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der Text muss gestrafft werden, die Weblinks müssen ausgedünnt werden. --Ephraim33 19:47, 1. Jul 2006 (CEST)


Jugendinformation ist ein Teil von Jugendarbeit. Zielgruppen der Jugendinformation sind Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern und Pädagogen.

Jugendinformation hat das Ziel, jungen Menschen Informationen über Angebote der Jugendhilfe in verständlicher Form bereit zu stellen, sie über die jeweiligen gesetzlichen Grundlagen und die Angebotsformen aufzuklären sowie ihnen Hilfestellungen für die Inanspruchnahme sozialer Dienste zu geben. Jugendinformation möchte Orientierung und Hilfe zur Selbsthilfe geben.

Jugendinformationsdienste sind in der Regel für die eigentliche Individualberatung und Begleitung von Hilfesuchenden nicht zuständig, sondern sie vermitteln unter Maßgabe des § 5 SGB VIII an geeignete soziale Dienste. Durch umfassende Information erhalten die Adressaten Entscheidungshilfen, ob und welchen Dienst sie letztlich in Anspruch nehmen. Die Ausgestaltung des Wunsch- und Wahlrechtes nach SGB VIII erhält durch das Handeln der Jugendinformation eine besondere Bedeutung, da sich die Adressaten hier über das Angebot und die Spezifika sozialer Dienste informieren können, bevor sie diese in Anspruch nehmen. Insofern stellt der § 5 SGB VIII, Abs. 1 eine weitere wichtige gesetzliche Grundlage für die Jugendinformation dar: "Die Leistungsberechtigten haben das Recht, zwischen Einrichtungen und Diensten verschiedener Träger zu wählen und Wünsche hinsichtlich der Gestaltung der Hilfe zu äußern. Sie sind auf dieses Recht hinzuweisen." Der Hinweis auf das Wunsch- und Wahlrecht muss Gegenstand aller Beratungen durch Jugendinformationsdienste sein, um den Adressaten der Jugendhilfe die Inanspruchnahme dieses Rechtes zu ermöglichen. Das setzt allerdings ein unabhängiges Agieren der Mitarbeiter in den Jugendinformationsdiensten voraus. Ein Jugendinformationsdienst darf keine Einrichtung bzw. keinen Träger besonders empfehlen. Vielmehr muss er die Spezifika und Unterschiede darstellen können, um dem Auskunftssuchenden eine Grundlage für eine eigenständige Entscheidung zu geben.

Jugendinformation ist dazu geeignet, Benachteiligungen abzubauen und allen jungen Menschen, unabhängig von kulturellen, körperlichen, geschlechtsspezifischen, intellektuellen oder ökonomischen Bedingungen den Zugang zu Informationen im Allgemeinen und zu sozialen Diensten im Besonderen zu ermöglichen.

Jugendinformationsdienste arbeiten nach unterschiedlichen Konzepten und mit sehr unterschiedlichem Leistungsumfang. So sind eine Reihe von spezialisierten Jugendinformationseinrichtungen vorzufinden, die ausschließlich Angebote der Jugendinformation unterbreiten. Diese Einrichtungen halten in der Regel komplexe Informations- und Beratungsangebote bereit und nutzen hierfür eine Reihe unterschiedlicher Formen und Medien. Häufig ergänzen diese Einrichtungen ihre Konzepte durch medienpädagogische und offene Angebote für Kinder und Jugendliche oder durch Seminare und Projekte. Andere Jugendinformationsdienste unterbreiten entsprechende Angebote neben anderen jugendhilflichen und / oder jugendkulturellen Angeboten. Bei diesen Diensten reduziert sich das Leistungsangebot häufig auf den Bereich der Information, eine umfassende Beratung wird nicht angeboten. (Quelle: "www.jugendinformation.org")

Deutsche Jugendinformationszentren (JIZe)


Im Gegensatz zu seinen europäischen Nachbarn (vor allem Frankreich, Spanien und Österreich) spielte die Jugendinformation in Deutschland lange Zeit eine untergeordnete Rolle, da sie eher als eine Teil von Beratungsdiensten oder Jugendarbeit gesehen wurde. Außerdem war Jugendarbeit immer schon ein kommunales Angebot (Stichwort Trägerschaft).

Einige JIZes treffen sich seit 1988 freiwillig zuerst in regionalen Arbeitsgruppen, so z.B. in Süd- oder Ostdeutschland, ab 1992 zu jährlichen gemeinsamen Arbeitstreffen auf der Bundesebene. Bis einschließlich 2004 lud der IJAB Internationale Jugendaustausch- und Besucherdienst der Bundesrepublik Deutschland e.V. (s.u.) als Träger der Koordinierungsstelle Jugendinformation (später Jugendserver) jährlich zu diesen bundesweiten Fachtagungen ein. Sie wurden immer gut besucht, weil sie den MitarbeiterInnen der Jugendinformationsstellen eine gute Gelegenheit zum fachlichen Austausch boten. An mehreren Arbeitstreffen nahmen auch KollegInnen der Jugendinformation aus Belgien, Frankreich, Österreich, Ungarn und den Niederlanden teil.

Eine Besonderheit der Jugendinformation in Deutschland ist sicherlich, dass es kein einheitliches System gibt. In den einzelnen Bundesländern oder Städten sind zu unterschiedlichen Zeiten in unterschiedlicher Trägerschaft und mit einem sehr unterschiedlichem Angebot Jugendinformationszentren entstanden. Die finanzielle Förderung dieser Zentren wurde auf der Landes- oder kommunalen Ebene gesichert. Mal ging die Initiative zur Gründung des Jugendinformationszentrum von einem Jugendring aus (München, Augsburg), mal von einer Initiative (Stuttgart),von einer Jugendbildungsstätte, wie in Bremen oder über das Jugendamt (Dresden). In Frankreich präsentieren sich beispielsweise die Jugendinformationszentren im ganzen Land unter einem einheitlichen Logo und Namen und mit einem einheitlichen Informationsangebot, das allerdings angefüllt wird mit lokalen Besonderheiten. Auf Grund der sehr unterschiedlichen Strukturen ist es nie gelungen ein einheitliches Jugendinformationssystem für ganz Deutschland zu schaffen. Im Bereich der virtuellen Jugendinformation wurde ein einheitliches Angebot unter http://www.jugendserver.de entwickelt, das aufgrund politischer Gründe 2005 in ein Jugendhilfeportal für Fachkräfte und dem http://www.netzcheckers.de Portal überführt wurde. Nach dem Auslauf des Jugendservers (www.jugendserver.de) gab es vom Bundesministeriums für die Entwicklung von neuen Arbeitsebenen eine finanzielle Unterstützung für 2 bundesweite Fachtagungen (2005/6) und 3 Arbeitstreffen zur Erarbeitung von Qualitätsstandards, Qualifizierung und Partizipation in der Jugendinformation. Die Ergebnisse sollen dazu im November 2006 vorliegen.

