Der Kölner Stadtteil Altstadt-Süd gehört zum Stadtbezirk Innenstadt von Köln.
Im südlichen Bereich der Altstadt finden sich zahlreiche Reste der um die Mitte des 13. Jahrhunderts vollendeten Stadtmauer. So etwa das Hahnentor am Rudolfplatz, die Severinstorburg, die Ulrepforte oder aber der Bayenturm, der heute dem Feministischen Archiv als Sitz dient. Im Süden der Altstadt ist auf einer Länge von etwa 100 Metern ein Teil der historischen Stadtmauer erhalten.
Auf dem im 11. Jahrhundert als "novus mercatus" gegründeten Neumarkt wurden früher größtenteils Viehmärkte abgehalten. Heute finden sich in seiner Südostecke am Josef-Haubrich-Hof zahlreiche Kulturinstitute wie VHS, Zentralbibliothek, Kunsthalle und andere. Daran schließen sich das Schnütgen-Museum und die Kunststation St. Peter an. Der Neumarkt grenzt unmittelbar an die großen Geschäftsstraßen der Innenstadt, u.a. die stark frequentierte Schildergasse.
Der Neumarkt ist durch seine zentrale Lage einer der am stärksten frequentierten Verkehrsknotenpunkte der Innenstadt. Hier kreuzen sich ober- und unterirdisch die wichtigsten Linien des öffentlichen Personennahverkehrs. Zurzeit wird das Kölner Bahnliniennetz durch den Bau der sog. "Nord-Süd-Bahn" erweitert, welche vom Breslauer Platz / Hbf bis Bayenthal Altstadt- und Neustadt-Süd komplett durchqueren, und 2010 fertig gestellt sein soll.
Unter “Südstadt” versteht der Kölner im engeren Sinne das Viertel südlich der Severinsbrücke und östlich der Ulrichgasse (einem Abschnitt der innerstädtischen Schnellstraße "Nord-Süd-Fahrt") bis hin zum Rhein, das heißt links und rechts entlang der Severinstraße und des Gebietes südlich der Severinstorburg (Chlodwigplatz) bis etwa zur Begrenzung durch den Bahndamm auf Höhe des "Bonner Walls" und dem Bonntor. Das Viertel ist bekannt für sein sehr eigenes und urtypisch “kölsches” Flair mit einer Reihe von Szenelokalen. Der Begriff "Südstadt" kam erst in den 1970er Jahren auf, als sich die Kneipenszene nach Süden hin über den Chlodwigplatz ausweitete. Vorher hieß das Viertel Severinsviertel (auf Kölsch: Vringsveedel) nach der Severinstraße, welche das Viertel mittig durchzieht.
Das Gelände der Halbinsel des Rheinauhafens wird derzeit nach einem städtebaulichen Planungskonzept neugeordnet. Die Lagerhallen des davon nördlich zwischen Rheinuferstr. u. Rhein gelegenen “Siebengebirges” erfahren zukünftig andere Nutzungen, insbesondere durch Luxuswohnungen. Auf der Rheinauhalbinsel befindet sich direkt neben dem Sport/Olympiamuseum das weltweit einzigartige Schokoladenmuseum (rechts). Es wurde 1993 eröffnet und integriert das ehemalige Hafenzollamt in einem attraktiven Neubau auf der Spitze der Hafenhalbinsel.
Der Volksgarten, einer der größeren innerstädtischen Parks von Köln, wird ebenfalls der Kölner Südstadt zugerechnet.
Bayenturm; Rheinauhafen; Severinstorburg; Bottmühle; Siedlung Stollwerck; Ulrepforte; Neumarkt; Josef-Haubrich-Hof; Schokoladenmuseum; Rautenstrauch-Joest-Museum; Schnütgen-Museum; Fachhochschul-Gebäude (ehemals Standort der Universität zu Köln); St. Georg; St. Maria im Kapitol; St. Pantaleon; St. Severin; Trinitatiskirche; sog. Siebengebirge an der Rheinuferstrasse/knapp südlich der Einmündung Ubierring, in Totalrenovierung befindlich.
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"Köln-Altstadt Süd".
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