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Die Körös * (rumänisch Criş; selten gebrauchte deutsche Namensform „Kreisch“) ist ein etwa 560 km langer Fluss im Osten der Großen Ungarischen Tiefebene, der von Siebenbürgen (Westteil Rumäniens) in südöstlicher Richtung nach Ungarn und in die Theiß fließt.

Die Körös hat drei größere Quellflüsse:

  • Fehér-Körös (rumänisch Crişul Alb; „Weiße Körös“),
  • Fekete-Körös (rumänisch Crişul Negru; „Schwarze Körös“), Mündung nahe der Stadt Gyula, und
  • Sebes-Körös (rumänisch Crişul Repede; „Schnelle Körös“, die nahe der Stadt Gyoma in die Körös mündet.

Alle drei Zuflüsse entspringen in Siebenbürgen im Rumänien. Ab ihrem Zusammenfluss sind die letzten 200 km bis zur Theißmündung fast völlig eben.

Bis zu ihrer Regulierung im 19. und 20. Jahrhundert formte die Körös ein weites Sumpfgebiet; davon zeugen heute noch zahlreiche Altarme. Archäologische Funde im Gebiet der Körös geben der neolithischen Körös-Kultur ihren Namen. Im Altertum finden sich die Namensformen Crisus, Grisia, Crisia oder Gerasus.

Schwarze Körös


Die Schwarze Körös hat eine Länge von 144 km, die Quelle liegt in den Westkarpaten in der Nähe von Baita-Bihor (ung. Rézbánya). Sie fließt durch die Städte Nucet, Stei (ung. Vaskosziklás) und Beiuş (ung. Belényes). In Ungarn mündet sie in die Körös.

Fluss in Rumänien | Fluss in Ungarn

Körös River | Körös | Körös

 

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