Geschichte

Seite 1967 gibt es in Deutschland Jugendinformationszentren. Das erste entstand in München. Kurz danach wurde der IJAB, als bundeszentrale Fachstelle für internationale Jugendpolitik, Jugendarbeit und Jugendinformation in Bonn gegründet. In den 1970er Jahren wurden weitere Jugendinfozentren in westdeutschen Großstädten installiert: Essen, Recklinghausen, Stuttgart, Hagen, Hamm, Münster, Augsburg, Nürnberg. Darüber hinaus gab es von Seiten der BEJ Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelischer Jugendferiendienste e.V., vorangetrieben von ihrem damaligen Geschäftsführer Jens-D. Kosmale, nach einer längeren Vorbereitungsphase den Versuch eine Informations- und Beratungsstelle ausschließlich für den Teilbereich der Jugendmobilität zu betreiben. Sie wurde schließlich 1985 mit finanzieller Unterstützung des BMFSFJ Bundesjugendministeriums als Modellprojekt im Europäischen Jahr der Jugend in Frankfurt/Main als intertreff in der Zeil betrieben. Allerdings gelang es nicht ein (auch finanziell) tragbares Konzept aller Beteiligten (u.a. Stadt Frankfurt und Jugendpfarramt) nach Auslaufen der europäischen Förderung zu entwickeln, so dass die Arbeit in der Mainmetropole eingestellt werden musste. Nach der Wende gelang es der BEJ jedoch in mehreren ostdeutschen Städten (Berlin, Halle, Leipzig, Oranienburg, Schwerin) neue Anläufe zu nehmen und das Konzept permanent weiter zu entwickeln, so dass es neben den Jugendinformationzentren in diversen Städten, die über die gesamte Bandbreite informieren, in Leipzig bis heute eine derartige Einrichtung gibt, die vor Ort und im Internet (http://www.ferienboerse.org) junge Leute zwischen 6 und 26 informiert und berät, die 'raus von zu Haus wollen. Neuer "Meinungsführer" im Bereich Jugendmobilität in Deutschland ist seit kurzem "eurodesk". Denn inzwischen lässt der IJAB alle Informationen aus diesem Bereich über die in seinem Haus sitzende und zur Hälfte aus deutschen und zur anderen Hälfte aus europäischen Mitteln finanzierte Deutschlandzentrale von eurodesk publizieren. Parallel zu dieser Entwicklung wurde in ganz Deutschland ein Jugendinformationsangebot entwickelt, welches möglichst viele jugendrelevante Themen abdeckt. Idee dabei ist, nicht nur Angebote über Reisen, Auslandsaufenthalte oder Ferienangebote bereit zuhalten, sondern allen Jugendlichen eine Teilhabe und Mitgestaltung an gesellschaftlichen Prozessen und die dafür benötigten Informationen zu ermöglichen.

Jugendinformationszentren in Deutschland

Chronologische Auflistung, Gründungsjahr, Name, Ort, Kurzbeschreibung der Aufgabe, Schwerpunkte und des Ziels, Aktueller Stand,Internetadresse

1991 wurde in Bremen das ServiceBureau in der Trägerschaft der Jugendbildungsstätte LidiceHaus [http://www.lidicehaus.de und mit finanzieller Unterstützung des Bremer Jugendsenators eröffnet. Ziel der Gründung war die Erhöhung und Förderung der internationalen Mobilität von Jugendlichen, Jugendverbänden und -einrichtungen. Dies geschieht durch vielfältige Beratungs- und Informationsangebote gegenüber der Zielgruppe (Bremische Jugendliche, auswärtige jugendliche Besuchergruppen, Eltern und Erziehungsberechtigten, ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen von Jugendverbänden, -initiativen, -einrichtungen und -institutionen sowie LehrerInnen).

Als Serviceleistung wurden MitarbeiterInnen durch Dienstleistungsangebote in ihrer (internationalen) Jugendarbeit unterstützt. In diesem Sinne erscheint beispielsweise bis heute regelmäßig alle zwei Monate der Infodienst MOBIL, werden Info- und Beratungstage, Fortbildungen und Fachveranstaltungen durchgeführt und der Katalog „Bremer und Bremerhavener Kinder- und Jugendreisen“ herausgegeben.

Auf Grund seiner Aktivitäten und Kompetenzen im Bereich der Jugendinformation ist das ServiceBureau 1996 vom Senator für Jugend in Bremen gebeten worden, ein virtuelles Jugendinformationssystem jugendinfo.de * für das Land zu entwickeln. Dieses Angebot, das selbstverständlich auch den Bereich der internationalen Jugendarbeit einschließt, ist im Laufe der nächsten Jahre zu einem erfolgreichen Informationsangebot für Jugendliche und MitarbeiterInnen ausgebaut worden. Seit Frühjahr 2005 ist das ServiceBureau in zentraler Lage in der Jugendherberge in der Bremer Innenstadt untergebracht, somit sind die Infoständer auch außerhalb der Bürozeiten erreichbar.

Der JugendInfoService Dresden unterbreitet in Trägerschaft des Jugendamtes Dresden seit 27. Mai 2000 ein umfassendes Informations- und Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche, Eltern und Multiplikatoren aus der Jugendhilfe. In einer engen Kooperation mit den Städtischen Bibliotheken Dresden fand der JugendInfoService seinen Sitz in der Jugendbibliothek „medien@age“ [http://www.medienetage-dresden.de im Herzen der Landeshauptstadt. Diese Kooperation ermöglicht einerseits eine inhaltliche Zusammenarbeit im Interesse der Jugendlichen und andererseits einen niederschwelligen Zugang zu den Informations- und Beratungsleistungen, da hier keine klassische Beratungsstellensituation gegeben ist.

Ziel des Handelns der MitarbeiterInnen des JugendInfoService Dresden ist die Förderung der Handlungs- und Bewältigungskompetenzen der o. g. Zielgruppen vor allem in sozialen Fragen und Problemsituationen. Die Verwirklichung dieses Zieles erfolgt durch Aufklärung und Beteiligung der Adressaten sowie durch die Förderung der Vernetzung zwischen sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Institutionen. Das Team lässt sich dabei vom Prinzip eines unabhängigen und kompetenten Handelns leiten und garantiert die Aktualität und Seriosität aller bereitgestellten Informationen.

Neben der persönlichen, telefonischen und Online-Beratung hält der JugendInfoService für seine Zielgruppen drei Internetportale bereit. Kinder und Jugendliche finden Informationen im „Jugendserver Dresden“ Für Eltern hält das „ElternWeb Dresden“ * ein Informations- und Vernetzungsangebot zugleich. Die MitarbeiterInnen des JugendInfoService Dresden sind persönlich, telefonisch und per E-Mail sechs Tage je Woche erreichbar. Sie beantworten alle Anfragen innerhalb von drei Werktagen.

