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Jotunheimen Glittertind 1975.jpg Jotunheimen ist der Name des höchsten Gebirges in Norwegen und damit in ganz Skandinavien und bedeutet übersetzt Heim der Riesen. Der Name wurde 1862 von dem Dichter Aasmund Olavsson Vinje geprägt, inspiriert durch die Mythologie und die wilde Landschaft der Gegend. Jotunheimen ist der höchste Teil der Skanden und liegt zwischen dem Sognefjord im Westen und Valdres im Osten und somit in den Fylken Sogn og Fjordane und Oppland.

Landschaft


Die Landschaft ist mit schroffen Gipfeln, Gletschern und vielen Trogtälern stark eiszeitlich geprägt. Mit dem 2.469 m hohen Galdhøpiggen und dem 2.464 m (mit Gletscherhaube) bzw. 2.452 m (ohne) hohen Glittertind liegen die beiden höchsten Gipfel Norwegens in diesem Gebirge. utsiktgald1.jpg Insgesamt sind über 250 Gipfel höher als 1.900 m und 20 davon sogar höher als 2.300 m. In der Gruppe der Hurrungane, einer Bergkette im südwestlichen Bereich Jotunheimens, finden sich einige der wildesten Gipfel Norwegens wie der Skagastølstind, die bei Kletterern sehr beliebt sind. Westlich von Jotunheimen liegt der größte Festlandgletscher Europas, der Jostedalsbreen. Glittgald.jpg

Tourismus


Die Touristische Erschließung des Gebietes begann bereits im 19. Jahrhundert. In dem beliebten und gut erschlossenen Wander- und Skigebiet liegt auch der gleichnamige Nationalpark Jotunheimen. Der 1.145 km² große Nationalpark wurde 1980 eingerichtet und umfasst das Herzstück des Gebirges. Moore und Fjellheide beheimaten eine einzigartige Pflanzenwelt. Die Waldgrenze ist mit 1.100 m die höchste in ganz Nordeuropa. Einer der bekanntesten Wanderwege Norwegens ist der Besseggen-Grat. Er führt oberhalb des Gjendesees von Gjendesheim zur Memurubu-Hütte. Das spektakulärste Teilstück führt über einen schmalen Felsrücken zwischen dem Gjendesee und dem Bessvatnet.

Bezüge in Literatur und Musik


Die Region des Bessegen und des Gjende-Sees ist auch in Literatur und Musik eingegangen. Der Besseggen-Grat wird in Henrik Ibsens Peer Gynt erwähnt.

Von einer jungen Frau namens Gjendine, die am Gjendesee lebte, hat Edvard Grieg einige Volksweisen übernommen.

Weblinks


Gebirge in Europa | Nationalpark in Norwegen

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