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| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Tirol | bgcolor="#FFFFFF" | Politischer Bezirk: | Reutte (RE) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 7 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 1054 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 316 (Volkszählung 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahlen: | 6691 (Österreich) 87491 (Deutschland) | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 05676 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeindekennziffer: | 70818 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeindeamt: | Haus Nr. 55 6691 Jungholz | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.jungholz.tirol.gv.at | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | gemeinde@jungholz.tirol.gv.at | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Bernhard Eggel (ÖVP) | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeinderat: | 9 Mitglieder: 5 ÖVP, 4 unabhängige | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Jungholz ist eine Gemeinde im Bezirk Reutte, Tirol, Österreich mit einer Fläche von 7 km² und 323 Einwohnern auf einer Seehöhe von 1054 m. Die Einheimischen bezeichnen ihren Ort oft als "ein Stück Tirol im Allgäu".
Das Gemeindegebiet von Jungholz ist auf Straßenverbindungen nur über Deutschland erreichbar und wird daher manchmal als österreichische Exklave in Deutschland bezeichnet. Genaugenommen trifft dies nicht zu, denn Jungholz ist über einen einzigen Punkt (den Gipfel des Sorgschrofens, 1636 m) mit Österreich verbunden. Aufgrund der schlechten Erreichbarkeit von Tirol aus ist die Gemeinde deutsches Zollanschlussgebiet (ähnlich wie das Kleinwalsertal) und hat eine deutsche sowie österreichische Postleitzahl: D-87491 bzw. A-6691.
Die besondere Lage bedingt auch den hohen Anteil ausländischer Wohnbevölkerung von über 50 % (darunter hauptsächlich deutsche Staatsbürger).
Hindelang, Nesselwang, Pfronten, Wertach, Unterjoch, Oberjoch (alle in Deutschland gelegen)
Erste urkundliche Erwähnung fand Jungholz in einem Kaufvertrag zwischen einem Bewohner von Wertach und einem von Jungholz, der am 24. Juni 1342 abgeschlossen wurde. Dadurch kam das Gebiet zu Tirol und verblieb dort trotz mehrerer Grenzstreitigkeiten. Die endgültige Festlegung der Grenzen geschah durch zwischenstaatliche Verträge von 1844 und 1850.
Der Zollvertrag vom 3. Mai 1868 bindet Jungholz wirtschaftlich an Deutschland an.
1948 wurde der erste Skilift des Bezirks in Jungholz errichtet.
In Jungholz war bis zu der Einführung der Euro-Währung die Deutsche Mark das offizielle Zahlungsmittel.
Durch diese Besonderheiten ist Jungholz ein Finanzplatz (drei Zweigstellen Tiroler Banken befinden sich im Ort), auch wenn mit dem generellen Wegfall der Zollkontrollen seit Inkrafttreten des Schengener Abkommens dieser Vorteil für Jungholz keine Rolle mehr spielt. Seit in Deutschland das Bankgeheimnis effektiv abgeschafft wurde, wird wieder vermehrt Geld bei Banken in Jungholz angelegt, da sich dessen Banken an das österreichische Bankgeheimnis halten. Wirtschaftlich von Bedeutung ist auch der (zweisaisonale) Tourismus. Als Teil der Tourismusregion Allgäu konzentriert sich der Ort auf den Familientourismus.
Jungholz hat, bedingt durch seine Lage, keine direkte Straßenverbindung mit dem übrigen Tirol. Die deutsche Bundesstraße 310 führt über Unterjoch und den Oberjochpass in das Tannheimer Tal.
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