Virtuelle Jugendinformationsangebote

Chronologische Auflistung, Gründungsjahr, Name, Ort, Kurzbeschreibung der Aufgabe, Schwerpunkte und des Ziels, Aktueller Stand, Internetadresse

1993. Im Juni nahm die damalige Bundesministerin für Frauen und Jugend, Dr. Angela Merkel das erste InfoMax-Gerät im Jugendgästehaus Bonn-Venusberg in Betrieb. InfoMax als Projekt des deutschen Jugendherbergswerk beinhaltete u.a. Informationen zur Region, Jugendherbergsnetz, Fahrpläne der Deutschen Bahn, Fakten über andere Ländern und insbesondere für junge Menschen zugeschnitte Informationen, wie Jugendnachrichten oder Jugend- und Lebensberatung. In dem Projekt wurde Ansätze, die auch noch heute ihre Gültigkeit in der Jugendinformation haben, zum ersten Mal elektronisch umgesetzt.

- InfoMax orientierte sich an den Frageinteresse der Jugendliche

- Das System muss für jedermann kostenlos und zu jeder Zeit erreichbar sein

- Für Mitarbeiter vor ort pflegeleicht und praktisch ohne Wartungsarbeit auskommen

- Es muss für technische Konstruktionen zukunftsoffen sein

- Es muss leicht und jugendgerecht bedienbar sein.

- Die sprachliche Ausgestattung und vom technischen Design her ist es international ausgelegt.

Schon damals wurde formuliert: „ Ziel ist es dabei die Entwicklung einer möglichen einheitlichen Struktur bei Einbeziehung aller Aktivitäten in diesem Bereich, damit die Jugendinformation von allen Ansätzen profitiert und gemeinsame Standards entwickelt“ Genauso steht in der Dokumentation „InfoMax“-Multimediales Informationssystem“ (1994) des Deutsches Jugendherbergswerk in den Texten u.a. von Franz Urhahn auch weitere Arbeitsgrundsätze nach denen immer noch in der Jugendinformationen gesucht wird.

- Nicht dieselbe Information zwei oder mehrmals recherchiert werden muss

- Ein hohes allgemeines Informationslevel erreicht wird, damit Beratung an verschiedenen Orten von gleich guter Qualität ist

- Informationen in weitere Känale eingespeisst werden können, um eine mögliche große Zielgruppe zu erreichen.

- Die Verwaltung der Daten systematisiert und nach unterschiedlichen Anfragen und Bedürfnissen ausgewertet werden können.

- Ein Rückfluss und Feedback von Informationen möglich ist.

- Eine Effizienzsteigerung durch schnelle Recherche, präziere Angaben, größere Informationstiefe erreicht wird.

Wie ist es dann mit InfoMax weitergegangen?

1995: Die Seite www.spinnenwerk.de wurde 1995 ins Netz gestellt. Es ist eine Internet-Plattform für und über junge Menschen in der Stadt Berlin. Neben der „Jugendarbeit„ gibt es einen eigenständigen Bereich "Jugend von Berlin" für Kinder und Jugendliche. Jugendliche und Jugendeinrichtungen können einen direkten Zugang für das Ablegen ihrer Informationen bekommen.

1996: Im Dezember geht der Bremer Landesjugendserver www.jugendinfo.de * ans Netz. Dieser wendet sich an Jugendliche, Multiplikatoren der Jugendarbeit und andere erwachsene Bezugspersonen und unterstützt Jugendliche in ihrem Informations- und Mitteilungsbedürfnis und stellt ihnen unter jugendinfo.de ein Kommunikationsforum zu jugendrelevanten Themen aus Alltag, Bildung und Politik bereit. Über die Jahre wurde der Jugendserver kontinuierlich weiterentwickelt und wird seit 2001 mit einem Content Management System (CMS) * betrieben.

1996: In Sachsen beginnt die AGJF Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e.V. mit dem Projekt „Kontakt- und Servicebüro“. Dadurch wird ein Neuanfang gewagt, welcher schließlich zu einem landesweiten wirkenden Jugendserver führt, welcher unter Federführung des Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. von diversen landesweiten Trägern der Jugendarbeit betrieben wird. Zielgruppen dieses Informationssystems, welches Kooperationen zwischen verschiedenen Jugendinformationsdiensten ermöglicht, sind vorwiegend Multiplikator/inn/en der Kinder- und Jugendarbeit, in zunehmendem Maße auch Kinder und Jugendliche selbst. Weitere Angebote sind das „infofax Sachsen“ *" target="_blank" >sowie einige vorwiegend virtuelle Jugendinformationsangebote, so in Dresden, Leipzig und zeitweilig in Chemnitz. In Dresden befindet sich der „JugendInfoService“ [http://www.jugendinfoservice.de der Stadt, welcher in enger Zusammenarbeit mit der Jugendbibliothek der Stadtbibliothek Dresden von einem Team des Jugendamtes betrieben wird.

1999: http://www.jugendserver-hamburg.net/ Den Hamburger Jugendserver gibt es seit 1999. Er wird vom Jugendinformationszentrum Hamburg betrieben. Träger des JIZ und des Jugendservers ist die Freie und Hansestadt Hamburg. Ziele und Aufgaben sind sicher ähnlich wie in den anderen Bundesländern, jedoch werden dazu keine genauen Angaben gemacht. Der Jugendserver wird schon mehrere Wochen überarbeitet und ist zurzeit nicht erreichbar.

1999: Am 20. November 1999 startete der Jugendserver Mecklenburg-Vorpommern http://www.jugend.inmv.de. Gleichzeitig wurden von 1999-2001 ca. 150 Jugendeinrichtungen in M-V über das Programm "Jugend ans Netz" der Stiftung Demokratischen Jugend und dem Sozialministerium M-V mit Computertechnik ausgestattet.www.jugend.inmv.de ist der Jugendserver des Landesjugendringes Mecklenburg- Vorpommern e.V. mit Sitz in Schwerin. Der LJR ist Betreiber der website und wird vom Land Mecklenburg- Vorpommern unterstützt. Den Server gibt es seit 1999. Diese Website versteht sich als Plattform und Informationsquelle aller im LJR zusammengeschlossenen Jugendverbände des Landes Mecklenburg- Vorpommern. Ziele sind dabei: Arbeitsgemeinschaft der Landesjugendverbände zu sein; Mitwirken an Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in Mecklenburg- Vorpommern; Interessenvertretung gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit; Jugendarbeit in Mecklenburg- Vorpommern mitzugestalten und Ressourcen der Mitglieder zu bündeln.

