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Die Kältestarre, auch Torpidität oder Winterstarre genannt, ist ein Zustand, in den wechselwarme (poikilotherme) Tiere verfallen, wenn die Temperatur unter das tolerierte Minimum der Art fällt.

Alle Lebensvorgänge werden dabei auf annähernd Null zurückgefahren, so dass das Tier bei kritisch tiefen Temperaturen nicht aufwachen kann, sondern den Kältetod stirbt. Die Kältestarre wird im Gegensatz zum Winterschlaf zwingend von fallenden Temperaturen eingeleitet. Tiere, die den Winter in Kältestarre überdauern, sind beispielsweise Eidechsen und Frösche, Insekten und Schnecken. Bei der Kältestarre werden auch die Augen offen gelassen (daher auch Kältestarre).

Ähnliches gilt auch für die Hitzestarre, die bei Temperaturen oberhalb des tolerierten Maximums eintritt.

Siehe auch: Überwinterung

Weblinks


Zoologie | Physiologie | Kälte

 

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