Joseph Caspar Jeuch (* 21. November 1811 in Baden; † 14. August 1895 in Baden) war ein Schweizer Architekt des Historismus.
Als Bauverwalter von Baden prägte er in der Zeit von 1842 bis 1855 und ein zweites Mal zwischen 1857 und 1866 die Sanierung der Altstadt bei der Schleifung der Befestigungsanlagen und beim Bau der Eisenbahn. Öffentliche Bauaufgaben des Kantons Aargau umfassten verschiedene Schulhausbauten im ganzen Kanton, besonders erwähnenswert ist das Schulhaus von Birr zusammen mit dem Grabdenkmal des Erziehers Johann Heinrich Pestalozzis zu dessen 100. Geburtstag 1846. Jeuch errichtete zahlreiche Sakralbauten, darunter 1850–52 die Synagoge Endingen im maurischen Stil und 1851-53 die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul in Leuggern, die als einer der ersten neugotische Kirchenbauten in der Schweiz große Beachtung fand.
An Architekturwettbewerben, beispielsweise 1858 für das Polytechnikum in Zürich oder 1855–56 für die Elisabethenkirche in Basel, unterlagen Jeuchs Wettbewerbsbeiträge den Entwürfen von Gottfried Sempers, Ferdinand Stadlers, Leonhard Zeugheers oder Gustav Albert Wegmanns.
Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) ernannte ihn 1887 zum Ehrenmitglied.
Joseph Caspar Jeuch starb am 14. August 1895 in Baden.
Wettbewerbsentwürfe:
Mann | Schweizer | Schweizerischer Architekt | Geboren 1811 | Gestorben 1895
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Joseph Caspar Jeuch".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world