1999:Der Verein „YouBe - Jugend und Beruf Region Hannover Online e.V.“ http://www.yoube.de/ betreibt seit 1999 ein Internetportal für junge Menschen in der Region Hannover.Die jetzige Website ist am 21.März 2006 online gestellt worden.Der Verein ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Er ist gemeinnützig, unabhängig und unparteilich. Gefördert wir der Verein von der Landeshauptstadt Hannover mit einem Sachkostenzuschuss, sowie von der Region Hannover mit einem kostenfreien Büroraum.Die Mitarbeiter von "YouBe" bieten leider keine Beratung an. Sie haben das Ziel die jungen User über eine große Bandbreite an Themen zu informieren, die sie auch interessieren.

2000: Im Februar ging die Datenbank ProMix mit den yellowsites.org das erste Mal online. Damit war ein Großteil der Jugendinitiativen und Träger aus den Neuen Bundesländern und Berlin im Internet zu finden. Seit Dezember 2004 ist die Datenbank ProMix, die sich an Kinder, Jugendliche, MultiplikatorInnen und Eltern richtet, unter www.promix-online.de * im Internet vertreten. Das Besondere: Dort hat inzwischen jede/jeder die Möglichkeit ihre/seine Daten in ProMix-Online kostenlos zu aktualisieren sowie neue Projekte und Angebote bundesweit sichtbar zu machen.

2000:Die Internetseite http://www.jugendinformation-augsburg.de geht im Mai 2000 ins Netz. Die Seite dient als zentrales Informationsmedium für die Jugendlichen aus Augsburg. Sie soll ihnen die Möglichkeit bieten, sich zu jugendrelevanten Themen schnell einen ersten Überblick zu holen. Die Seite ist als Erstinformation gedacht und des Weiteren sollen die verschiedenen Angebote des Stadtjugendrings nebeneinander präsentiert werden: a) Mitgliedsverbände b) Jugendinformation Augsburg c) Jugendhäuser d) Veranstaltungen/Aktionen des SJR(SJR Augsburg)

2001: Das Internetportal jugendnetz-berlin.de * ging am 25. September 2001 online und ist die Informations- und Kommunikationsplattform des gleichnamigen Landesprogramms und der Berliner Jugendarbeit. Ziele sind durch das Aufgreifen jugendpolitisch relevanter Themen die Lobby der außerschulischen Jugendarbeit zu verstärken, die Förderung der Kommunikation und Interaktion zwischen den ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen in den Berliner Bezirken, die Vernetzung bestehender Einrichtungen im Bereich der Jugendarbeit sowohl von freien als auch von öffentlichen Trägern sowie Impulse und Unterstützung für die qualifizierte Freizeitgestaltung Jugendlicher und für die Arbeit mit Jugendlichen zu geben. Seit Februar 2002 bietet jugendnetz-berlin.de kostenlos hochwertige Internetservices für Berliner Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen an. Der leistungsfähige Webserver stellt Domains zur Verfügung, Speicherplatz für Webseiten, Abwicklung von E-Mails und viele spezielle technische Dienste wie z. B. Datenbanken und Scriptunterstützung um selbst anspruchsvollste Webauftritte zu ermöglichen.

2001: Der Jugendserver Brandenburg (JSB) ging - gefördert durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und der Stiftung Demokratische Jugend - im Jahr 2001 in die Vollen. Jahre zuvor gab es bereits ein kleines und feines Vorläuferprojekt von Internetenthusiasten aus Bad Freienwalde. Der JSB ist eine virtuelle Plattform der Jugendinformation, die regelmäßige Newsletterdienste, Datenbanken zu Ausbildung, Praktika und Locations für junge Leute bietet sowie umfassende redaktionelle Beiträge zu jugendrelevanten Themen. Parallel zum zentralen Webangebot unter http://www.jugendinfo.com wurden 2001 landesweit Jugendeinrichtungen mit PCs ausgestattet, die ein erstes redaktionelles Standbein des JSB waren. Mit dem eigens für den Jugendserver entwickelten Redaktionssystem konnten diese Einrichtungen auch eigenständige Webprojekte realisieren bei gleichzeitiger Vernetzung mit dem JSB. Der Träger des JSB, die Landesarbeitsgemeinschaft Multimedia Brandenburg e.V. (http://www.lag-multimedia.de), führt bis heute begleitend medienpädagogische Fortbildungen und Workshops sowohl für Jugendliche als auch für Fachkräfte durch. Derzeit sollen in Brandenburg regionale Jugendmedienzentren entstehen, die auch Aufgaben der Jugendinformation übernehmen.

2001 wurde jugend.rlp.de, die Informations- und Kommunikationsplattform für Jugendliche im Gebiet RHEINLAND-PFALZ online geschaltet.* Sie wird betreut vom Institut für Medienpädagogik und Medientechnik, Landesfilmdienst Rheinland- Pfalz e.V. (Lokal – Global) dessen Sitz sich in Mainz befindet. Gefördert wird jugend.rlp.de vom Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend, Rheinland- Pfalz. Ihr Ziel besteht darin, in Kooperation mit lokaler Jugendarbeit Dienstleistungen zu erbringen und somit Jugendarbeit zu unterstützen. Sie sieht sich als Informations- und Kommunikationsinstrument der Einrichtungen und Organisationen der lokalen Jugendarbeit.

2001: Die Internetseite des aha-ravensburg bietet Jugendlichen Informationen von A wie Auslandspraktikum bis Z wie Zivildienst. Die Einrichtung hat ihren Sitz im Ravensburger Kornhaus, wo sich über 70.000 Jugendliche, Eltern und Multiplikatoren in den vergangenen fünf Jahren über alle Bereiche des Themenfeldes "Jugend" informiert haben. Seit 2001 ist das "aha" auch im Internet präsent. Finanzträger des Projektes sind je zur Hälfte die Stadt Ravensburg und der Landkreis Ravensburg. Getragen wird das "aha" von einem Team aus Jugendlichen und Erwachsenen. Ziel ist es, den Nutzern neben der Inforecherche im Netz auch die verschiedenen Formen der Kommunikation, das Chatten und E-Mailen nahe zu bringen. Sie sollen so das Internet als Kommmunikationsmittel für sich entdecken und erproben. Weitere Bestandteile der Internetseite www.aha-ravensburg.de sind beispielsweise ein Veranstaltungskalender und eine Jobbörse für Jugendliche und junge Leute.*

2001: Der Jugendserver-Saar ist ein Projekt des Landesjugendring-Saar e.V und ist seit dem 19.09.2001 online. Verantwortlich für das Gesamtangebot ist der Vorstand des Landesjugendring Saar. Der Jugendserver bietet Informationen mit saarländischem Bezug einerseits für Jugendliche und andererseits für Leute, die in der Jugendarbeit sowie Jugendhilfe tätig sind sowie Beratungen und Schulungen rund ums Internet

2002: Die Seite mondkugel.de * wurde im Februar 2002 online gestellt. Die Stadt Naumburg, die auch Träger der Seite ist, vermittelt so Jugendinformationen an die einheimischen Jugendlichen . So hat sich die Stadt das Ziel und die Aufgabe gesetzt, präventive und aufklärende Bereiche abzudecken. Darüber hinaus dient sie dem Aufzeigen und der Präsentation von (Freizeit-)Angeboten in der Region für die Jugendlichen.

