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Jon Stewart (* 28. November 1962 in Trenton, New Jersey, USA, als Jonathan Stuart Leibowitz) ist ein US-amerikanischer Comedian, Schauspieler, Schriftsteller und Produzent, bekannt als Gastgeber der Late Night Show The Daily Show with Jon Stewart auf dem US-Comedykanal Comedy Central. Durch die wachsende Bekanntheit der satirischen Nachrichtensendung wird Stewart in Anlehnung an den ehemaligen CNN-Slogan „the most trusted name in fake news" genannt (zu deutsch etwa: der vertrauenswürdigste Name bei unechten Nachrichten). Stewart ist bekannt für seine kritische Haltung gegenüber der journalistischen Leistung der Nachrichtenmedien in den USA.

Persönlicher Hintergrund


Stewart wuchs in Lawrenceville, New Jersey auf und studierte am College of William and Mary in Virginia Psychologie als Hauptfach. Nach dem Studium arbeitete Stewart in verschiedenen Jobs, u.a. als Puppenspieler und Barkeeper. Stewart heiratete seine langjährige Partnerin Tracey McShane im Jahr 2000, zum gleichen Zeitpunkt änderte er seinen Namen von Leibowitz zu Stewart. Stewarts erstes Kind, Nathan Thomas, wurde am 3. Juli 2004 geboren. Im Jahr 2004 erhielt Stewart von seiner ehemaligen Universität die Ehrendoktorwürde verlieren. Am 4. Februar 2006 kam Stewarts Tochter Maggie Rose auf die Welt.

Beruflicher Hintergrund


Im Jahr 1986 zog Stewart nach New York, um sich als Stand-Up-Comedian in den Comedy Clubs der Stadt zu versuchen. 1989 begann Stewart die Sendung Short Attention Span Theater für den Fernsehsender Comedy Central zu moderieren, 1993 erhielt Stewart, größtenteils durch Hilfe von Late-Night-Legende David Letterman, seine eigene Show, die Jon Stewart Show auf MTV. Das Rennen um die Nachfolge von David Letterman als Late Night-Host verlor Stewart allerdings gegen Conan O'Brien. Eine einstündige Version der Jon Stewart Show von MTV und Paramount Pictures produziert und in Syndikation vertrieben, floppte im Jahr 1994 auf Grund von einem schlechten Sendeplatz und schlechter Einschaltquoten. 1999 übernahm Stewart die Comedy Central-Sendung The Daily Show von Craig Kilborn.

Obwohl Stewarts Bekanntheit größtenteils auf die Daily Show zurückzuführen ist, war Stewart auch in einigen Kinofilmen, u.a. The Faculty, Half Baked, Big Daddy und Jay und Silent Bob schlagen zurück, und in Gastrollen in einigen Fernsehserien, u.a. Chaos City und Die Nanny, zu sehen.

Aufmerksamkeit erregte Stewart auch durch seinen Auftritt bei der CNN-Sendung Crossfire, in der er die Moderatoren der umstrittenen Politik-Talkshow Tucker Carlson und Paul Begala kritisierte, indem er ihnen vorwarf, Zuschauer nicht seriös über politische Themen zu informieren und nur die Polarisierung der politischen Diskussion voranzutreiben.

Am 5. März 2006 moderierte er die 78. Oscarverleihung.

Auszeichnungen


Stewart erhielt 2005 einen Peabody Award für das Segment Indecision 2004, der Berichterstattung der Daily Show während der US-Präsidentschaftswahl 2004. Im gleichen Jahr erhielt er, gemeinsam mit den Autoren der Daily Show, den Thurber Prize for American Humor für das Buch The Daily Show with Jon Stewart Presents America (The Book): A Citizen's Guide to Democracy Inaction. Stewart wurde auch in den 2005 Time 100 genannt, einer jährlich erscheinenden Liste der für das Jahr einflussreichsten Personen, die vom Time Magazine herausgegeben wird.

Bibliographie


  • Naked Pictures of Famous People (1998) ISBN 0688155308
  • The Daily Show with Jon Stewart Presents America (The Book): A Citizen's Guide to Democracy Inaction (Warner Books, 2004) ISBN 0446532681

Weblinks


Mann | US-Amerikaner | Schauspieler | Komiker | Fernsehmoderator | Talkmaster | Geboren 1962

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