John Elliott Sturges (* 3. Januar 1911 in Oak Park, Illinois; † 18. August 1992 in San Luis Obispo, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Regisseur und Produzent.
John Sturges beginnt seine Filmkarriere im Jahr 1932 als Cutter bei RKO. Im 2. Weltkrieg ist er als Mitglied des Signal Corps für die Herstellung von Dokumentar- und Lehrfilmen verantwortlich.
Nach dem Krieg wechselt er zu Columbia Pictures und übernimmt ab 1946 die Regie bei einigen B-Movies. Erst mit einem erneuten Wechsel des Arbeitgebers - diesmal zu MGM - kommt er in größeren Projekten als Regisseur zum Einsatz. In den 50er Jahren begründet er dort seinen Ruf als einer der besten Western-Regisseure. In dieser Zeit dreht er Klassiker des Genres wie Verrat im Fort Bravo (1953), Stadt in Angst (1954), (der ihm eine Oscar-Nominierung als Bester Regisseur einbringt),und Zwei rechnen ab (1957).
Seine größten kommerziellen Erfolge feiert er allerdings in den 60er Jahren mit Filmen wie dem Kurosawa-Remake Die glorreichen Sieben und Gesprengte Ketten. Beide Filme wurden für die Produktionsfirma Mirisch Corporation und deren Filmverleih United Artists geschaffen.
Nach einigen weniger erfolgreichen Filmen zieht er sich jedoch in den 70er Jahren aus dem Filmgeschäft zurück.
Seine Filme zeichnen sich vor allem durch die Konzentration auf heroische Momente und Gefühle aus. Sturges verzichtet hierbei auf ausgefallene Kameraperspektiven und stellt vielmehr die Leistung der Schauspieler in den Vordergrund.
Mann | US-Amerikaner | Filmregisseur | Geboren 1911 | Gestorben 1992
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