2003: Im Dezember 2003 wurde der jugendserver-niedersachsen.de * ins Netz gestellt. Die Seite ist das niedersächsische Informations-, Kommunikations- und Kooperationsportal für Jugendarbeit und interessierte Jugendliche. Sie bietet allen Interessierten die Möglichkeit, über Themen aus ihrer Arbeits- und Lebenswelt zu kommunizieren sowie Adressen, Veranstaltungen, Themen und Informationen zu veröffentlichen. Das inhaltliche Spektrum reicht von Lebenswelt- orientierte Themen von und für Jugendliche über jugendpolitische Informationen bis hin zu Informationen, Materialien und Gesetzen für JugendarbeiterInnen. Besonders wichtig bei einer Seite die ein gesamtes Bundesland informiert, ist die Adressen- und Veranstaltungsdatenbank, die über aktuelles aus sämtlichen niedersächsischen Landkreisen berichtet. Geschützte Teamräume und Foren ergänzen das Angebot. Des Weiteren können Initiativen, Projekte, Organisationen aus der Jugendarbeit frei von Kosten das Redaktionssystem des Jugendservers Niedersachsen für ihre eigene Online-Präsenz nutzen. Ziel des Projektes ist es, die Jugendarbeitslandschaft abzubilden, zu vernetzen und weiter zu qualifizieren.

2002/2003: Das Internetportal Lambda-nrw.de startete im Jahr 2002/2003 und bietet seitdem eine Informations- und Kommunikationsplattform für junge Schwule und Lesben. Ziel des Jugendservers ist, junge Schwule und Lesben sozialpolitisch zu informieren des Weiteren sollen sie ermutigt werden zu ihrer Homosexualität zu stehen. Der Landesverband "Jugendnetzwerk Lambda NRW e.V" hat zum 15.01.06 seinen Geschäftsbetrieb eingestellt. Die Landesstelle NRW wurde aufgelöst. Die neue www Adresse lautet : www.lambda-oneline.de. Ebenso gibt es auch eine neue E- Mail Adresse bgs.lambda-online.de.

2005: www.jiz-muenchen.de: Das Jugendinformationszentrum ist eine städtische Einrichtung in Trägerschaft des Kreisjugendring München-Stadt. Das JIZ verfolgt die Ziele, Jugendliche über alle Aspekte des privaten, gesellschaftlichen und politischen Lebens zu informieren. Dieses soll sie unterstützen, diese Teilaspekte ihres eigenen Lebens zu meistern, mit ihnen umzugehen und informiert zu sein. Ziel ist es auch, Personen wie Lehrer, Eltern etc. über die Jugendlichen zu informieren!

Die Jissa-Abteilung (www.jugend-lsa.de / JugendInfoSever Sachen Anhalt der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Sachsen-Anhalt stellt die Homepage zusammen und dann ins Netz. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, Angebote der Jugendarbeit im Land Sachsen-Anhalt zu publizieren, um besser und bestens zu informieren. JISSA bietet die Möglichkeit, gesammelte Informationen abzurufen, sowie eigene Informationen einzubringen und so allen Interessenten zugänglich zu machen.

Themenspezifische Jugendinformationen

www.praktikuss.de soll freie Praktikumsplätze besetzen, wie auch Praktikanten zu einem Platz verhelfen. Weiterführend geht es um wichtige Informationen fürs Praktikum, wieder einmal beidseitig. Diese Seite ergänzt das Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Demokratische Jugend, der AGJF Sachsen, des Kinder- und Jugendrings Sachsen, des Jugendinfoservice Dresden, der LKJ Sachsen-Anhalt e.V., dem jugendnetz-berlin.de, der LAG Multimedia Brandenburg, dem Jugendserver Spinnenwerk, der Servicestelle Jugendbeteiligung, dem ServiceBureau Internationale Jugendkontakte und des Landesjugendrings M-V e.V.

Das Internetportal des Bayrischen Jugendrings http://www.bjr.de/, der durch das bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus finanziert wird, will optimale Rahmenbedingungen für die Jugendarbeit in Bayern schaffen, erhalten und weiterentwickeln. Das Ziel ist ein gemeinsames Grundverständnis für die Prinzipien der Jugendarbeit, der Ehrenamtlichkeit und der Selbstorganisation junger Menschen sowie der Interessenvertretung in demokratischen Gremien. Tätigkeitsfeld ist die Beratung der Fachkräfte der Kommunalen Jugendarbeit und der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie Fortbildung dieser Zielgruppe. (Herausgeber / Verantwortung: Bayerischer Jugendring)

Regionale Netzwerke der Jugendinformation

Süd: Die großen Jugendinformationszentren in Süddeutschland haben sich 1997 zu einem regionalen Verbund zusammengeschlossen, um damit in ihrem direkten Umfeld eine Plattform zum fachlichen Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung zu ermöglichen. Ziel ist die gemeinsame Interessenvertretung, die praxisnahe Nutzung von Synergien und eine fachlich-konzeptionelle Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes Jugendinformation, sowie eine Qualifizierung / Fortbildung der in der Jugendinformationsarbeit tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Verbund zeichnet sich durch regelmäßig stattfindende Arbeitstreffen und einer jährlichen Fachtagung aus. Dies geschieht in enger fachlicher Kooperation und Förderung durch das Institut für Jugendarbeit Gauting der landeszentralen Fortbildungseinrichtung des Bayerischen Jugendrings (BJR [http://www.bjr.de), der Arbeitsgemeinschaft demokratischer Jugendorganisationen auf Landesebene. Im Verbund arbeiten bisher folgende Jugendinformationen zusammen: Cafe ABdate – Jugendinformationsstelle Aschaffenburg JIZ – Jugendinformationszentrum München *," target="_blank" >tip – Jugendinfo & Service Augsburg *.

