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Das Känozoikum (griech. καινος "neu", ζωον "Tierwelt"), auch als Erdneuzeit bezeichnet, ist das Erdzeitalter, das auf das Mesozoikum (Erdmittelalter) folgt. Ein veralteter Name ist Neozoikum. Der Beginn des Känozoikums wird vor etwa 65,5 Millionen Jahren nach dem Massenaussterben der Tierwelt der Kreidezeit (namentlich der großen Dinosaurier) angesetzt. Das Känozoikum umfasst die geologische Entwicklung des heutigen Europa und der anderen Kontinente mit der Auffaltung der Alpen und des Himalayagebirges bis zu ihrer heutigen Form und die Radiation und Entwicklung der heutigen Tier- und Pflanzenwelt, vor allem der Säugetiere. Während das Klima zu Beginn dieses Erdzeitalters noch sehr warm war, begann vor rund 2,8 Millionen Jahren das jüngste Eiszeitalter mit der Vereisung der Pole. Das Känozoikum dauert bis in unsere Gegenwart an.

Gliederung


Das Känozoikum wurde früher eingeteilt in die Periode des Tertiärs mit Paläozän, Eozän, Oligozän, Miozän und Pliozän und in die Periode des Quartärs mit Pleistozän und Holozän. Heute spricht man von den Perioden des Paläogen (mit Paläozän, Eozän und Oligozän) und des Neogen (mit Miozän, Pliozän, Pleistozän und Holozän).

"Tertiär"

Schon im Jahre 1759 fielen dem italienischen Geologen Giovanni Arduino die wenig verfestigten Gesteinsformationen auf, die er als montes tertiarii den aus Kalk bestehenden montes secundarii und den aus Granit, Basalt oder Schiefer zusammengesetzten montes primitivi. gegenüberstellte. Aus diesen Bezeichnungen ergibt sich bereits eine Reihung in der Entstehung und im Alter.

Die Gebirge, welche in dieser Epoche entstanden, sind alpidisch.

Siehe auch


Erdzeitalter

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