Carl Joseph Meyer (* 9. Mai 1796 in Gotha; † 27. Juni 1856 in Hildburghausen) war ein deutscher Verleger.
Der junge Carl Joseph wurde von seinen Eltern in das kleine thüringische Dorf Weilar geschickt, wo er in einem vom ortsansässigen Pfarrer Salomo Grobe gegründetem Schulerziehungsheim unterrichtet wurde. An der für damalige Zeiten fortschrittlichen Lehranstalt wurde er in Fächern wie Moderne Fremdsprachen, diversen kaufmännischen Fächern, Naturgeschichte, Geographie und Werken unterrichtet. Hier lernte er auch seine zukünftige Frau Hermine Grobe kennen. Sie war die Tochter des Pfarrers, und wurde gemeinsam mit ihm vom Vater unterrichtet. Vor dem Umzug des jungen Ehepaars 1826 nach Gotha gründete Joseph Meyer eine Hilfsanstalt für die Weber im Ort.
Zusammen mit seiner Frau gründete er 1826 das Meyersche Bibliographische Institut in Gotha, dann Hildburghausen und Leipzig (heute Teil vom Verlagshaus Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus, siehe Brockhaus). Erster Herausgeber von Meyers Konversationslexikon.
Er versuchte sich auch im Berg- und Eisenbahnbau. "Plan zum Thüringer Centraleisenbahnnetz", Hildburghausen 1848. Bergwerke bei Steinbach (Bad Liebenstein) und Neuhaus (Sonneberg).
Verleger | Deutscher | Mann | Geboren 1796 | Gestorben 1856
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