Themen und Inhalte der Fachtagungen / Fortbildungen in Gauting

1997, 15. - 17. Dezember: Wissensmanagement - Begriffsklärung und Strategien im Umgang mit Informationen

1998, 20. - 22. April: Produkte, Zielgruppen und Zielerreichung in der Jugendinformation

1999, 25. - 27. Januar: Informationsmanagement, Qualitätsmanagement, Entwicklung eines gemeinsamen Klassifizierungssystems

2000, 26. - 28. Januar: Konzepte der Qualitätssicherung im Alltag von Jugendinformation "Von der Quantität zur Qualität"

2001, 14. - 16. März: Auswirkungen und Einfluss des Internets auf die Arbeit; Attraktive Selbstdarstellung und Präsentation der Arbeit in der Öffentlichkeit

2002, 06. - 08. Februar: "Zur Relevanz des Bildlichen in der Wahrnehmung von Jugendlichen - Wandlungen in der Aneignung von Wirklichkeit" - Prof. Dr. Franz Röll

2003, 19. - 21. Februar: Kundenorientierung in der Jugendinformation; Exkursion zu Bravo

2004, 03. - 05. März: Kommunikation am Telefon; Fachlicher Austausch mit dem Münchner Infofon

2005, 26. - 28. Januar: Qualifizierung in der Jugendinformation in Österreich; Schreibwerkstatt: "Wie präsentiere ich Informationen, dass Jugendliche hinschauen, sie lesen und verstehen

2006, 21. - 23. März: Standards der Jugendinformation aus der Sicht professioneller Qualitätssicherung und -entwicklung; Armut bei Kindern und Jugendlichen: Projektvorstellung Cashless München; Weiterentwicklung der Jugendinformation im nationalen Rahmen

Ost und Nord - das JaN-Ko-Netzwerk: Im November 1999 kamen die Infodienste der neuen Bundesländer auf Einladung der Stiftung Demokratische Jugend das erste Mal zusammen. Bei diesem Treffen nahm man teilweise zum ersten Mal andere Infodienste wahr. Es kam zu einem regen Austausch, da es ganz Neue auf dem Markt gab und schon so genannte "alte Hasen". Fast alle betrieben ihren Infodienst allein. Die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten vor Ort auszutauschen war gering. Darum wurde auf jenem ersten Treffen der Entschluss gefasst, sich von nun an regelmäßig und abwechselnd in den einzelnen Bundesländern zu treffen und zwischen den Treffen per Mailingliste zu kommunizieren. Es entwickelte sich die Kooperation noch weiter. So wurden gemeinsame Projekte durchgeführt; jeder stellte jedem seine Artikel mit Quellenangabe zur Verfügung. Contentaustausch war und ist das Hauptziel. Mittlerweile sind die technischen Systeme so weit ausgebaut, dass sie auch untereinander genutzt werden können. So kann ein anderer Jugendserver z.B. den Chat vom Jugendserver Brandenburg nutzen. Welche Vorteile ergeben sich darüber hinaus aus dieser Kooperation? - Zugang zu einer größeren Anzahl von aktuellen Informationen und damit die Möglichkeit, rascher auf Entwicklungen zu reagieren - Intensiverer Erfahrungsaustausch (z.B. über Arbeitsmethoden zur Erreichung der Zielgruppen, neue Trends im Bereich der Jugendinformation) - Steigerung der Effizienz und der Qualität der Arbeit durch den Austausch - Mögliche Zusammenarbeit in regionalen oder überregionalen Projekten - Gemeinsame Ideen zur Umsetzung im “Arbeitsalltag”

Mittlerweile gibt es durch die Bundesinitiative "Jugend ans Netz" JaN-Ko als Informations- und Kommunikationsnetzwerk. JaN-Ko unterstützt die regelmäßigen Treffen, vertritt die Interessen der Jugendinfodienste auf Landes- und Bundesebene und bestückt die Partner regelmäßig mit Informationen aus den Ländern und der Bundesrepublik. Das Netzwerk der Infodienste ist offen und jeder, der Lust hat, kann an den Treffen teilnehmen. Dabei ist man nicht nur auf die neuen Bundesländer beschränkt. Zwar gibt es zusätzlich auch bundesweite Treffen, aber es hat sich gezeigt, dass sich in kleinen Netzwerken, die räumlich nicht so weit auseinanderliegen, für die tägliche Arbeit mehr bewegen lässt. Bei den bundesweiten Veranstaltungen, holt man sich Ideen und Anregungen.

In dem sogenannten Jan-Ko Netzwerk treffen sich in der Regel die Jugendinformationsdienste aus den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen. Unter anderem wird die Seite für Praktikumsstellen im sozialen Bereich (*) von dem Netzwerk gepflegt.

Bundesweite Tagungen

Frühjahr 1992, Deutscher Jugendhilfetag in Hamburg: Das Bremer ServiceBureau Internationale Jugendkontakte veranstaltet gemeinsam mit der Jugendbildungsstätte LidiceHaus eine Podiumsdiskussion zum Thema Jugendinformation. Als Grundlage für die Diskussion wurde das Gutachten des BBJ-Consults "aus dem Kühlschrank" geholt. BBJ-Consult war vom Bundesjugendministerium noch vor der Wende beauftragt worden ein Gutachten über die Möglichkeit eines bundesweiten Jugendinformationsangebots zu erstellen. BBJ-Consult schlug eine, dem französischen Modell sehr ähnliche, zentrale Struktur vor .... bei der der damals allmächtige DBJR nur eine untergeordnete Rolle spielte. Das Gutachten verschwand in den Kühlschrank, denn es war mit seinem vorgeschlagenen Finanzvolume von ca. € 42.500 Mio nach der Wiedervereinigung Deutschlands nicht mehr finanzierbar. In Hamburg wollte der DBJR sich mit der Vertreterin von BBJ-Consult erst gar nicht an den Tisch setzen und entsandte lediglich einen Vertreter des Berliner Jugendrings. Die anwesenden VertreterInnen des Bundesjugendministeriums, Jugendrings, BBJ-Consult, etc. diskutierten intensiv mit dem Publikum über den Förderbedarf der Jugendinformationsstellen. Letztendlich ist als positives Ergebnis dieser Podiumsdiskussion vor allem zu erwähnen, dass die VertreterInnen der Jugendinformationsstellen in Deutschland dort erste Absprachen zu zukünftigen Arbeitstreffen verabredet haben.

1992, 03. - 05. Oktober: In der Jugendbildungsstätte LidiceHaus Bremen wurde wiederum vom ServiceBureau das erstes bundesweite Arbeitstreffen mit dem Ziel "sich gegenseitig über Arbeitsansätze und Rahmenbedingungen zu informieren, über die Weiterentwicklung zu diskutieren und erste Ansätze gemeinsamer Kooperation bzw. einer Arbeitsteilung zu skizzieren".

1993, 08. Juni: Zweite Arbeitstagung "Jugendinformation" in Kassel.

1993, 19. - 21. November: Die 3. Tagung im Jugendinformationszentrum Essen behandelte das Thema "Jugendinformation in Deutschland und Möglichkeiten zur europäischen Zusammenarbeit". Vertreter von Eryica nehmen erstmal an dieser Tagung teil. Erste Querelen entstehen zwischen Jugendinformationsstellen und dem DBJR, nachdem die Forderung nach Einrichtung einer Koordinierungsstelle für alle Jugendinformationsarbeit in Deutschland erhoben wird.

1994, 10. - 11. Mai: In der Bonner Jugendherberge - Venusberg findet eine Fachtagung des DJH (Träger des damaligen virtuellen Jugendinformationssystem "InfoMax") zur Jugendinformation statt. Mit dem InfoMax präsentiert Franz Urhahn, einer der "Väter" der deutschen virtuellen Jugendinformation zum ersten Mal ein online Jugendinformationssystem. InfoMax-Geräte werden in mehreren deutschen Jugendherbergen und anderen von Jugendlichen frequentierten Orten, wie der FUB Freizeit- und Begegnungsbörse der BEJ in Halle/Saale aufgestellt.

