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Die J.L.A., ausgeschrieben Justice League of America, ist ein in den 1960ern gegründetes Superheldenteam der DC Comics. In der deutschen Übersetzung der Comics hieß die Gruppe schlicht „Gerechtigkeitsliga“. Gründungsmitglieder sind Wonder Woman, Aquaman, Martian Manhunter, Green Lantern („die Grüne Leuchte“) und Flash („der Rote Blitz“, siehe dazu Archiv-Band 1 'Justice League of America' aus dem Dino-Verlag). Ende der 80er Jahre wurde die Gründungsgeschichte der J.L.A. umgeschrieben. Seitdem gilt Black Canary an Stelle von Wonder Woman als Gründungsmitglied. Zum Team gehörten im Lauf der Jahre auch Green Arrow, Hawkman, Hawkgirl, Atom, Zatanna, Captain Marvel, Blue Beetle, Plastic Man und Dutzende von anderen.

Die Gruppe erlebte in den späten 1990ern eine Wiederbelebung mit Superman, Batman, dem aktuellen Flash, dem aktuellen Green Lantern, Wonder Woman, Aquaman und dem Martian Manhunter, der als einziger in jeder Teamformation dabei war.

Der Autor Grant Morrison ließ das neue Team kosmische Abenteuer von galaktischen Ausmaßen erleben. Highlights seiner jahrelangen Arbeit waren die Comic Events DC 1000000 und sein Abschiedswerk Der 3. Weltkrieg.

TV-Serien


Die Justice League hat seit 2001 eine eigene Zeichentrickserie, die sich zuerst auf die Helden Superman, Batman, Wonder Woman, Flash, Hawkgirl und Green Lantern konzentrierte. Dann aber, nach dem Weggang von Hawkgirl, weitete sich das Team auf fast sämtliche Helden aus dem DC Universe aus und die Serie wurde in „Justice League Unlimited“ umbenannt. Nicht nur die bekannten Überhelden wie Superman, Batman etc. sondern auch Helden wie The Question oder Huntress, die im normalen DC Universe eher Nebenfiguren sind, wurden von den Autoren mit spannenden und detaillierten Lebensgeschichten ausgestattet, die der Serie eine für einen Cartoon erstaunliche Tiefe verleihen. Die Serie beginnt mit Batman, der eine Reihe von Sabotage-Akten auf Einrichtungen des Deep Space Network untersucht und dabei eine Gruppe von Astronomen bei der Sprengung einer Radioteleskop-Schüssel erwischt. Er versucht dies zu verhindern, was ihm aber trotz der Hilfe Supermans nicht gelingt. Im Laufe seiner weiteren Ermittlungen findet er heraus, dass die Astronomen in Wirklichkeit getarnte Aliens sind, deren Kampfmaschinen wenig später in einem offenbar aus Krieg der Welten entliehenen Szenario wie Meteore auf die Erde regnen und dann beginnen, weltweit große Städte anzugreifen. Wie man später erfährt, war dieselbe Alien-Rasse vor mehr als 500 Jahren für den Untergang der Marsianischen Zivilisation verantwortlich.

Bei den Kämpfen gegen diese Aliens wird Superman von Visionen heimgesucht, die er zunächst nicht einordnen kann. Später stellt sich heraus, daß es telepathische Botschaften von J'onn J'onzz, dem letzten überlebenden Marsianer, sind. Nachdem Superman ihn aus einer von den Aliens kontrollierten US-Militäreinrichtung befreit hat, können sie gemeinsam mit einer Reihe von weiteren Helden, die J'onn ebenfalls telepathisch herbeigerufen hat, die Invasion schließlich stoppen und das Mutterschiff in die Flucht schlagen.

Nachdem die restlichen Invasionsstreitmächte besiegt sind, wird mit Mitteln der Wayne Corp. der Wachturm, eine orbitale Überwachungsstation erbaut. Superman kommt zu der Überzeugung, dass er sich mit den anderen Superhelden (Batman, J'onn J'onzz, Wonder Woman, Flash, Hawkgirl und Green Lantern) zusammenschließen muss, um künftigen globalen Bedrohungen besser begegnen zu können: Die Justice League („Liga der Gerechten“) war geboren.

Comics

Justice League | Liga de la Justicia | Oikeuden Puolustajat | Ligue de Justice d'Amérique | ליגת הצדק | ジャスティス・リーグ | Liga da Justiça | Justice League of America

 

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