Junge Gemeinde (kurz JG) war die Organisationsform der kirchlichen Jugendarbeit innerhalb der evangelischen Kirche in der DDR, sie war die Jugendgruppe einer Kirchengemeinde. Dieser Name wurde nach der Wende 1990 beibehalten.
Die Jungen Gemeinden versuchen, bewusst junge christliche Gemeinden innerhalb der Kirchengemeinden zu sein. Sie wurden insbesondere in den 1950er Jahren von der SED und dem von ihr beherrschten Staat verfolgt. Im Frühjahr 1953 wurde die Junge Gemeinde offen angegriffen und viele Mitglieder Junger Gemeinden von Erweiterten Oberschulen relegiert, was in der Regel nach dem Volksaufstand am Siebzehnten Juni 1953 zurückgenommen wurde.
Die Jungen Gemeinden boten in der DDR über ihre gemeindliche, biblische Orientierung hinaus einen Raum, eigene Gedanken auszusprechen, die unabhängig von staatlichen Denkvorschriften und der Zensur waren. Sie wurden auch deshalb bis zuletzt argwöhnisch von den Staatsorganen der DDR beobachtet und gelten als Mit-Vorbereiter der Wende.
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"Junge Gemeinde".
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