1994. 29. April - 01. Mai: In Stuttgart findet die 4. Tagung "Jugendinformation in Deutschland" statt. Die Tagung wird begleitet von heftigen Kontroversen, insbesondere zwischen den Vertretern der ostdeutschen Jugendinformationsstellen und dem DBJR über die Trägerschaft der Koordinierungsstelle Jugendinformation.

1994, 16. - 18. September: Auf der 5. Tagung in dem Friedrich-Spee-Haus in Berlin-Biesdorf wurde das Thema "EDV-Vernetzung der Jugendinformationsstellen und Fortbildungsbedarf bearbeitet. Thomas Müller vom Jugendinformationszentrum AHA aus Vorarlberg/Österreich erläutert den Anwesenden erste Qualitätsstandards und Standardisierungsmethoden für die Jugendinformation.

1995, 17. - 19. November: Die 6. Fachtagung stand unter der Thematik "Jugendinformation". Sie fand im Sporthotel Weißensee in Berlin statt.

1996, 30. April - 02. Mai: Die 7. Fachtagung stand unter dem Thema "Inhaltliche Vernetzung der Multiplikatoren in der Jugendinformationsarbeit - Computergestützte Jugendinformation" und fand im Institut für Jugendarbeit des Bayerischen Jugendrings in Gauting statt.

1996, 13. - 15. Dezember: Die 8. Fachtagung Jugendinformation stand unter dem Tagungsthema "Digital-global-Jugendinformation 2000". Sie fand zum zweiten Mal im LidiceHaus Bremen statt.

1997, 14. - 16. März: "Jugendinformation in Schule und außerschulische Jugendarbeit" war das Thema der Fachtagung in Erfurt.

1997, 07. - 08. November: In Köln war das Thema "Jugendinformation in Netzen". Ort: Kommunikations- und Medienzentrum Komed.

1998, 20. - 22. November: "Jugendinformation goes 2000" fand in der Akademie Remscheid statt.

12. bis 14. November 1999: Bundesweite Fachtagung "Zukunft mitgestalten - Jugendinformation online: jugendserver.de" in Berlin – Online-Schaltung des Jugendservers am Freitag 12. November 1999 um 20.00 Uhr; Ort: Deutsches Technik Museum Berlin – keine Dokumentation. Tagung im FEZ Kinder- und Jugendfreizeitzentrum Wuhlheide

2000, 24. - 26. November: In Weil der Stadt wurde auf Fachtagung "Jugendinformation für Jugendliche: www.jugendserver.de" das Thema bearbeitet. Die Tagung fand in der Landesakademie für Jugendbildung statt. Keine Dokumentation

2001, 09. - 11. November: In Aachen ging es um die Thematik "Internet und Partizipation". Keine Dokumentation

2002, 08. - 10. November: Im Kinder- und Jugendmuseum München ging es unter der Fragestellung "mit dem Strom schwimmen …?" um Chancen und Grenzen der Jugendinformationen via Internet. Auf den Seiten 25 bis 33 der Ausgabe 12/2002 der Zeitschrift "CORAX" * wird über diese Tagung berichtet. Onlne Dokumentation auf www.jugendserver.de.

2003, 28. - 29. April: Frankfurter Tagung der Jugendserver der Länder und des Jugendservers des Bundes und der Länder. Tagungsort war die Sportschule und Bildungstätte Frankfurt.

2003, 07. - 09. November: Im Medienkulturzentrum Pentacon in Dresden wurde sich zum "Bildungsauftrag der Jugendinformation" getroffen. Es ging um die Möglichkeiten der Kooperationen von Jugendinformation und Schule. Eine Dokumentation der Tagung findet sich im virtuellen Archiv der Zeitschrift "CORAX" unter *.

2004, 22. - 24. November: In der Berliner "Alten Feuerwache" wurde unter dem Motto "Jugendinformation 2004: Bestandsaufnahme und Ausblick" getagt. Die Veranstaltung wurde am Rande der Netdays Berlin durchgeführt. Wesentliche Beiträge finden sich im Netzauftritt der Zeitschrift "CORAX" hier * und www.jugendserver.de

2005, 04. - 06. November: "Neue Impulse für die Jugendinformation" war der Titel für die Fachtagung in der Europäischen Jugendbildungsstätte Weimar (EBJW).

2006, 30.- 31. Mai in Bonn-Röttgen treffen sich die drei Arbeitsgruppen " Qualitätsentwicklung" "Partizipation" und "Aus-und Weiterbildung" zu einem Arbeitstreffen. Im Vorfeld hat sich jede AG schon einmal separat getroffen. Die dort erarbeitenten Ergebnisse sollen auf dieser Tagung der Gesamtgruppe vorgestellt werden.

Literatur


  • 1994 InfoMax“ –Multimediales Informationssystem“, Deutsches Jugendherbergswerk
  • 1995 Projekte, Konzepte, Ideen - Thema Jugendinformation, Jugendstiftung Baden-Württemberg und der Stiftung Demokratische Jugend Berlin.
  • Februar 1996 Reihe Materialien Nr. 0: Modellprojekt „Koordination der Jugendinformationsangebote“
  • November 1996 Reihe Materialien Nr. 1: Grundsatzpapier Jugendinformation - Ziele, Inhalte, Aufgaben und Standards - Beschluß der 69. Vollversammlung des Deutschen Bundesjugendrings am 23./24. Oktober 1996 in Berlin
  • Reihe Materialien Nr. 2.1.. Adressen Jugendinformationsangebote in der Bundesrepublik Deutschland Stand: 17. November 1998
  • Reihe Materialien: Nr. 2.2. Adressen Jugendinformationsangebote international Stand: 31. Juli 1998
  • Februar 1997 Reihe Materialien Nr. 3. Modellprojekt „Koordination der Jugendinformationsangebote“ - Zwischenbericht
Berichtszeitraum 1. Dezember 1995 bis 31. Dezember 1996
  • November 1997 Reihe Materialien Nr. 4.: Jugendinformation 2000 - Fachtagung „Digital, global - Jugendinformation 2000“ von 13. bis 15. Dezember 1996 in Bremen - Dokumentation
  • Februar 1998 Reihe Materialien Nr. 5: Kinder- und Jugendschutz im Internet - (un)möglich?
  • April 1997 Buch "Wege durch den Infodschungel"
Dieses Handbuch zum Einstieg in die neuen Kommunikationstechniken bietet sowohl grundlegende theoreti-sche Informationen als auch praxisorientierte Hilfestellung. Ein Großteil der Grundlagentexte fußt auf Beiträgen, die anlässlich der ersten Fachtagung der Koordinierungsstelle Jugendinformation, die zum Thema „Inhaltliche Vernetzung der Multiplikatoren in der Jugendinformationsarbeit - Computergestützte Jugendinformation“ vom 30. April bis 2. Mai ‘96 in Gauting stattfand, gehalten wurden. Darüber hinaus findet Ihr hier eine praxisnahe Einführung zum Umgang mit den neuen Kommunikationstechniken (Internet, Mailboxen etc.), einen Glossar mit den wichtigsten Grundbegriffen und eine ausgewählte Literatur- und Adressenliste. Die Vorstellung von zahlreichen konkreten Projekten der computergestützten Jugendinformation bietet vielseitige Anregungen zur Entwicklung eigener Projektideen. VOTUM Verlag/Münster, Preis: 34,80 DM

