Sir Julian Sorell Huxley (* 22. Juni 1887 in London; † 14. Februar 1975 in London) war ein englischer Biologe, Philosoph und Schriftsteller. Seine frühen Verhaltensbeobachtungen an Seetauchern und Reihern gehörten zu den ersten exakten Studien der Verhaltensforschung, die u. a. dem Werk von Konrad Lorenz und Nikolaas Tinbergen den Weg ebneten.
Julian Huxley spielte eine bedeutende Rolle in der Gründungsphase der UNESCO und wurde 1946 bis 1948 der erste Generaldirektor der Organisation.
1960 war Huxley als Berater der UNESCO für Fragen des Wildschutzes in Ostafrika tätig und veröffentlichte u.a. einige Zeitungsartikel in der britischen Tageszeitung The Observer, in denen er auf die Natur- und Lebensraumzerstörung von Wildtieren in Afrika aufmerksam machte. Durch die öffentliche Aufmerksamkeit, die seine Texte erhielten, entstand die Idee und die nötige Öffentlichkeit zur Gründung des WWF im Frühjahr 1961.
Biologe | Zoologe | Verhaltensforscher | Evolutionsbiologe | Autor | Literatur (20. Jh.) | Literatur (Englisch) | Sachliteratur
Mann | Brite | Geboren 1887 | Gestorben 1975
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