John Gill (* 1937) fing 1955 damit an, an kleinen Blöcken zu klettern und sah dies anfänglich nur als reine Trainingsmöglichkeit für seinen eigentlichen Sport (Ringturnen) an. Er schaffte es allerdings durch kontinuierlichen Aufbau seiner Muskulatur und seines Kletterkönnens, 1961 "Thimble (9-) erstzubegehen. Damit stieß er 1961 in neue Schwierigkeitsbereiche vor. Er führte auch eine eigene Bewertungsskala für seine Kletterprobleme ein, die B-Skala, wobei diese schnell wieder in Vergessenheit geriet. Was jedoch den Klettersport stark beeinflusst hat sind die dynamischen Bewegungsabläufe, die John Gill als erster intensiv in seinen Bouldern verwendete. John Gill wird oft als “Father of modern bouldering” bezeichnet, was viel über seinen Stellenwert und Einfluss in der heutigen Kletterszene aussagt.
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