  • Bonn, 1999 Schiftenreihe Nr. 31, Deutscher Bundesjugendring: Koordinierungsstelle Jugendinformation - Abschlussbericht (noch zu bestellen auf www.dbjr.de, Publikationen):
Vorgeschichte und Texte Dokumentationen der Fachtagungen "Inhaltlichte Vernetzung der Multiplikatoren in der Jugendinformationsarbeit - Computergestützte Jugendinformation" vom 30. April bis 2. Mai 1996 in Gauting "Digital -Global - Jugendinormation 2000" vom 13. bis 15. Dezember 1996 in Bremen "Jugendinformation in Schule und außerschulischer Jugendarbeit" vom 14. bis 16. März 1997 in Erfurt "Jugendinformation in Netzen" vom 7. bis 8. November 1997 in Köln "Ob Online oder Offline: Jugendinformation goes 2000!" vom 21. bis 23. November 1998 in der Akademie Remscheid Jugendinformation in Europa (ERYICA/EUrodesk) u.v.m.

  • 2001 In "Sozialarbeit Online" Oliver Poseck, "Wissen, was Sache ist -Das Bremer Informationssystem jugendinfo.de" Markus Gerstmann. Luchterhand Verlag, Neuwied

Weblinks


Weblinks zu bundes- bzw. landesweit tätigen Institutionen

Bundesweit:
  • http://www.eurodesk.de
  • http://www.ijab.de
  • http://www.netzcheckers.de (Jugendportal der Bundesinitiative 'Jugend ans Netz')

Landesweit:

  • Bayern: http://www.bjr.de (Bayerischer Jugendring)
  • Baden-Württemberg: http://www.jugendnetz.de (Landesjugendserver)
  • Berlin: http://www.spinnenwerk.de (Jugendserver Spinnenwerk - Erster Jugendserver im WWW (Mai 1995))
  • Berlin: http://www.jugendnetz-berlin.de (Portal der Berliner Jugendarbeit)
  • Brandenburg : http://www.jugendinfo.com (Landesjugendserver für das Land)
  • Brandenburg: http://www.lag-multimedia.de (Träger Landesarbeitsgemeinschaft Multimedia e. V.)
  • Bremen: http://www.jugendinfo.de (Landesjugendserver für das Land)
  • Mecklenburg-Vorpommern: http://www.jugend.inmv.de (Landesjugendserver für das Land)
  • Sachsen-Anhalt: http://www.jugend-lsa.de oder http://www.jissa.de (Landesjugendserver für das Land)
Und sonst:
  • http://www.ferienboerse.org (Jugendmobilitätsinformation und -beratung)
  • http://www.promix-online.de (ProMix-Online - Eine Findemaschine für den Durchblick im Jugendbereich)
  • http://www.praktikuss.de (bundesweite Praktikumsbörse für den sozialen Bereich)

  • http://www.jugendserver.de ("Das Projekt „Jugendserver“ ist Ende 2004 nach sechsjähriger Laufzeit beendet worden. Es soll abgelöst bzw. weiterentwickelt werden zu einem Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe, das im Verlaufe des Jahres 2005 unter neuer Adresse, aber auch noch über diese Domain erreichbar, online gegangen ist.")

Weblinks zu kommunalen Jugendinformationsangeboten und -zentren in Deutschland

Hier eine Auswahl guter Seiten (natürlich unvollständig), alphabetisch nach Städten geordnet

Europäische Jugendinformation

Die Europäische Kommission überreichte am 21. November 2001 das Weißbuch über die Jugend "Neuer Schwung für die Jugend Europas" den nationalen Regierungen und stellte es der Öffentlichkeit vor. Das Weißbuch beinhaltet sowohl die Vorschläge der Jugendlichen als auch die der EU-Kommission. Eingegangen sind auch die Vorschläge der Bundesregierung für eine Kinder- und Jugendpolitik in der Gemeinschaft. An folgenden Prioritäten soll die Jugendpolitik der EU-Kommission künftig ausgerichtet sein: Partizipation und Information der Jugendlichen, Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Beachtung der Jugendpolitik als Querschnittsaufgabe und Freiwilliges Engagement junger Menschen.

Weblinks zu europaweit tätigen Institutionen

  • http://www.eryica.org (European Youth Information and Counselling Agency)
  • http://www.eurodesk.org eurodesk ist ein europäisches Informationsnetzwerk mit Nationalagenturen in 27 Ländern und über 600 weiteren regionalen Servicestellen. Ziel des Netzwerkes ist es, Jugendlichen und Multiplikatoren der Jugendarbeit den Zugang zu Europa zu erleichtern. Vielfältige Informationen zu den Themen Jugend, Bildung, Ausbildung, Mobilität etc. sollen helfen, von einem zusammenwachsenden Europa zu profitieren und Chancen und Möglichkeiten grenzübergreifender Aktivitäten zu nutzen. Alle deutschen eurodesk Partner sind über die Seite http://www.eurodesk.de erreichbar.

Weblinks zu Jugendinformationszentren im europäischen Ausland

(Sites in der jeweiligen Landessprache - alphabetisch nach Städten geordnet)
  • Athen: http://www.neagenia.gr - General Secretariat for Youth
  • Brüssel: http://www.inforjeunes.be - Infor Jeunes
  • Dublin: http://www.youthquest.ie - YouthQuest
  • Helsinki: http://www.alli.fi ALLIANSSI - Suomen Nuorisoyhteistyö Alliansi
  • Lissabon: http://www.sej.pt - IPJ - Instituto Portguês da Juventude
  • London: http://www.nya.org.uk NYA -National Youth Agency
  • Madrid: http://www.mtas.es/injuve - INJUVE, Instituto de la Juventud
  • Paris: http://www.cidj.asso.fr CIDJ - Centre d'Information et de Documentation Jeunesse
  • Reykjavík: http://www.hitthusid.is - Hitt Husid
  • Rom: http://www.comune.jesi.an.it/informagiovani - Agenzia Centrale dei Servizi Informagiovani
  • Wien: http://www.wienxtra.at - WienXtra Jugendinfo

Jugendhilfe | Jugend und Medien

 

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