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Wappen Karte
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Wappen_at_judenburg.jpg map at judenburg.png
Basisdaten
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Bundesland: Steiermark
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Politischer Bezirk: Judenburg (JU)
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Fläche: 13,22 km²
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Geografische Lage:
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Höhe: 737 m ü. NN
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Einwohner: 10.349 (Stand 2004)
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Postleitzahl: 8750
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Vorwahl: 03572
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Gemeindekennziffer: 6 08 06
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Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptplatz 1
8750 Judenburg

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Offizielle Website: www.judenburg.at
Politik
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Bürgermeisterin: Grete Gruber(SPÖ)
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Gemeinderat (2005)
(31 Mitglieder)
6 ÖVP, 23 SPÖ, 1 FPÖ,
1 KPÖ
Judenburg ist eine Bezirkshauptstadt im österreichischen Bundesland Steiermark mit ca. 10.349 Einwohnern (Stand 2004).

Geografie


Geografische Lage

Judenburg liegt auf einer Seehöhe von 737 m am Rande des Aichfeldes, einem weiträumigen Tal der Alpen.

Stadtgliederung

Die Stadtgemeinde gliedert sich in die Katastralgemeinden Judenburg, Tiefenbach und Waltersdorf.

Eingemeindungen

1940 wurde ein Teil der Gemeinde Murdorf eingemeindet, 1963 die Gemeinde Waltersdorf.

Nachbargemeinden

Von Norden, im Uhrzeigersinn:

Geschichte


Judenburg_stadtturm.jpgDie erste urkundliche Erwähnung als Judinburch stammt aus dem Jahr 1074. Judenburg erhielt 1224 die Stadtrechte, und wuchs im 13. und 14. Jahrhundert zu einem überregional bedeutenden Handelszentrum heran, das Handel unter anderem mit Venedig trieb. Aus dieser Zeit stammt auch die heute noch gut erhaltene historische Altstadt. Heute ist Judenburg eine Industrie- und Handelsstadt und verfügt im schulischen Bereich unter anderem über ein Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium sowie eine Handelsakademie.

Wahrzeichen von Judenburg ist der knapp 76 Meter hohe Stadtturm, der einen wunderbaren Rundblick über das Aichfeld bietet. Mit dem Bau wurde im 15. Jahrhundert begonnen. Ursprünglich wurde er als Glockenturm für die benachbarte Stadtpfarrkirche St. Nikolaus gebaut, die keinen eigenen Kirchturm besitzt. Er diente aber auch als Wachturm in Bezug auf Brände, die bis ins 19. Jahrhundert hinein sowohl die Stadt als auch den Turm selbst heimsuchten. Sein heutiges Aussehen erhielt der Stadtturm nach dem letzten Großbrand im Jahr 1840.

Während der Herrschaft des Nationalsozialismus gab es Bestrebungen, den Namen der Stadt, der aufgrund des Worts Jude/Juden als untragbar angesehen wurde, zu ändern. Die Diskussion darüber wurde allerdings bis auf nach dem (von den damaligen Machthabern erhofften) siegreichen Kriegsende verschoben.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, 1945, wurde in Judenburg ein DP-Lager eingerichtet für jüdische so genannte "Displaced Persons". Außenlager existierten in den Ortsteilen Dietersdorf, Liechtenstein, Kobenz und Murdorf.

Wirtschaft und Infrastruktur


Laut Arbeitsstättenzählung 2001 gibt es 578 Arbeitsstätten mit 6.060 Beschäftigten in der Gemeinde sowie 1.799 Auspendler und 3.840 Einpendler. Es gibt 41 land- und forstwirtschaftliche Betriebe (davon 16 im Haupterwerb), die zusammen 3.791 ha bewirtschaften (Stand 1999).

Politik


grub.jpg Der Gemeinderat besteht aus 31 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2005 aus Mandataren der folgenden Parteien zusammen:

Die SPÖ stellt mit Grete Gruber die Bürgermeisterin.

Söhne und Töchter der Stadt


Literatur


Johann ANDRITSCH: Stadtchronik Judenburg. Judenburg 1989

Weblinks



Ort in der Steiermark

Judenburg | Judenburg

 

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