendentur Kärnten und Osttirol betreut die evangelischen Christen Augsburgischen und Helvetischen Bekenntnisses. Kärnten gehört zum Sprengel Graz der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich. Kärntner jüdischen Glaubens gehören zur Israelitischen Kultusgemeinde für Steiermark, Kärnten und die politischen Bezirke des Burgenlandes Oberwart, Güssing und Jennersdorf.
Die Wurzeln der Geschichte Kärntens reichen bis in die Altsteinzeit zurück. In der Antike entstand auf dem Boden des heutigen Bundeslands Kärnten mit dem Noricum ein erstes Staatengebilde, das später in der römischen Provinz Regnum Noricum aufging. Nachdem die Slawen die Römer um das Jahr 600 vertrieben hatten und einen eigenen Staat Karantanien bildeten, gewannen nach und nach auch baierische bzw. fränkische Einflüsse in Kärnten an Gewicht. Von 743 bis 897 herrschten fränkische Könige und Kaiser über das Gebiet, anschließend wurde Kärnten wieder ein Teil des Herzogtums Baiern.
976 begann eine Phase der Eigenständigkeit des Herzogtums Kärnten, die bis 1335 andauerte; in diese Zeit fallen zahlreiche Klostergründungen sowie der Bau von Schlössern und Befestigungsanlagen. Kaiser Ludwig der Bayer übertrug 1335 Kärnten an die Habsburger, die es mit Österreich, Steiermark und Krain vereinigen.
In der darauf folgenden Zeit bis ins 18. Jahrhundert hinein wurde Kärnten zunächst durch die Türkenkriege, Bauernaufstände und durch die Folgen von Reformation und Gegenreformation in Mitleidenschaft gezogen. Unter Maria Theresia kam es Ende des 18. Jahrhunderts zu Reformen, die die Macht der Stände beschnitten und den Bauern das Recht an ihrem Besitz zusicherten, allerdings verlor Kärnten auch seine administrative Selbständigkeit. Einen erneuten Rückschlag in der Entwicklung des Landes hatten die Koalitionskriege ab 1797 zur Folge, wodurch schließlich 1809 ganz Oberkärnten an Frankreich fiel. Schon 1813 wurde das Land wieder befreit und einem habsburgischen Königreich Illyrien unterstellt.
Nach dem Revolutionsjahr 1848 erlangte Kärnten im Jahr 1849 die Selbständigkeit und Landeseinheit zurück und war von 1867 bis 1918 Herzogtum in Österreich-Ungarn. Nach Gebietsverlusten im Süden des Landes als Folge des Ersten Weltkriegs behielt Kärnten als Bundesland der Republik Österreich seine heutigen Grenzen bis heute bei.
Die Legislative des Bundeslandes Kärnten besteht aus einem Einkammern-Parlament, dem Kärntner Landtag, mit 36 Abgeordneten, die für eine Legislaturperiode von fünf Jahren gewählt werden. Den Vorsitz in den Sitzungen führt einer der drei vom Landtag gewählten Landtagspräsidenten. Sitz des Landtages ist das Landhaus Klagenfurt.
Die Exekutive besteht aus einer Konzentrationsregierung (Landesregierung) unter dem Vorsitz des Landeshauptmanns von Kärnten. Jede Fraktion des Landtages (ab einer bestimmten Stärke) ist in der Landesregierung vertreten. Die Wahl erfolgt durch den Landtag, wobei der Wahlmodus für den Landeshauptmann dem Mehrheitswahlrecht entspricht, die der übrigen Regierungsmitglieder dem Verhältniswahlrecht. Die Kärntner Landesregierung besteht aus sieben Mitgliedern (dem Landeshauptmann, zwei Landeshauptmann-Stellvertretern und 4 Landesräten). Sie ist zurzeit (Stand März 2006) folgendermaßen zusammengesetzt:
Auf Gemeindeebene werden die Bürgermeister direkt gewählt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg traten zunächst die Lyriker Ingeborg Bachmann, Michael Guttenbrunner und Christine Lavant hervor. Ihnen folgten Peter Handke, Gert Jonke, Josef Winkler und Peter Turrini nach. Sie setzten sich unter anderem recht kritisch mit ihrer Heimat auseinander, wie Josef Winkler in seiner Trilogie Das wilde Kärnten. Weitere wichtige Vertreter der Kärntner Literatur sind u.a. Janko Messner, Lydia Mischkulnig, Werner Kofler, Janko Ferk, Antonio Fian und Gustav Januš.
