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Sir John Richard Hicks (* 8. April 1904 in Leamington Spa, England; † 20. Mai 1989) war einer der wichtigsten und einflussreichsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts.

Leben


Hicks studierte Ökonomie in Oxford. Danach wurde er Dozent an der London School of Economics and Political Science, wo er Friedrich Hayek traf. Von 1935 bis 1938 war er an der University of Cambridge, wo er sein Hauptwerk Wert und Kapital schrieb. Von 1938 bis 1946 war er Professor an der Victoria University of Manchester. 1946 kehrte er nach Oxford zurück, wo er Drummond Professor of Political Economics wurde. Er wurde 1964 geadelt und erhielt 1972 gemeinsam mit Kenneth Arrow den Preis der schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften in Gedenken an Alfred Nobel der fälschlicherweise auch als Wirtschaftsnobelpreis bezeichnet wird.

Wissenschaftlich stach er unter anderen hervor durch das 1939 veröffentlichte sog. Kaldor-Hicks-Kriterium, mit dem die Effizienz von Kompensationszahlungen bei Wohlfahrtsvergleichen beschrieben wird. Sein einflussreichster Beitrag zur Volkswirtschaftslehre war das zusammen mit Hansen entwickelte IS-LM Modell, mit dem er wesentlich dazu beitrug, die Theorien von John Maynard Keynes (siehe Keynesianismus) zu popularisieren.

Siehe auch


Weblinks


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