John Hadji Argyris (* 19. August 1913 in Volos, Griechenland; † 2. April 2004 in Stuttgart) war Mitbegründer der Finite-Elemente-Methode (FEM) und zuletzt Professor an der Universität Stuttgart und dort Leiter des Instituts für Statik und Dynamik der Luft- und Raumfahrtkonstruktionen.
Sein Onkel Constantin Carathéodory war Mathematik-Professor in München.
Mit der damals neuen FE-Methode wurden zuerst Festigkeitsberechnungen von Flugzeugtragflächen und -rümpfen durchgeführt. Die Probleme der Elastizitätstheorie wurden nicht mehr nur mit Differentialgleichungen, sondern mit numerischen Methoden bearbeitet. Voraussetzung für die Lösung der Gleichungssysteme war dabei die Anwendung von Computern.
Für sein wissenschaftliches Werk erhielt John Argyris unzählige Auszeichnungen, unter anderem die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg, die Royal Medal der britischen Königin und der Royal Society in London (1995) und von der Royal Academy of Engineering in London die Prince Philip Gold Medal, die höchste Auszeichnung der Ingenieurwissenschaften in Großbritannien (1997).
Mann | Grieche | Geboren 1913 | Gestorben 2004 | Bauingenieur
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