Die slowenische Literatur wird vor allem von den Kärntner Verlagen Mohorjeva/Hermagoras, Drava und dem von Lojze Wieser gegründeten Wieser-Verlag gefördert. Die wichtigsten Verlage der Mehrheitsbevölkerung sind Johannes Heyn, Carinthia und die Kärntner Druck- und Verlagsgesellschaft.
Die bedeutendste Literaturveranstaltung Kärntens sind die „Tage der deutschsprachigen Literatur“ in Klagenfurt, besser bekannt als Ingeborg-Bachmann-Preis, die seit 1977 stattfinden und besonders jüngere Autoren fördern.
| Bezirk bzw. Statuarstadt | KfZ- Kennz. | Fläche | Einwohner (VZ 2001) | Gemeinden gesamt | davon | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Städte | Marktgem. | ||||||
| Bezirk Feldkirchen | FE
| 558,56 km² | 30.273 | 10 | 1 | - | |
| Bezirk Hermagor | HE
| 808,02 km² | 19.757 | 7 | 1 | 2 | |
| Klagenfurt | K
| 120,11 km² | 90.141 | 1 | 1 | - | |
| Bezirk Klagenfurt-Land | KL
| 765,59 km² | 56.391 | 19 | 1 | 5 | |
| Bezirk Sankt Veit | SV
| 1.493,67 km² | 58.742 | 20 | 4 | 9 | |
| Bezirk Spittal | SP
| 2.763,99 km² | 81.719 | 33 | 3 | 9 | |
| Villach | VI
| 134,89 km² | 57.492 | 1 | 1 | - | |
| Bezirk Villach-Land | VL
| 1.009,33 km² | 64.698 | 19 | - | 9 | |
| Bezirk Völkermarkt | VK
| 907,49 km² | 43.575 | 13 | 2 | 3 | |
| Bezirk Wolfsberg | WO
| 973,79 km² | 56.611 | 9 | 3 | 4 | |
Die nach Einwohnerzahl und Fläche zehn größten Städte bzw. Gemeinden Kärntens sind:
| Stadt/Gemeinde | Einwohner |
|---|---|
| Klagenfurt | 90.141 |
| Villach | 57.492 |
| Wolfsberg | 25.369 |
| Spittal an der Drau | 16.045 |
| Feldkirchen | 14.030 |
| Sankt Veit | 12.839 |
| Völkermarkt | 11.373 |
| Sankt Andrä | 10.719 |
| Velden | 8.545 |
| Finkenstein | 8.198 |
| Stadt/Gemeinde | Bezirk | Fläche |
|---|---|---|
| Wolfsberg | WO | 278,31 km² |
| Malta | SP | 261,77 km² |
| Metnitz | SV | 223,14 km² |
| Krems | SP | 207,11 km² |
| Eisenkappel-Vellach | VK | 198,84 km² |
| Heiligenblut | SP | 193,50 km² |
| Reißeck | SP | 139,83 km² |
| Völkermarkt | VK | 137,33 km² |
| Villach | VI | 134,89 km² |
| Hüttenberg | SV | 134,52 km² |
Kärnten | Каринтия | Karintia | Koruška | Caríntia | Korutany | Carinthia (state) | Karintio | Carintia | Kärnten | Carinthie (Land) | קרינטיה | Carinzia | ケルンテン州 | Carinthia | Karintija | Karinten (bondsstoat) | Karinthië (deelstaat) | Kärnten | Karyntia | Caríntia | Carintia | Каринтия (земля) | Korutánsko | Koroška (zvezna dežela) | Корушка | Kärnten | Karintiya | 克恩顿州